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2. Juni 2017
Gastbeitrag

Philip, Social Media

Ein effizientes Ganzkörpertraining in unter einer Stunde

ShockWave™ im Test

effizientes GanzkörpertrainingZu wenig Zeit, um Sport zu treiben? Diese Ausrede zieht nicht mehr! ShockWave™, das neue Kursformat von Fitness First, verspricht ein effizientes Ganzkörpertraining in kürzester Zeit. Doch lohnt sich der Gang ins Fitnessstudio für nicht mal eine Stunde tatsächlich? Ich war für dich im Fitness First Platinum Kurs in Laim habe für dich den Test gemacht. Lies mehr in meinem Erfahrungsbericht!   

Mein persönlicher sportlicher Background

Nachdem ich im letzten Jahr meine Essgewohnheiten drastisch geändert und einen gesünderen Lebensstil gewählt habe, konnte ich tatsächlich große Erfolge feiern. Angefangen mit einem starken Übergewicht, habe ich durch hartes Training und Disziplin über 30 Kilo abgenommen und fühle mich in meinem Körper heutzutage schon deutlich wohler. Mindestens 5 Mal pro Woche war ich zu dieser Zeit für jeweils 2-3 Stunden im Fitnessstudio direkt um die Ecke aufzufinden.

Keine Zeit für Sport? – Schluss mit den Ausreden!

In den letzten Wochen habe ich jedoch geschickt immer wieder eine Ausrede gefunden, doch nicht zum Sport zu fahren. Der ‚innere Schweinehund‘ hat es sich einfach zu bequem gemacht, wodurch der Sport bei mir leider etwas zu kurz gekommen ist. Es ärgerte mich, als ich erst kürzlich auf die Waage stieg und feststellen musste, dass sich der Zeiger leider wieder etwas in die negative Richtung bewegt hat. Durch einige private Veränderungen bleibt mir oftmals nicht mehr die Zeit um, wie noch im letzten Jahr, bis in die späten Abendstunden zu trainieren. Kurz und effektiv sollte es daher zukünftig sein.

ShockWave™, das neue Kursformat von Fitness First, habe ich zum ersten Mal im Zuge der deutschlandweiten ShockWave™ meets freestyle Challenge im März kennengelernt. Mein Respekt war jedoch noch so groß, dass es zunächst nur für die Interessenten- und Zuschauerrolle gereicht hat. Die Stimmung und Atmosphäre während des gesamten Workouts hat mich dennoch sehr beeindruckt.  Als es nun plötzlich darum ging, das innovative Workout selbst auf Herz und Nieren zu prüfen, konnte ich mich zum Glück überwinden.

ShockWave™ – Was bietet das effiziente Ganzkörpertraining?

ShockWave™ Training verspricht den Teilnehmern durch schweißtreibende Intervalle eine ideale Kombination aus Cardio- und Krafttraining und zählt dadurch zu einem der effizientesten Ganzkörpertrainings der Welt. Eine Einheit besteht aus drei Runden, dauert dabei insgesamt lediglich zwischen 30 und 45 Minuten und passt daher ideal in meinen Zeitplan. Ein wenig Competition und jede Menge Teamgeist sollen den Kurs außerdem zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Für einen langjährigen Mannschaftssportler wie mich, passt das natürlich wie die Faust aufs Auge.

effizientes Ganzkörpertraining

Los geht’s! – So lief das Workout

Mittelpunkt des Trainingszirkels ist der sogenannte WaterRower, eine moderne Form des klassischen Ruderergometers. Kaum ein anderes Gerät trainiert zeitgleich so viele Muskeln auf einmal während es gleichzeitig auch noch die Ausdauer verbessert. Verschiedenste funktionelle Übungen bilden die weiteren Stationen. Trainiert wird nicht ausschließlich individuell, der Teamgedanke zählt. Jede Gruppe wählt zu Beginn einen Teamkapitän. Dieser sorgt während des Workouts für die nötige Motivation.

