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15. Mai 2017
Gastbeitrag

Anne Steinbach, ASANAYOGA

Bodyshaping und Fatburning mit Yoga

Die passenden Übungen für jeden Figurtyp

Fatburning mit Yoga

Yoga ist Ruhe, Entspannung und beinhaltet manchmal sogar eine kurze Schlafphase am Ende der Yogastunde. Das haben viele im Kopf, die sich noch nicht so detailliert mit Yoga beschäftigt haben. Aber Yoga kann auch anders. Mit den richtigen Asanas kann Yoga ein richtig hartes Workout sein. Für jeden Figurtyp gibt es die passenden Übungen, um vor dem Sommer noch richtig in Form zu kommen. Bodyshaping und Fatburning mit Yoga? So geht’s!

Fatburning mit Yoga? Kann das funktionieren?

Ja! Yoga ist ein Workout, das sämtliche Poren zum Schwitzen bringt, das Muskeln aufbaut und Fett verbrennt. Dabei sind zwei Seiten des Yoga zu beachten: Zum einen sollen die Asanas, also die einzelnen Positionen und die Pranayama, die Atmung, Körper, Geist und Seele harmonisieren. Zum anderen bringen schnelle Bewegungsabläufe und das lange Halten der einzelnen Positionen den Körper so richtig auf Hochtouren. Im Folgenden zeigen wir euch, welche Positionen im Yoga den Körper in Form bringen und ordentlich Fett verbrennen.

Auf die Figurtypen und die Problemzonen kommt es an

Wie bei jedem Sport, kann man auch beim Bodyshaping mit Yoga Übungen für jeden Figurtyp anders fokussieren. Jeder einzelne Mensch hat einen  ganz besonderen Körperaufbau. Dieser führt ganz individuell zu einem bestimmten Gewicht und zu einem individuellem Aufbau: Mal sind die Hüften breiter, mal der Po kleiner, mal sind es die Oberschenkel, die Probleme bereiten. Die Figuren des Menschen kann man in fünf verschiedene Figurtypen unterteilen: A, V, X, O und H. Diese können wie folgt charakterisiert werden:

  • A-Typ: schlanker Oberkörper, breite Hüften
  • V-Typ: breiter Oberkörper, schmale Taille und schlanke Beine
  • X-Typ: ausgewogene Proportionen, keine Problemzonen
  • O-Typ: schmale Schulter und Beine, breite Körpermitte
  • H-Typ: normale Schultern und Hüften

Nun liegt es an jedem einzelnen Menschen selbst, wie er oder sie mit den Problemzonen umgeht. Natürlich bietet sich auch die passende Kleidung an, um die Problemzonen zu kaschieren. Generell gilt jedoch: Sport kann gezielt angewandt werden, um den lästigen Problemzonen einen Strick zu drehen. Gerade Yoga ist dafür perfekt, denn mit den richtigen Übungen lassen sich einzelne Zonen gezielt formen.

Yoga-Übungen für den O-Typ: Auf zum straffen Bauch

Wer einen O-Typ-Körper hat, macht sich häufig Gedanken, um die breite Körpermitte. Gerade bei einer Gewichtszunahme landen die lästigen Pfunde direkt am Bauch, an der Taille und ebenfalls an den Hüften – manchmal sogar am Po. Klar kannst du jetzt einfach Sit-ups machen, doch wie wäre es einmal mit den folgenden Yoga-Übungen?

Das Boot (Navasana): Hier trainierst du alle Schichten der Bauchmuskulatur.

Das Brett (Chaturanga Dandasana): Eine Übung, bei der die Bauchmuskulatur effektiv gestärkt wird.

Der Halbmond (Ardha Chandrasana): Diese Übung ist vielleicht ein wenig anspruchsvoller, trainiert aber sehr effektiv die schrägen Bauchmuskeln.

Fatburning mit Yoga
Fatburning mit Yoga

Yoga-Übungen für den A-Typ: Straffe Beine, schlanke Hüften, knackiger Po?

