Rebecca

4 Fasten-Methoden ohne Qual

Nimm’s leicht!

Puhhh … uns liegen die fettigen Krapfen (bzw. Berliner) aus der Faschingszeit noch auf den Hüften! Fällt es dir schwer, dich gesünder zu ernähren und auf Junk Food zu verzichten? Dann nutze doch ab Aschermittwoch die „Fastenzeit“ zum Anlass für ein paar aktive Fasten-Tage! Hältst du nicht durch? Wir stellen dir 4 Methoden vor, mit denen es leichter klappt.

Warum überhaupt fasten?

Zu süß, zu fett, zu viel … Heilfasten reguliert dein „Satt-Hungrig-Empfinden“. Es scheidet Giftstoffe aus dem Körper und wirkt sogar dem Alterungsprozess entgegen. Klar eignet sich Fasten auch, um ein paar Pfunde loszuwerden – das sollte aber nicht das primäre Ziel sein!

Fasten ist vielmehr eine Art Entgiftungs-Strategie für Körper und Seele. Und ein guter Startschuss in einen gesünderen Lifestyle. Aber, Vorsicht: Der Jo-Jo-Effekt kommt schneller, als du denkst! Wenn du nach den Fasten-Tagen sofort wieder in „alte Ernährungsfallen“ tappst, wirst du die verlorenen Kilos schneller wieder mit dir herumtragen, als dir lieb ist.

Der Gedanke, tagelang auf Essen zu verzichten, verursacht Magenknurren und einen Anflug von Panik? Es gibt auch sanftere Methoden. So verliert das Fasten seinen Schrecken:

1. Buchinger-Heilfasten

Das Maximum bei dieser Methode ist 1 Woche ohne feste Nahrung. Buchinger-Heilfasten solltest du allerdings nur machen, wenn du kerngesund und ausgeglichen bist. Am besten auch in einer Urlaubswoche. Warum? Wir kompensieren Stress und schwierige Gemütslagen oft mit Essen. Fällt diese Strategie weg, sind wir sensibler fürs Fasten.

Methode:

Begonnen wird mit 1 Entlastungstag zum Vorbereiten, an dem du nur leichte Kost verzehrst. Also Obst und Gemüse oder Milch-Produkte wie Joghurt und Buttermilch. Auch Kartoffeln oder Reis sind in kleinen Mengen erlaubt. Mit Glaubersalz (oder Bittersalz) erfolgt am nächsten Tag eine Darm-Reinigung.

Während der darauf folgenden 5 Tage konsumierst du nur Säfte, Suppen, Brühen, Tees und viel Wasser. Im Anschluss folgt das sogenannte „Fastenbrechen“ mit 1 Apfel und 2 Aufbau-Tagen, die deinen Körper schonend wieder an feste Nahrung gewöhnen (Speisen ähnlich wie am Entlastungstag). Umso besser die Vorbereitung, desto höher die Erfolgschancen!

2. Light-Fasten

Es gibt auch kürzere und weniger aufwändige Varianten, die sich in deinen Alltag besser integrieren lassen. Eine Möglichkeit ist, über mehrere Wochen nur 1 Tag pro Woche – vorzugsweise am Wochenende – zu fasten. Auch wenn Fasten streng genommen „Kalorien in flüssiger Form“ vorsieht, kannst du es hier auch mit ausgewählter fester Nahrung versuchen.

Methode:

Beim Light-Fasten nimmst du dir 1 Tag pro Woche vor, an dem du z. B. nur Obst und Gemüse konsumierst. Vielleicht fällt dir auch 1 Reis-Tag leichter: Etwa morgens Vollkorn-Reis mit Früchten, mittags und abends Reis mit Gemüse – ohne Salz und Fette.

Oder du bist mutiger und nimmst tatsächlich an diesem 1 Tag nur Säfte, Suppen, Brühen, Tees und viel Wasser (ähnlich wie beim Buchiner-Heilfasten) zu dir. Das Vorgehen ist einfacher und damit eher von Erfolg gekrönt!

4 Fasten-Methoden ohne Qual – Buchinger Heilfasten
4 Fasten-Methoden ohne Qual – Light-Fasten

3. Teilzeit-Fasten

Wenn du in der Disziplin des „Light-Fastens“ bereits erfahren bist, kannst du einen Schritt weiter gehen. Nach wie vor im Trend ist das Intervall-Fasten. Dieses Vorgehen fördert das Abnehmen ohne Jo-Jo-Risiko. Gleichzeitig reduziert es das Produzieren des Wachstumshormons, das den Alterungsprozess begünstigt.

Methode:

Beim Intervall-Fasten fastest du 2 Tage in der Woche mit einer geringen Zufuhr von 500-600 Kalorien. Kohlehydratreiche Nahrungsmittel wie Brot, Pasta, Reis oder Kartoffeln sowie zuckerhaltige Snacks und Alkohol sind an den Spar-Tagen verboten – sie halten einfach nicht lange satt.

An den anderen 5 Tagen isst du wie gewohnt. Also: 5 Tage futtern, 2 Tage nur halblang. Wann du die 2 „Spar-Tage“ einführst, bleibt ganz dir überlassen. Mutige machen sie direkt hintereinander, andere besser verteilt, z. B. Dienstag und Freitag. Diese Fasten-Methode kannst du über mehrere Wochen durchziehen, je nach Befinden.

4. Intervalll-Fasten

Eine einfachere Form des Intervall-Fastens und gut zum schonenden Abnehmen: Teilzeit-Fasten. Während der Zeit des sogenannten „Stunden“-Fastens laufen viele positive Reaktionen in deinem Körper ab, die dafür sorgen, dass er besser arbeitet und du länger fit bleibst:

Methode:

Bein Teilzeit-Fasten verzichtest du über mehrere Wochen lediglich auf das Abendessen. Ziel ist, zwischen der letzten Mahlzeit des Tages und dem Frühstück am folgenden Tag eine Fasten-Phase von mindestens 14-16 Stunden einzulegen.

Damit führst du deinem Körper nicht nur weniger Kalorien zu, sondern bietest ihm auch mehr Zeit und Energie zum Regenerieren. Denn wenn der Körper keine Ressourcen für die Verdauung braucht, bilden sich weniger freie Radikale. Das begünstigt einen Anti-Aging-Effekt.

Rebecca

Rebecca

Als ausgebildete Online-Redakteurin und ehemalige Radio-Moderatorin schreibe ich diverse Texte rund um Fitness, Ernährung und Lifestyle für alle digitalen Kanäle von Fitness First. Wie ich mich selbst fit und gesund halte? Ich lebe seit 23 Jahren vegetarisch, bin militanter Tierschützer und bewege mich gerne an der frischen Luft. Zu Hause halten mich meine zwei flauschigen Mitbewohner auf Trapp.