Mehr Energie durch bessere Beweglichkeit: Mobility-Training im Test

Gastbeitrag

Mobility-Training im Test

Mehr Energie durch bessere Beweglichkeit!

3 Jahre lang habe ich nur Kraft-Training betrieben. Routinemäßig bin ich 5x in der Woche an die Gewichte im Fitnessstudio gegangen. Meine Muskeln haben sich sehr gut entwickelt und der Erfolg hat mich angespornt. Die Gewichte an den Geräten steigerten sich. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass meine Beweglichkeit zu wünschen übrig lies. Meine Muskeln waren stark verkürzt. Verspannungen in der Muskulatur machte sich breit. Besonders durch die Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich hatte ich häufig Kopfschmerzen. Ich merkte, dass mir etwas in meinem Training fehlte und versuchte etwas Neues!

Die perfekte Ergänzung zum Kraft-Training: freestyle Mobility

Ich setzte mich mit dem Thema Beweglichkeit auseinander und kam zum Functional Training – denn Energie ist mehr als Kraft! Mit Bodyweight-Übungen und dem Einsatz der Faszien-Rolle wird die Beweglichkeit deines Körpers trainiert. Also genau das, was ich brauchte.

Das freestyle Mobility Training geht 30 Minuten. Zu Beginn des Kurses wird ein kleiner Test gemacht, bei dem deine Beweglichkeit vor und nach dem Workout verglichen wird.

Bild links (vor dem Workout): Meine Fingerspitzen berühren den Boden. Ich spüre meine hintere Bein-Muskulatur, die nicht ganz nachgeben will. Auch mein unterer Rücken fühlt sich steif an.

Bild rechts (nach dem Workout): Meine Handflächen kommen auf den Boden. Meine Bein-Muskulatur fühlt sich geschmeidig an. Auch mein unterer Rücken gibt der Bewegung ohne Probleme nach.

Beweglichkeitsworkout
Beweglichkeitsworkout

Bewegungsabfolgen

Es folgt eine Abfolge von 8-9 Übungen, die deine Beweglichkeit trainieren. Ein Beispiel dafür ist die Übung auf dem Bild ganz oben (Dehnung der Leiste). Schon allein mit dieser einen Übung trainierst du die Beweglichkeit deines ganzen Körpers. Unter Anleitung eines Trainers wird dir jede Übung und deren Vorteile erklärt.

Beweglichkeitsworkout

Dynamische Aktivierung

Nach den statischen Abläufen folgen dynamische Übungen. Der ganze Körper wird mit schwungvollen Bewegungen aktiviert und mit einbezogen. Durch die voran gegangene Übungsabfolge ist die Muskulatur erwärmt und gibt viel Bewegungsspielraum für das dynamische Training.

Auf den Bildern siehst du, wie ich aus dem Stand schwungvoll in den seitlichen Lunch gehe. Ganz wichtig ist auch hier das bewusste Ausführen der Übung. Eine schnelle Durchführung ist nicht wichtig, nur die richtige. Der komplette Bewegungsradius des Körpers wird berücksichtigt. Auch wenn es sich anfangs ungewohnt anfühlt, ist es extrem effektiv!

Wie oft brauche ich Mobility-Training?

Wenn du ein Functional Training 2-3x die Woche einbaust, bist du auf jeden Fall dabei, deinem Körper mehr Vitalität und Energie zu geben.

Ich mache am liebsten erst mein Training im Fitnessstudio und anschließend besuche ich den freestyle Mobility Kurs. So finde ich einen perfekten Abschluss für mein Workout und meine Muskulatur bekommt die Chance sich entsprechend zu regenerieren.

Beweglichkeitsworkout

Mobility-Training: Mein Fazit

Damit deine Muskulatur angemessen regenerieren kann und keine Versteifungen oder Verletzungen auftreten, ist das Mobility Workout optimal. Der Bewegungsradius wird wieder ausgeweitet und du fühlst die Ausgeglichenheit zwischen Kraft und Beweglichkeit im Körper.
Eine perfekte Ergänzung für jeden Trainingsplan – ich bin auf jeden Fall weiter mit dabei!

Ich bin Jil. Schon lange brennt meine Leidenschaft für den Kraftsport. Als Ausgleich habe ich Yoga und Meditation in meinem Alltag integriert. So habe ich gelernt, meinen Körper nicht immer nur verändern zu wollen, sondern ihn so zu lieben wie er jetzt gerade ist. Ich mache Sport nicht, weil ich meinen Körper hasse, sondern weil ich ihn liebe. Diese Einstellung vermittle ich auf meinen Kanälen und auf meinem Blog.

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