Cyceln wie die Profis bei der Tour de France

Zum 100. Mal kämpfen die besten Radsportler der Welt in diesem Jahr um das gelbe Trikot. Sie erklimmen die französischen Berge, messen sich beim Zeitfahren und streiten beim Endspurt um den Etappensieg. Doch nicht nur für Profis ist das Rad ein motivierendes Sportgerät. Auch Neulinge können beim Radfahren ihre Ausdauer verbessern. So beispielsweise bei den Cycling Wochen bei Fitness First parallel zur Tour de France.

Gemeinsam Radfahren zu Musik mit einem Trainer, der dich zu Höchstleistungen anspornt – Indoorcycling ist eine fordernde, motivierende und effektive Trainingsmethode, die auch noch richtig viel Spaß macht. Angeheizt durch die Leistungen der Profis konntest du 2013 zeitgleich mit der Tour de France dein eigenes Etappenrennen fahren. Die Cycling Wochen vom 29. Juni bis zum 21. Juli machten es möglich. Worauf du besonders achten solltest, verrät Alexander Richter, unser National Fitness Manager in seinen Cycling Tipps.

 Indoorcycling: Abwechslungsreich und fordernd

„Cycling ist eine tolle Methode, um seine Ausdauer zu verbessern und den Fettstoffwechsel anzuregen“, erklärt Alexander Richter. „Zudem spornt das Gruppenerlebnis und die Motivation durch den Trainer die Kursteilnehmer dazu an, ihre Grenzen auszutesten.“ Dabei eignet sich das Indoorradfahren im Prinzip für jeden. Denn der Schwierigkeitsgrad lässt sich an den Rädern individuell einstellen. „Passend zur Tour de France haben wir uns ein abwechslungsreiches, dreiwöchiges Cyclingprogramm aufgestellt“, sagt Alexander. „Nur dass es bei uns nicht darum geht, das gelbe Trikot zu tragen, sondern seine persönliche Fitness zu verbessern.“ Nach „Cycling Specials“ und „Bergetappen powered by Eurosport“ finden in der dritten Woche sogar Outdoorfahrten mit dem eigenen Fahrrad statt. „Spannende Streckenführungen und die frische Luft sorgen dabei für den Extra-Kick“, berichtet Alexander. Zum Ende der dritten Woche können die Radfans dann die Zieleinfahrt in Paris parallel verfolgen, und selbst einen Cyclingmarathon bei uns fahren.

Den Körper optimal vorbereiten

Gerade bei einem fordernden Training wie dem Cycling benötigt der Körper viel Flüssigkeit, ansonsten drohen Leistungsverluste, Muskelkrämpfe oder Schwindelanfälle. „Als Faustregel gilt: pro Trainingsstunde ungefähr einen Liter trinken“, erläutert Alexander Richter. „Zusätzlich empfehle ich, grundsätzlich auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr im Verlauf eines Tages zu achten (2-3 Liter ohne Sport) beziehungsweise sich schon vor dem Start mit einem Glas Wasser auf die anstehende Anstrengung vorzubereiten.“ Die letzte größere Mahlzeit sollte zu diesem Zeitpunkt schon mindestens eine Stunde zurückliegen. Es ist aber auch nicht ratsam, hungrig an den Start zu gehen. Ein Fitnessriegel oder eine Banane eignen sich perfekt für einen kleinen Energieschub vor dem Aufsteigen. Bei Outdoorfahrten von mehr als 90 Minuten sollte so ein kleiner Snack ebenfalls dabei sein, um ein Leistungstief notfalls überbrücken zu können. Und nach der Etappe helfen dir eiweißreiche Gerichte dabei, sich schnellstmöglich für den nächsten Start zu regenerieren. Für das angenehme Körpergefühl beim Radfahren drinnen wie draußen sorgt spezielle Radbekleidung. Sitzpolster in der Hose, atmungsaktive Materialien und eine Rückentasche für den Energiesnack sind praktische und sinnvolle Features für jeden, der gerne in die Pedale tritt.

von Sandra

von Sandra

Ich schreibe hier für alle Kategorien und interessiere mich besonders für die Themen Ernährung, Yoga und H.I.I.T.