Trainingspause:

Wandeln sich Muskeln in Fettzellen um

Hättest Du es gewusst? Wir decken Fitnessirrtümer auf!

Gerade nach einer verletzungs- oder urlaubsbedingten Trainingspause bemerken wir häufig einen Verlust der Muskelmasse. Nicht selten ruft dies das Gerücht hervor die Muskeln hätten sich in Fett umgewandelt. Wir können hier zum Glück Entwarnung geben. Da Muskeln aus reinen Proteinen und Fett aus Glyceriden bestehen, ist eine entsprechende Umwandlung biologisch nicht möglich. Der Verlust der Muskelmasse bleibt allerdings real. Daher mag es gerade nach einem Urlaub mit reichhaltigem Essen so scheinen, als hätte sich der Sixpack im Handumdrehen in einen „Sixroll“ verwandelt.

Fett statt Muskeln?

Werden die Muskeln nicht trainiert, baut unser Körper automatisch Muskelmasse ab, die dann durch den Stoffwechsel schlichtweg verbrannt wird. Unser Körper setzt dann eher Fettmasse an und gibt Muskelmasse zur Energiegewinnung frei. Ein Prozess der Evolution, der uns für „schlechte“ Zeiten, in denen weniger Nahrung zur Verfügung stand, wappnen sollte.

So wirkst du dem Muskelabbau entgegen

Dem Muskelabbau entgegenwirken kannst du am Besten, wenn du regelmäßig trainierst, also mindestens einmal pro Woche Krafttraining machst. Gerade wenn Gerätetraining und Hanteln stemmen nicht zu deinen Lieblingsübungen zählen, ist freestyle training eine Alternative. In 30 Minuten trainierst du in den Animationen alle wichtigen Muskelgruppen, bist motiviert und es macht in der Gruppe auch noch mehr Spaß. Wichtig sind vor allem die großen Muskelgruppen der stabilisierenden Rumpfmuskulatur. Diese sorgt für eine bessere Haltung, unterstützt die Wirbelsäule und macht uns beweglicher im Alltag.

 

Wichtig ist neben dem Training aber auch die Ernährung. Gerade wenn du in einer Abnehmphase bist, nimm nach dem Training immer proteinreiche Nahrung zu dir und beginne nicht zu hungern. Wenn du hungerst, verbrennt dein Körper erst recht die schöne Muskulatur, die du mühsam aufgebaut hast. Daher ist nach dem Training ein Protein-Shake oder –riegel besonders empfehlenswert. Alternativ kannst du auch auf Magerquark zurückgreifen, den du dir selbst mit Früchten und Honig aufpeppst. Fertigprodukte enthalten meist sehr viel Zucker, der den Nachbrenneffekt ungünstig beeinflusst.

von Sandra

von Sandra

Ich schreibe hier für alle Kategorien und interessiere mich besonders für die Themen Ernährung, Yoga und H.I.I.T.