Fett frisst Frust

 

Für den einen ist es die tröstende Schokolade, für den anderen die Trost spendende Pizza. Fett oder Zucker lautet die Devise. Wenn wir uns schlecht fühlen, traurig sind und in einem Tief stecken, lachen uns am meisten fett- und kalorienhaltige Speisen an. Warum das so ist, haben Forscher ans Licht gebracht. Französische Wissenschaftler der INSEAD Business School in Fontainebleau berichteten dem Online-Portal NetDoktor wie sie die Auswirkung sportlicher Events auf das Ernährungsverhalten erforschten. Demnach vertilgten Probanden, die als Fan von einer Niederlage ihrer Mannschaft berichteten, fettigere Mahlzeiten als sonst. Beim Siegesrausch wurden im Gegensatz dazu gesündere Lebensmittel gegessen.

Sportliche Niederlagen werden persönlichem Versagen gleichgesetzt

Auch die Art der Niederlage war entscheidend: „Die Leute ernährten sich immer dann besonders schlecht, wenn der Sieg der gegnerischen Mannschaft unerwartet kam – oder wenn die eigene Mannschaft nur knapp oder gegen eine gleichstarke Mannschaft verlor“, erklärt Studienleiter Yann Cornil von der INSEAD Business School in Fontainebleau gegenüber NetDoktor. Der Effekt war zudem besonders groß in Städten, die als sehr footballbegeistert gelten. In solchen Fällen verzehrten die enttäuschten Fans sogar 28 Prozent mehr gesättigte Fettsäuren als an anderen Tagen.

„Eine Niederlage der eigenen Mannschaft wird von Fans als persönliches Versagen erlebt“, berichtet der Wissenschaftler. Das schwächt die Willenskraft. Zudem sei das Verzehren fettiger Mahlzeiten eine Strategie, mit der Enttäuschung fertig zu werden. Ein Sieg der eigenen Mannschaft hingegen scheint die Fähigkeit zu Selbstkontrolle zu stärken.

freestyle und Zumba® – Sportlicher Frustabbau

Betrachten wir diese Studie in Bezug auf unser tägliches Leben sind Ähnlichkeiten festzustellen. Wenn es uns schlecht geht, wir niedergeschlagen sind, ziehen wir uns auf die Couch zurück und essen etwas. Meistens sind es dann Speisen mit einem höheren Kalorien- und Fettgehalt, wie Süßigkeiten, Pizza und Co. Was bei einigen aber meistens folgt ist obendrein das schlechte Gewissen.

Unser Tipp: Tu dir etwas gutes, wenn es dir nicht gut geht. Was das sein kann, hängt ganz von deinem Typ ab. Natürlich sind da kalorienhaltigere Lebensmittel keine Sünde, denn du wirst sie ja nicht jeden Abend vertilgen.

Wenn dich allerdings dann immer das schlechte Gewissen plagt und es dir womöglich noch schlechter geht, versuche deinen Frust beim Sport heraus zu lassen. Der Fettkiller freestyle training oder Spaßmacher Zumba® sind da  zu empfehlen. Du powerst dich aus, bist nicht alleine und es macht auch noch Spaß. Dass du nebenbei sogar noch Kalorien verbrennst und Fett reduzierst, anstatt zuzulegen, ist ein positiver Nebeneffekt. Vielleicht gönnst du dir dann danach auch noch die Pizza und brauchst garantiert kein schlechtes Gewissen zu haben, denn du hast den Fettstoffwechsel bereits in Bewegung gebracht.

von Sandra

von Sandra

Ich schreibe hier für alle Kategorien und interessiere mich besonders für die Themen Ernährung, Yoga und H.I.I.T.