Andreas vom #Mutcamp Team

90 Kilo Fleisch. 900 Eier. 142 Trainingseinheiten.

180 Tage #Mutcamp: Andreas‘ Bilanz

Eine unglaublich intensive und mutige Reise ist nun vorbei. Nach 90 kg Fleisch, 900 Eiern und 142 Trainingseinheiten. Das 180 Tage #Mutcamp, das mich tatsächlich so ziemlich das komplette Jahr begleitet hat …

Aller Anfang ist schwer

Rückblickend war für mich definitiv die Ernährung die größte Herausforderung. Zu Beginn habe ich 2.800 kcal gegessen und meine Kohlenhydrate extrem eingeschränkt. Die Umstellung war für meinen Körper nicht einfach, er rebellierte mit Magenschmerzen, Durchfall, Schwindel und Kopfschmerzen. Glücklicherweise pendelte sich das nach ein paar Wochen ein, sodass ich mich recht wohl gefühlt hatte.

Goodbye Low Carb, hello High Carb!

Danach ging es schnurstracks in die entgegengesetzte Richtung. Goodbye Low Carb, hello High Carb. Mein Tagesziel waren 4.500 kcal, die überwiegend aus Kohlenhydraten bestanden. Das bedeutete: Essen, Essen und nochmals Essen. Nudeln, Reis oder Kartoffeln. Ich war nur am Futtern. Das fiel mir nicht nur am Anfang, sondern auch bis zum Schluss schwer. Essen, obwohl man keinen Hunger hatte? So kochte ich für eine Großfamilie und so kam es wie es kommen musste: Ich wurde massiger und breiter und verabschiedete mich von Andilethics und freundete mich mit Andifettics an :). Meine Jeans sind gerissen und meine T-Shirts sahen aus, wie zu heiß gewaschen.

Back to the roots

Richtung Ende hin, und da war ich auch heilfroh, hieß es wieder ,back to the roots‘ und Low Carb. Meine Kalorienanzahl variierte von Woche zu Woche ebenso wie meine Makro-Verteilung. Langsam wurden die T-Shirts wieder tragbar und ich nahm doch recht schnell an Gewicht ab. Jedoch hatte ich kaum Kraft beim Training. Die letzten 2 Wochen war es die absolute Hölle, so gut wie auf alle Kohlenhydrate zu verzichten. Ich war platt, kaputt, müde und das Training machte keinen Spaß mehr. Obwohl ich hoch motiviert war und weiterhin versucht habe, 110 % zu geben, machte mein Körper da nicht mit. Ehrlicherweise war es aber dennoch eine interessante Erfahrung, zu sehen, wie sehr der Faktor Ernährung Einfluss auf die Veränderung meines Körpers und auf das Training nahm. Hier kann man schön sehen, was 180 Tage #Mutcamp aus mir gemacht haben:

#Mutcamp-Bilanz von Andreas: 142 Trainingseinheiten.

Anfang: 83,4 kg

#Mutcamp-Bilanz von Andreas: 142 Trainingseinheiten.

1. Zwischenstand: 84 kg

#Mutcamp-Bilanz von Andreas: 142 Trainingseinheiten.

2. Zwischenstand: 89,2 kg

#Mutcamp-Bilanz von Andreas: 142 Trainingseinheiten.

Ende: 83,1 kg

Kein Sixpack bekommen – war das #Mutcamp erfolglos?

Nein, auf gar keinen Fall! Meine Ausgangssituation war eben etwas schwierig. Ich war niemand, der Gewicht verlieren, sondern Gewicht zulegen wollte und ein Spargel-Tarzan war ich eben auch nicht. Zu Beginn hatte ich eine kleine Wampe, die ist mittlerweile ganz gut verschwunden. Das Problem ist, in 180 Tagen ordentlich Muskelmasse aufzubauen. Und dann noch ein Sixpack zu haben, ist ziemliches Wunschdenken. Entweder man ist eben im Aufbau oder in der Diät. Ich hab da quasi auf beiden Hochzeiten getanzt.

Viel wichtiger ist für mich das Training geworden, welches mir absolut Spaß macht. Meine Technik ist gut. Ich treffe den Muskel, den ich treffen will, bereite mich mit einem guten Warm up aufs Training vor und beende es mit einem guten Cool Down. Ich benötige viel weniger Pausen zwischen den einzelnen Sätzen und achte auf die notwendige Regenerationszeit. Ich mache Mobility Training und ich liebe es.

