Vorsicht Aluminium Deo!

Wir decken auf: So sprühst du richtig

Das schöne Wetter in den letzten Wochen hat auch den Deoverbrauch nach oben schnellen lassen. Doch ist es immer wirklich unbedenklich was wir uns morgendlich unter die Achseln sprühen? Auch wenn einige Düfte verlockend sind, habe ich mal im Netz recherchiert was zum Beispiel an der „Aluminium-These“ dran ist.

Hättest Du es gewusst?

Schon vor die großen Kosmetikhersteller mit Aluminium freien Deos warben, kam ich mit dem Thema in Berührung und es ließ mich nicht los warum es so schädlich sein sollte. Mittlerweile gibt es einige Studien darüber und die Werbebranche umhüllt uns mit Metall freiem Duft. Fachleute des Bundesinstituts für Risikobewertung sehen laut Lifeline weiteren Forschungsbedarf. Die Langzeitwirkungen des Stoffes im menschlichen Körper sind bisher kaum bekannt. Und nicht nur Deos sind betroffen – Aluminium kommt auch in anderen Kosmetika, Lebensmittelverpackungen und Zahnpasta vor.

<3>Aluminium als Auslöser vieler Krankheiten

Wissenschaftlich ist es noch nicht endgültig geklärt. Trotzdem sehen die Experten wie Professor Dr. Dr. Andreas Hensel vom Bundesministerium für Risikobewertung eine mögliche Gefahr.

Es bestehen wissenschaftliche Unsicherheiten bei der Einschätzung der Langzeitfolgen bei chronischer Aufnahme von Aluminium. Insbesondere fehlen Daten über die tatsächlichen Aufnahmemengen von Aluminium über die Haut. BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel

In einigen Studien wird ein Zusammenhang zwischen der Aluminiumaufnahme und der Alzheimer-Krankheit sowie der Entstehung von Brustkrebs diskutiert. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass hohe Aluminiumdosen zu nervenschädigenden Wirkungen beim Menschen und fruchtschädigenden Effekten beim Tier führen können. Hinweise für einen möglichen Zusammenhang von Aluminium mit Brustkrebs ergeben sich aus Studien an Patientinnen, deren Aluminiumgehalte im Brustdrüsengewebe erhöht waren. Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen einer erhöhten Aluminiumaufnahme und der Alzheimer-Krankheit bzw. Brustkrebs ist aufgrund der widersprüchlichen Datenlage wissenschaftlich bisher aber nicht belegt worden.

Am besten auf hautfreundliche Erfrischer zurückgreifen

Da insbesondere rasierte Achseln sehr sensibel auf diverse Inhaltsstoffe und Aluminium reagieren, bist du mit dem Kauf eines Aluminium freien Deos auf der sicheren Seite. Meine Wahl fällt stets auf hautfreundliche Produkte mit so wenigen Chemikalien und Konservierungsstoffen wie Methylparaben oder Ethylparaben. Auch Silikone, Mineralöle, Parabene und Farbstoffe müssen nicht sein.

Eine interessante Idee zu checken wie „sicher“ der Kosmetikwirkstoff ist, schlägt Lifeline vor. So kannst du mit dem iPhone die kostenlose App „ToxFox“ nutzen und checken ob in deinem Pflegeprodukt hormonell wirksame Chemikalien stecken. Für alle anderen gibt es die Seite auch als mobile Anwendung. Beim BUND gibt es sogar ein Webformular an, in das du die Artikelnummer deines Artikels eingibst oder den Strichcode scannst.

„Mit der ToxFox-App ermöglichen wir mehr Transparenz. Entscheiden sich viele Verbraucherinnen und Verbraucher bewusst gegen den Kauf hormonell belasteter Produkte, wird das zu einem Umdenken bei den Kosmetikherstellern führen“,  so Jurek Vengels, Leiter des BUND-Kosmetikchecks.

Weitere Informationen zum Thema findest du bei

Lifeline

dem Bundesinstitut für Risikobewertung

dem BUND

von Sandra

von Sandra

Ich schreibe hier für alle Kategorien und interessiere mich besonders für die Themen Ernährung, Yoga und H.I.I.T.

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