Gastbeitrag

Mehr Energie durch bessere Beweglichkeit

Das Beweglichkeitsworkout Mobility im Test

Drei Jahre lang habe ich nur Krafttraining betrieben. Routinemäßig bin ich 5x in der Woche an die Gewichte im Fitnessstudio gegangen. Meine Muskeln haben sich sehr gut entwickelt und mich hat es angespornt die Erfolge zu sehen. Die Gewichte an den Geräten steigerten sich.
Nach drei Jahren habe ich dann gemerkt, dass meine Beweglichkeit zu wünschen übrig lies. Meine Muskeln waren stark verkürzt. Ich kam nicht mehr im Stehen mit den Händen an den Boden. Verspannungen in der Muskulatur machte sich breit. Besonders durch die Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich hatte ich häufig Kopfschmerzen.

Was bringt mir die Muskulatur ohne Beweglichkeit

Ich merkte, dass mir etwas in meinem Training fehlt. Mit Gewichten zu trainieren ist toll, auch Muskulatur aufzubauen. Aber was bringt mir so viel Muskulatur, wenn mein Körper sich nicht in seinem vollen Bewegungsradius bewegen kann? Durch das Ungleichgewicht von Muskulatur und Beweglichkeit können auch schnell Verletzungen entstehen. Das Risiko wollte ich nicht eingehen.

Die perfekte Ergänzung zum Krafttraining – freestyle Mobility

Ich setzte mich mit dem Thema Beweglichkeit auseinander und kam zum Mobility Training. Denn Energie ist mehr als Kraft. Freestyle Mobility ist ein Beweglichkeitsworkout. Mit Bodyweight-Übungen und mit dem Einsatz der Faszienrolle wird innerhalb einer halben Stunde die Beweglichkeit deines Körpers trainiert. Also genau das, was ich brauchte.

Das freestyle Mobility Training geht 30 Minuten. Zu Beginn des Trainings wird ein kleiner Test gemacht. Deine Beweglichkeit vor und nach dem Workout wird verglichen.

Bild Links: vor dem Workout. Meine Fingerspitzen berühren den Boden. Ich spüre meine hintere Beinmuskulatur, die nicht ganz nachgeben will. Auch mein unterer Rücken fühlt sich steif an.

Bild Rechts: nach dem Workout. Meine Handflächen kommen auf den Boden. Meine Beinmuskulatur fühlt sich geschmeidig an. Auch mein unterer Rücken gibt der Bewegung ohne Probleme nach.

Beweglichkeitsworkout
Beweglichkeitsworkout

Bewegungsabfolgen

Es folgt eine Abfolge von 8-9 Übungen, die deine Beweglichkeit trainieren. Ein Beispiel dafür ist die Übung auf dem Bild ganz oben. Diese Übung dehnt besonders die Leiste. Man merkt dass der ganze Körper mit einbezogen wird. Schon allein mit dieser einen Übung kann man die Beweglichkeit des ganzes Körpers trainieren. Unter der Anleitung von dem/der  Trainer/in wird jede Übung und deren Vorteile erklärt.

Beweglichkeitsworkout

Dynamische Aktivierung

Nach den statischen folgen dynamische Übungen. Der ganze Körper wird mit schwungvollen Bewegungen aktiviert und mit einbezogen. Durch die voran gegangene Übungsabfolge, ist die Muskulatur erwärmt und gibt viel Bewegungsspielraum für das dynamische Training. 

Auf den Bildern kann man sehen, wie ich aus dem Stand schwungvoll in den seitlichen Lunch gehe. Ganz wichtig ist auch hier das bewusste Ausführen der Übung. Eine schnelle Durchführung ist nicht wichtig, nur die Richtige. Der komplette Bewegungsradius des Körpers wird berücksichtigt. Auch wenn es sich anfangs ungewohnt anfühlt, ist es extrem effektiv dem Körper viel Bewegungsspielraum zu geben.

Wie oft brauche ich das Mobility Training?

Wenn du das Freestyle Mobilty Training 2-3x die Woche einbaust, bist du auf jeden Fall dabei, deinem Körper mehr Vitalität und Energie zu geben. Ich mache am liebsten erst mein Training im Fitnessstudio und anschließend besuche ich den freestyle Mobility Kurs. So finde ich einen perfekten Abschluss für mein Training und meine Muskulatur bekommt die Chance sich entsprechend zu regenerieren.

Beweglichkeitsworkout

Fazit

Damit die Muskulatur angemessen regenerieren kann und keine Versteifungen oder Verletzungen auftreten, ist das freestyle Mobility Workout optimal. Der Bewegungsradius wird wieder ausgeweitet und man fühlt die Ausgeglichenheit zwischen Kraft und Beweglichkeit im Körper.
Eine perfekte Ergänzung für jeden Trainingsplan. Ich bin auf jeden Fall dabei.

Ich bin Jil. Schon lange brennt meine Leidenschaft für den Kraftsport. Als Ausgleich habe ich Yoga und Meditation in meinem Alltag integriert. So habe ich gelernt, meinen Körper nicht immer nur verändern zu wollen, sondern ihn so zu lieben wie er jetzt gerade ist. Ich mache Sport nicht, weil ich meinen Körper hasse, sondern weil ich ihn liebe. Diese Einstellung vermittle ich auf meinen Kanälen und auf meinem Blog.