#Mutcamp-Bilanz von Andreas: 142 Trainingseinheiten.

Veränderte Trainings-Routine

Genauso gehört auch das Saunieren dazu, um die Regeneration des beanspruchten Muskels zu unterstützen. Meine Trainingseinheiten sind viel entspannter geworden. Dennoch bleibe ich jemand, der ziemlich ehrgeizig ist und sich hohe Ziele setzt. Erstaunlich ist für mich, dass ich am Anfang Squats gehasst habe, mit nicht einmal 40 Kilo waren die echt schlecht. Heute gehören sie, neben Deadlifts und Bench Press, zu meinen Lieblingsübungen.

Wie sieht meine Zukunft aus?

Arnold Schwarzenegger bringt es auf dem Punkt: „Das Leben bedeutet für mich, immer hungrig zu sein. Die Bedeutung des Lebens besteht nicht darin, einfach nur zu existieren und zu überleben, sondern voranzugehen, aufzusteigen, etwas zu erreichen, zu erobern.“ Und genauso geht es weiter.

Von Hugo habe ich meine nächsten Trainings- und Ernährungspläne bekommen. Für die nächsten Monate werde ich wieder in den Aufbau gehen aber entspannter und mit einem Kalorienüberschuss von 200-300 Kalorien. Trainieren werde ich weiterhin so konsequent und hoch motiviert wie immer. Jedoch wird sich in Zukunft etwas ändern. Da ich ein Mensch bin, der Herausforderungen liebt, ist meine nächste Herausforderung das Crossfit. Ich möchte sowohl meine Kondition als auch meine Kraft verbessern. Außerdem macht das Trainieren in einer Box mit anderen Crossfittern auch mächtig Spaß und genau darum geht es: Sport muss Spaß machen und keine Belastung im alltäglichen Leben sein. Deswegen wird Sport auch weiterhin ein großer Teil meines Lebens sein. Und was ist jetzt nun mit Donuts? Donuts sind weiterhin auch etwas, was ich liebe. Aber das wird es nur noch ab und zu, und vor allem bewusster, geben als vorher :). Alte Gewohnheiten kann man eben auch anpassen und das ist auch wichtig. Finde deinen persönlichen Weg, bei dem du dich wohlfühlst und den du, auch wenn‘s mal hart ist, durchziehst.

#Mutcamp-Bilanz von Andreas: 142 Trainingseinheiten.

HYROX Challenge

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#Mutcamp-Bilanz von Andreas: 142 Trainingseinheiten.

Mein Fazit vom 180 Tage #Mutcamp

Die Zeit war geil! Ich habe viel lernen können und tolle Persönlichkeiten, die dieselbe Leidenschaft wie ich selbst habe, kennen lernen dürfen. Es war klasse, einen so tollen Trainer wie Hugo gehabt zu haben, der mich während der #Mutcamp Zeit verdammt gut unterstützt hat, wie auch das ganze Fitness First Team, das sich hinter dem #Mutcamp Projekt verbirgt.

Ich habe die Chance genutzt, die ich bekommen habe und bin meinem Ziel ein Stück näher gekommen.

Wenn ich allen da draußen, die in der gleichen Situation sind oder waren, etwas auf dem Weg geben kann, dann folgendes: Zieht es verdammt nochmal durch und bleibt am Ball! Geht an eure eigenen Grenzen und holt euch Support, wenn ihr ihn braucht. Umgebt euch mit Leuten, die euch nach vorne pushen und euch nicht von eurem Ziel abhalten. Von jetzt auf gleich wird man zu keinem Hulk werden, aber ihr werdet besser werden als ihr es vorher wart. Meine Ergebnisse sprechen für sich.

In diesem Sinne: Mut bedeutet einfach, du selbst zu sein. Dinge zu machen, die total schwierig erscheinen oder auch mal das zu sagen, was man denkt. Danke!

Die Homestory von Andreas und den anderen Teilnehmern und außerdem alle Infos rund ums #Mutcamp, findest du auf unserer Website.

Andreas

Andreas

Mut bedeutet für mich, alles zu geben, um mich in meinem eigenen Körper wohl zu fühlen. Etliche Trainingseinheiten habe ich schon hinter mich gebracht – der Erfolg blieb bislang allerdings aus. Mit dem #Mutcamp will ich nun endlich lernen, wie man richtig trainiert und sich passend ernährt, um Muskeln aufbauen und mich langfristig wohlfühlen zu können.