Na klar! Der A-Typ hat mit den Beinen, mit der Hüfte und mit dem Po zu kämpfen. Kein Problem, denn diese Zonen werden bei fast allen einzelnen Asanas gestärkt. Wir haben dir ein paar Übungen herausgesucht, die ganz besonders effektiv sind:

Der Stuhl (Utkatasana): Diese Übung ist hart, doch sie trainiert die Bein- und Gesäßmuskulatur ungemein. Schon nach ein paar kleinen Übungseinheiten wird der Erfolg von dieser Übung sichtbar.

Der Baum (Vrkasana): Hierbei wird die Bein- und Hüftmuskulatur gestärkt – straffe Beine und schlanke Hüften sind die Folge.

Der herabschauende Hund (Ardho Mukha Savasana): Eine Grundübung im Yoga, die Arme, Beine und den Po ordentlich trainiert.

Die Heuschrecke (Shalabasana): Du möchtest deine Gesäßmuskulatur trainieren? Dann ist diese Übung die Richtige für dich.

Der Ausfallschritt: So einfach er auch klingt, so effektiv ist er. Auf geht’s in Richtung straffe Oberschenkel und knackiger Po.

Die Brücke (Setu Bandha Sarvangasana): Eine Übung, die besonders gut für die Gesäß- und Rückenmuskulatur ist.

Yoga-Übungen für den V-Typ: Straffe Arme sind ab jetzt kein Problem mehr

Wer zu den V-Typen gehört, besitzt häufig einen relativ breiten Oberkörper und damit manchmal auch dicke Arme. Für viele Frauen ist das gerade im Sommer, wenn sie Tops und Spaghettikleidchen tragen, ein Problem. Deswegen gibt es jetzt ein paar yogische Tipps für schöne, straffe Arme.

Der Langsitz (Kashyapasana): Diese Übung wird allein durch die Kraft der Handgelenke bewältigt und ist somit vor allem für die Stärkung der Handgelenke gedacht.

Die Mount-Everest-Stellung (Sumeru Asana): Wer diese Übung regelmäßig ausführt, kann sich über eine sehr starke Arm- und Rückenmuskulatur freuen.

Seil ziehen: Wir kennen es alle wahrscheinlich noch aus der Schule, doch Seil ziehen ist gerade für die Arme auch im höheren Alter perfekt. Außerdem werden dabei die Schultergelenke beweglicher. Klingt gut, oder?

Das Brett (Chaturanga Dandasana): Diese Übung ist nicht nur für den Bauch gut, sondern geht auch direkt in die Arme.

straffe arme

Fatburning mit Yoga = Bodyshaping mit Yoga = Genial!

Diese Übungen sind ein erster Einstieg in die vielen Übungen aus dem Yoga, die häufig mehrere Körperpartien stärken und bei der Fettverbrennung ordentlich mithelfen.

Gerade beim Bikram Yoga, bei der Yoga in einem 38-Grad-heißen Raum ausgeführt wird, werden außerdem sämtliche Poren in Schwung gebracht. Kein Wunder also, dass diese Yoga-Art als die schweißtreibendste und für alle, die Fett verbrennen wollen, als die effektivste Yoga-Art gilt.

Allgemein kann man sagen, dass Yoga die perfekte Unterstützung deines normalen Fitnesstrainings ist. Wer also gerade dabei ist, seinen Körper für den Sommer in Form zu bringen, der sollte zwischen dem Laufen und dem Fitnesstraining regelmäßig eine Yogastunde einschieben. Erfolg garantiert!

anne-steinbach

Anne von ASANAYOGA ist Reisejournalistin, Bloggerin und schon seit vier Jahren in Indonesien verliebt. Manchmal teilt sie diese Liebe auch mit anderen Ländern in Südostasien, dann packt sie ihren Schrammel-Backpack und zieht los. Yoga macht sie schon seit 5 Jahren und hat gerade Bikram für sich entdeckt. Nur an das Schwitzen muss sie sich noch gewöhnen.

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