So bleibst du gesund – Grippezeit im Herbst

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Eine Fahrt mit dem Bus voller schniefender Passagiere, halbkranke Kollegen, die sich zur Arbeit schleppen, die Erkältungswelle im Kindergarten – die Möglichkeiten, sich Erkältungs- oder Grippeviren einzufangen, sind ungezählt.

Dazu macht uns das wechselhafte Wetter zu schaffen, mal ist es frostig kalt, dann wieder etwas milder und im Büro erwarten uns teilweise überhitzte Räume. Die richtige Kleiderwahl fällt da schwer. Am Besten eignet sich immer noch das Zwiebelprinzip, so dass du Schichten nach und nach ablegen kannst. So kannst du noch einer Erkältung vorbeugen.

Sportlich aktive sind besser geschützt

Wenn der Kreislauf in Schwung kommt, pumpt das Herz mehr Blut- und damit auch Immunzellen durch die Gefäße. Außerdem baut körperliche Aktivität Stress ab, der auf Dauer bekanntlich das Immunsystem schwächt. Aber Vorsicht: Zu viel Sport ist kontraproduktiv. Wer seinen Körper zu stark fordert, ist gerade nach der Belastung besonders anfällig für Infekte. Schützen kannst du dich dann mit einem Protein Shake. Eiweiß hilft deinem Immunsystem sich nach der Belastung optimal zu regenerieren und stärker zu werden. Die Bewegung wirkt auch dem Winterblues entgegen, der uns durch die fehlenden Lichtquellen schneller lust- und antriebslos werden lässt.

Vitaminbomben für deine Abwehr

Für eine funktionierende Abwehr unentbehrlich sind vor allem Vitamin C und Zink. Die beiden Antioxidantien unterstützen das Immunsystem im Kampf gegen zellschädigende freie Radikale, Zink ist zudem an der Bildung von Antikörpern beteiligt. B-Vitamine stimulieren die Bildung und Aktivierung der Immunzellen;

Selen ist ebenfalls ein effektiver Radikalfänger. Obst, Gemüse und Vollkornprodukte sind die wertvollsten Lieferanten; Vitamin- und Mineralstoffpräparate können sie ergänzen, aber nicht ersetzen. Greift auch lieber etwas mehr auf Gemüse zurück. Gerade im Herbst gibt es eine große Auswahl an Kohlsorten, Karotten, Sauerkraut, Paprika oder Rote Beete. Unterstützung für das Immunsystem liefert auch Vitamin D. Dies bildet sich normalerweise durch Sonneneinstrahlung im Körper. Da uns in der dunklen Jahreszeit wenig Licht zur Verfügung steht, ist es sinnvoll andere Quellen zu nutzen. Dies kann das Solarium sein, das auch depressive Verstimmungen im Herbst/Winter vorbeugt.

Schwitz dich gesund

Der Wechsel von heiß und kalt härtet ab. Optimal dazu ist die Trockensauna. Durch die starken Temperaturschwankungen dehnen und weiten sich die Blutgefäße. Infolgedessen werden die Schleimhäute besser durchblutet und können Viren so effektiv abfangen. Der Körper wertet den Temperaturanstieg außerdem als ein leichtes Fieber. Die Abwehrkräfte werden mobilisiert, indem die Zahl der Bakterien und Vieren eliminierender Zellen im Blut ansteigt. Vorhandene Krankheitserreger werden abgetötet. Daneben hat Saunabaden viele weitere positive Effekte auf den Körper, wie eine Hautreinigung und Entspannung. Durch den Wechsel zwischen warmen und kalten Reizen kannst du einer Erkältung vorbeugen. Das vegetative Nervensystem bereitest du besser auf Temperaturwechsel vor, was wiederum die Anfälligkeit für Erkältungen und des bei Frauen bekannten „Fröstelns“ in der kalten Jahreszeit minimiert.

Gesunder Bauch gegen Grippe

Der Darm ist die am meisten unterschätzte Waffe unseres Immunsystems. Hier befinden sich rund 70 Prozent aller Abwehrzellen, die verhindern, dass der Körper zum Beispiel Bakterien und Pilze, die mit der Nahrung in den Verdauungstrakt gelangen, aufnimmt. Deshalb stärkt alles, was dem Darm guttut, gleichzeitig die Abwehrkräfte: probiotischer Joghurt, ballaststoffreiche Kost, Bewegung und wenig Alkohol. Achte auch vor allem in den dunklen Jahreszeiten auf eine proteinreiche Ernährung, denn Eiweiße benötigst du zum Aufbau und zur Stärkung des Immunsystems. Dies gilt vor allem in Belastungszeiten im Job oder nach dem Sport.

von Sandra

von Sandra

Ich schreibe hier für alle Kategorien und interessiere mich besonders für die Themen Ernährung, Yoga und H.I.I.T.