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11. August 2017
Gastbeitrag

Julia, Social Media

Adaptogene

Pflanzliche Mittel gegen Stress

Adaptogene

In unserem Alltag sind wir vielseitigen Herausforderungen ausgesetzt und geraten dadurch häufig leicht aus unserem Gleichgewicht. Die Folgen sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit und oft sogar auch eine Depression. Da hilft nur eins: Essen. Aber nicht die Schoki, sondern pflanzliche Mittel gegen Stress! 🙂 Sogenannte Adaptogene helfen unserem Körper, sich Stresssituationen anzupassen. Alles Wissenswerte um die Wunderpflanzen erfahrt ihr in diesem Blogartikel.

Was sind Adaptogene?

Der Begriff „Adaptogene“ wurde erstmals 1947 von dem russischen Pharmakologen Nicolai V. Lazarev geprägt. Es handelt sich dabei um Pflanzenstoffe, die durch unspezifische Wirkungsweise dem Körper helfen sollen, sich Stresssituationen anzupassen (zu adaptieren). Dabei sind andere negative Effekte auf den menschlichen Organismus ausgeschlossen! Dies unterscheidet die Adaptogene auch von Stimulanzien wie Koffein, Nikotin usw., da diese über einen längeren Zeitraum zu einer Abhängigkeit führen und mit Symptomen wie Bluthochdruck, Herzrasen und Schlaflosigkeit einhergehen.

Inhaltsstoffe mit adaptogenen Eigenschaften:

  • Polyphenole: Kommen in Pflanzen als bioaktive Substanzen wie Farbstoffe, Geschmacksstoffe und Tannine vor.
  • Terpene: Die größte Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe, die den Pflanzen das Wachstum in ihrer Umgebung ermöglicht. Sie sind antientzündlich, leberschützend, immunsystemregulierend und nebennierenstärkend.
  • Polysaccharide: Pflanzen, die viele Polysaccharide enthalten, regulieren das Immunsystem, stärken die Lebensenergie und sind Qi-Tonika (Energiespender).

Mehr Leistung im Sport

Sport kann eine erhöhte körperliche und emotionale Stresssituation für den Körper bedeuten. Adaptogene helfen dabei, die Ausschüttung von Stresshormonen zu reduzieren und die Zellstruktur zu schützen. Eine dauerhafte Einnahme von Adaptogenen kann zudem sogar die Entstehung von Laktat im Körper reduzieren wie Forscher herausfanden. Dies ist besonders wichtig, da die Entstehung von Laktat während sportlicher Belastungen eine bedeutende Ursache für die muskuläre Ermüdung darstellt. Die Leistungsfähigkeit bleibt also umso länger erhalten, je weniger Laktat entsteht.

In welchen Pflanzen kommen adaptogene Inhaltsstoffe vor?

  • Ginseng
  • Tulsi (Indischer Basilikum)
  • Maca-Pflanze
  • Reishi
  • Shiitake
  • Rosenwurz
  • Schlafbeere

Viele dieser Pflanzen scheinen in unseren Regionen erst einmal unbekannt und schwer zu finden zu sein. Am bekanntesten ist wohl noch der Shiitake Pilz, der auch in einigen asiatischen Gerichten Verwendung findet. Doch es lohnt sich, einen Blick in Apotheken oder ins Internet zu richten, um die Inhaltsstoffe in praktischen Kapseln oder Tees zu erwerben.

Aber auch unsere heimische Heidelbeere, kann mit den ausländischen Pflanzen mithalten. Sie wird zwar nicht als traditionelle Adaptogene angesehen, steht diesen, durch die Menge an Antioxidantien und ihren heilenden Eigenschaften, allerdings in nichts nach .

Ein paar erfrischende Smoothie-Rezept Ideen mit Heidelbeeren für den Sommer findet ihr hier: Smoothies selber machen.

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Ich arbeite neben meinem BWL Studium bei Fitness First als Werkstudentin und bin für die Social Media Kommunikation der Region Ost und NewMoove zuständig. Meine große Leidenschaft ist das Tanzen! Neben dem Tanzstudio findet man mich aber auch oft und gerne im Fitness Studio auf der freestyle Fläche oder bei den Kursen. 🙂

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