Gastbeitrag

easytasting

Clean Eating:  vegane Cheesecake Eis Pops mit Erdbeeren

Stark, gesund und fit – Mit der richtigen Ernährung, können wir dem Körper viel Gutes tun. Wichtig ist auch, ihn nicht unnötig zu belasten. Clean Eating beruht auf einer Ernährungsweise, in der industriell verarbeitete Lebensmittel gemieden werden. Möglichst naturbelassene Zutaten kommen hier in den Kochtopf. Ziel ist dabei einen gesunden und ausgeglichenen Lebensstil zu erreichen.

Sauber genießen

Es geht nicht darum abzunehmen, Clean Eating ist auch keine Diät für ein paar Monate, sondern eine langfristige Ernährungsumstellung. Und die fängt zunächst im Kopf an. Veränderungen sind oft nicht leicht, aber überlegen wir mal, was wir unserem Körper mit stark industriell verarbeiteten Lebensmitteln eigentlich antun. Geschmacksverstärker, Farbstoffe, E-Nummern, chemische Bezeichnungen, besonders bei Fertigprodukten ist die Zutatenliste an komplizierten Begriffen sehr lang. Kommen neben den künstlichen Inhaltsstoffen noch tierische Fette und Zucker hinzu, sind diese Produkte wahre Schmutzbomben für den Körper. Wofür er dann noch Energie aufwenden muss, um sie zu verarbeiten. Hätte er diese Energie nicht sinnvoller nutzen können? Clean Eating konzentriert sich deshalb auf das, was der Körper benötigt und verwenden kann. Mehr Vollkornprodukte, pflanzliche Fette, frisches Obst und Gemüse – das steht bei Clean Eatern auf dem Speiseplan. Gegessen wird sehr naturbelassen und möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel kommen auf den Tisch. Je geringer die Anzahl an verarbeiteten Zutaten in einem Produkt und je naturbelassener sie sind, umso besser. Insbesondere werden Weizenmehl und weißer Zucker gemieden, denn diese liefern nur leere Kohlenhydrate und sorgen dafür dass der Körper sich schlapp fühlt.

Zur Orientierung sind hier noch einige Punkte, die beim Clean Eating wichtig sind:

  • In der Regel sind fünf bis sechs Mahlzeiten am Tag sinnvoll. Drei Hauptmahlzeiten und zwei kleine Snacks sind oft am einfachsten im Alltag zu integrieren.
  • Morgens mit einem vollwertigen Frühstück beginnen, so vermeidet man Heißhungerattacken.
  • Mehr Vollkornprodukte, Naturreis oder auch „alternative“ Mehl- und Zuckersorten ausprobieren, wie z. B. Kokosmehl oder Kokosblütenzucker.
  • Mageres Eiweiß mit komplexen Kohlenhydraten kombinieren, z. B. Mandelmilch mit Getreide und Früchten zum Frühstück.
  • Mit pflanzlichen Fetten kochen und würzen, wie z. B Olivenöl, Kokosöl, diverse Nüsse oder Nussöle, Avocados oder Sesamöl.
  • Langfristig kann ein Gewichtsverlust beim Clean Eating eintreten. Komplexe Kohlenhydrate und proteinreiche Lebensmittel kräftigen die Muskeln und der Körper verbrennt mehr Fett.
  • Alkohol so gut es geht meiden. Denn Hochprozentiges liefert kaum wichtige Nährstoffe. Jedoch ist mal gegen ein Bier oder ein Rotwein am Abend nichts einzuwenden.
  • Generell ist es wichtig, den Genuss nicht vom Speiseplan zu streichen. Denn auch der trägt zur Gesundheit bei.