Die Regeln sind eigentlich ganz einfach. Das Team verteilt sich auf die vorhandenen Stationen, eine davon bilden die WaterRower. In der ersten Runde muss eine Distanz von 300 Metern gerudert werden, in der zweiten sind es nur noch 200 Meter und in der dritten und letzten Runde 100 Meter. Während gerudert wird, trainiert der Rest der Gruppe an den anderen Stationen. Je schneller die jeweilige Distanz also zurückgelegt wird, desto kürzer müssen sich die Teammitglieder quälen. In meinem Fall bestanden die übrigen Stationen des Zirkels aus drei funktionellen Übungen für drei verschiedene Bereiche des Körpers – Beine, Core und Arme. Genau diese Körperregionen werden auch beim Rudern auf dem WaterRower besonders stark beansprucht. Insgesamt also ein durchdachtes Trainingssystem und ein effizientes Ganzkörpertraining.

effizientes Ganzkörpertraining
effizientes Ganzkörpertraining

Trotz anfänglicher Skepsis und aufkommenden Selbstzweifeln, habe ich tatsächlich alle 3 Runden erfolgreich absolviert und konnte dabei auch noch die Bestzeit in der ersten Runde, mit 53 Sekunden für die ersten 300 Meter, verzeichnen. Insbesondere die nur sehr kurzen Pausen zwischen den einzelnen Stationen haben dafür gesorgt, dass mein Puls konstant hoch geblieben ist und ich bereits nach der ersten Runde völlig schweißgebadet war.

Nach dem Rudern folgte die Übung für die Beine. Kniebeugen mit Hilfe eines Steppers brachten meine Oberschenkel ordentlich zum Brennen. Weiter ging es mit einer Gleichgewichtsübung für den Core, also die Körpermitte. Als knapp 2 Meter großer Mann ist genau diese meine absolute Schwachstelle. Zum Abschluss der Runde wurde der Fokus, mit einer abgewandelten Form von ‚Burpees‘ mit Hilfe einer Langhantel und eines Steppers, nochmal auf die Arme gelegt. Hier lag dann schon eher meine Stärke.

effizientes Ganzkörpertraining

Runde 2 und 3 wurden zwar immer kürzer, da die zu rudernde Distanz entsprechend verringert wurde, sie fühlten sich durch die Belastung aus der Vorrunde jedoch mindestens genauso lang an wie die erste Runde. Die Stimmung war geprägt durch einen gesunden Wettkampfgedanken. Jeder hat versucht, die Zeit des Anderen zu unterbieten. Dennoch entstand dabei kein überdurchschnittlicher Konkurrenzkampf. Der Trainerin Ulrike war es wichtig, dass jeder mithalten kann und die Übungen richtig ausführt. Sie hat es auf jeden Fall geschafft, die Gruppe bestmöglich zu motivieren damit jeder an seine Leistungsgrenzen geht und richtig Gas gibt.

Vollgeschwitzt aber glücklich – geschafft!

Nach der letzten Runde hatte ich erstmal eine Trinkpause nötig. Ich war im Inneren überglücklich, das Workout komplett durchgezogen zu haben. Dadurch, dass wir ein etwas kleinerer Kurs waren, waren wir bereits nach 30 Minuten durch. Für mich, die effizientesten 30 Minuten Sport, die ich jemals absolviert habe. Ich habe noch nie nach so kurzer Zeit so stark geschwitzt. Die Motivation hatte mich jedoch so fest gepackt, dass ich gerne noch eine vierte Runde gemacht hätte.

Mein Fazit zum neuen ShockWave™ Kursformat: Es macht unfassbar viel Spaß, ist je nach Intensität, die man selbst wählt, sehr fordernd und ist das womöglich effizienteste Ganzkörpertraining, dass ich in so kurzer Zeit jemals absolviert habe. Ich werde auf jeden Fall wieder teilnehmen.

Wir geben mehr. #mehralsfit

philip

Ich bin bei Fitness First für die Social Media Kommunikation der Region Nord und West zuständig. Selbst bin ich natürlich auch regelmäßig auf den Trainingsflächen der Fitness First Clubs aufzufinden und trainiere dort überwiegend ganz ‚oldschool‘ mit freien Gewichten. Ich spiele seit Jahren leidenschaftlich gerne Basketball und bereite mich dazu über den Sommer hinweg insbesondere auf dem Laufband auf die neue Saison vor.

Autor

Gastblogger

Gastblogger

Dies ist ein Text von unseren Gastautoren. Dazu zählen unsere internen Fitnessexperten und Partner, wie Reebok oder Eat Smarter. Auch bekannte Blogger aus den Bereichen Fitness, Yoga oder Reisen bloggen für uns.