Besonders der letzte Punkt soll deutlich machen, dass es nicht um Verzicht geht oder die Suche nach Ersatzprodukten. Denn es soll das gegessen werden, was auch schmeckt. Ob Fleischliebhaber oder Veganer im Prinzip lässt sich auf jede Lebensweise Clean Eating integrieren. Vielleicht ist nur ein wenig Kreativität gefragt. Vor allem bei Süßspeisen mag erstmal der Gedanke an Verzicht aufkommen, aber selbst gemachtes  cleanes Eis beispielsweise ist einfacher und leckerer als gedacht. Deshalb gibt es hier ein Rezept für Cheesecake-Eis mit Erdbeeren. Dabei ist es nicht nur clean, sondern auch vegan und obendrein noch laktosefrei.

Rezept für veganes Cheesecake Eis Pops mit Erdbeeren


Zutaten für die „Käsekuchenfüllung“:

  • 170 g Cashewkerne
  • 25 g Kokosöl
  • ½ TL Vanilleextrakt
  • Saft einer viertel Zitrone
  • 25 ml Agavendicksaft
  • 1 Prise Salz

Zutaten für die Beeren:

  • 1 bis 2 Datteln
  • 100 bis 200 g Erdbeeren
  • etwas Wasser falls nötig

Für den Boden:

  • 75 g Datteln
  • 75 g Mandeln (wahlweise auch Wal- oder Macadamianüsse)
  • 1 Prise Salz

Dazu:
Eisformen
Eisstiele
Mixer

Zubereitung:

  1. Für die vegane Käsekuchenmasse Cashewnüsse, Kokosöl, Vanilleextrakt, Zitronensaft, Agavendicksaft und Salz in einem Mixer zu einer cremigen Masse vermischen. Falls nötig, nochmal abschmecken und evtl. noch Zitronen- oder Agavendicksaft dazugeben.
  2. Die Käsekuchenmasse in eine Schüssel füllen und beiseite stellen.
  3. In den gesäuberten Mixer nun die Beeren und Datteln zerkleinern bis eine dickflüssige Masse entsteht. Eventuell etwas Wasser dazugeben. Die Erdbeer-Dattel-Mischung ebenfalls in eine separate Schüssel füllen und erstmal beiseite stellen.
  4. Den Mixer nochmal säubern und Mandeln, Datteln und eine Prise Salz hineingeben. Alles gut miteinander vermischen, jedoch nicht zu lange. Kleine Mandelstücke sollten noch zu erkennen sein.
  5. Die Eisformen von innen anfeuchten und nun Schicht für Schicht befüllen. Zuerst die Erdbeermischung, dann die vegane Käsekuchenmasse und zum Schluss der Boden aus Mandeln und Datteln. Beim Einfüllen kann einiges daneben gehen oder einiges lässt sich auch nicht perfekt Schichten. Dies ist aber nicht weiter schlimm, denn es ist ja hausgemacht.
  6. Eisstiele befeuchten und in die einzelnen Förmchen stecken. Das Eis nun für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank stellen. Bevor das Eis aus den Förmchen herausgezogen werden kann, einige Sekunden unter warmes Wasser halten.

Viel Spaß beim Nachmachen und genießt den Sommer clean!

Für Christin & Nils vom Foodblog easytasting ist Essen mehr als nur alltäglich. Guter Geschmack und natürliche Zutaten sind beiden wichtig, daher ist Clean Eating ein großes Thema auf ihrem Blog. Mal vegan, mal mit Fleisch, aber so gut es geht clean: „Essen soll Spaß machen und inspirieren.“ Auch auf Reisen halten die beiden Ausschau nach leckeren Besonderheiten und berichten auf easytasting über köstliche Entdeckungen.

Autor

Gastblogger

Gastblogger

Lass dich von unseren Gastbloggern inspirieren. Ob Isa und Laura von Run Munich Run, Anne von Asanayoga, Jil Hagen oder unsere eigenen Mitarbeiter hier bei Fitness First: Sie alle teilen hier mit dir ihre Erkenntnisse und Erlebnisse rund um Training, gesundes Essen und Lifestyle. Voller Leidenschaft und definitiv #mehralsfit!