Blogautor Pia

Was kann eigentlich der Fitbit Charge 2?

Das neue Fitnessarmband im Test

Ob aktuelle Kursformate, innovative Fitnesstrends oder die neuesten Sportprodukte – wir nehmen sie für dich ganz genau unter die Lupe. In unserer Reihe ‚Was kann eigentlich…?‘ testen wir von Fitness First, unterstützt von unseren Experten und Gastautoren, regelmäßig und querbeet alles, was im Fitnessbereich interessant ist und teilen unsere Erfahrungen mit dir.

Fitnessarmbänder gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Ganz neu auf dem Markt ist der Charge 2 von Fitbit. Er kann viel mehr als nur Schritte tracken und bietet allen Fitnessbegeisterten und Aktiven viele neue Features. Als Weiterentwicklung seiner Vorgänger kann er mit einigen neuen Features wie geführten Atemübungen aufwarten. Ich habe ihn auf Herz und Nieren getestet.

Meine Top 5 Features:

1. Geführte Atemübungen: Stressabbau ist garantiert

2. Großes Display: Relevante Infos auf einen Blick

3. Cardio Fitness Level Funktion: Wie steht’s um das eigene Fitness Level im Vergleich mit anderen

4. Multisportfunktion: Intervalltraining aktiv und individuell tracken

5. Austauschbare Armbänder: Der Fitbit Charge 2 passt zu jedem Anlass

Erste Schritte

Schritte zählen, Workouts tracken, Kalorien zählen: Fitnessarmbänder sind in! Für mich ist die Welt der Fitnessarmbänder nicht ganz neu. Erst vor einiger Zeit habe ich mich dem Trend angeschlossen und mir den Fitbit Alta zugelegt, der etwas schlanker und femininer als der Fitbit Charge 2 ist, dafür jedoch nur über Grundfunktionalitäten eines Fitnessarmbands verfügt.

Aber auch wenn du bisher kein Fitnessarmband hattest, ist die Bedienung des Charge 2 sehr intuitiv. Einmal komplett aufgeladen kann er, mit der Fitbit App auf dem Handy, kabellos synchronisiert werden.

Hier findest du auch alle weiteren Schritte zur Einrichtung und den Funktionen. Außerdem kannst du, für eine noch genauere Messung, das Handgelenk wählen, an dem du das Fitnessarmband tragen wirst, Alarme verwalten und andere Grundeinstellungen vornehmen.

Mit der App auf dem Handy kannst du das Fitnessarmband spielend leicht einrichten

fitbit charge 2

Handling und Optik

Im Vergleich zum Vorgänger Charge HR hat der Fitbit Charge 2 ein großes OLED Display, auf dem gleich mehrere Infos sichtbar sind. Die Anzeige erscheint, wenn man das Armband zu sich dreht oder links auf den Knopf drückt.

Der Charge 2 besitzt kein klassisches Touch Display, sondern verfügt über Bewegungssensoren, die durch Klopfen auf den Bildschirm reagieren. So kannst du zwischen den verschiedenen Anzeigen wechseln. Das macht anfangs vielleicht etwas Probleme, da man Touch Displays einfach gewohnt ist, doch hat man einmal das richtige ‚Klopfgefühl‘, funktionieren die Sensoren gut.

Anders als zu seinen Vorgängern können die hautfreundlichen und wasserabweisenden Silikonarmbänder des Fitbit Charge 2 ausgetauscht werden. Super, um im Alltag zu wechseln und auf keiner Veranstaltung auf das Fitnessarmband verzichten zu müssen.

Tracken

Der Fitbit Charge 2 verfügt, wie auch seine Vorgänger, über ein ganztägiges Aktivitätstracking, sodass jeder Schritt, die zurückgelegte Entfernung, geschaffte Stockwerke, aktive Minuten und verbrannte Kalorien automatisch festgehalten werden.

Trainingsergebnisse im Multisport Modus I

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Trainingsergebnisse im Multisport Modus II

fitbit charge 2

Dank der Smart-Track Funktion werden Aktivitäten wie Wandern oder Radfahren automatisch aufgezeichnet. So wird der tägliche Weg zur Arbeit zu meiner persönlichen Challenge. Tage, an welchen ich das Rad zu Hause lasse, werden automatisch weniger, denn wo soll ich sonst, so ganz nebenbei, aktive Minuten sammeln?

Mit dem Multisport Modus kannst du Trainings wie Laufen, Radfahren, Kraft- und sogar Intervalltraining aufzeichnen und erhältst eine Statistikanzeige in Echtzeit. Die App ergänzt mein halbstündiges Laufbandtraining mit zusätzlichen Fitnessdaten, wie verbrannten Kalorien und Durchschnittsgeschwindigkeit.

Der Charge 2 hat zwar keine integrierte GPS Funktion, kann aber mit dem Handy verbunden werden, um Statistiken in Echtzeit auf dem Display zu sehen sowie eine Karte deiner Route aufzuzeichnen.

Wie mit den meisten Fitnessarmbändern, kannst du alle getrackten Erfolge auch mit Freunden und Familie teilen und in Challenges gegen sie antreten.

Für alle, die Gewicht verlieren möchten, hat der Charge 2 zusätzlich die Funktion, täglich zu sich genommene Lebensmittel aufzuzeichnen. So rechnet das Fitnessarmband jeden Tag aus, ob du über oder unter deinem täglichen Kalorienziel liegst. Die Datenbank an hinterlegten Lebensmitteln ist wirklich sehr umfangreich und detailliert, sodass man eigentlich alles findet. Ich habe meine komplette Ernährung, samt der getrunkenen Wassermenge, einige Tage akribisch erfasst. Langfristig war es mir jedoch zu aufwendig, auch da mein primäres Ziel nicht die Gewichtsreduktion war. Möchtest du jedoch ernsthaft abnehmen, ist diese Funktion, zusammen mit der Gewichtsaufzeichnung super, um ein Gefühl für Kalorienbilanzen zu bekommen und Fortschritte zu tracken.

Das Lifetracking während des Laufens ermöglicht eine detailliertere Messung

fitbit charge 2

Yeah! 10.000 Schritte, das empfohlene Tagesziel, habe ich heute erreicht

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Besonders Fleißige erhalten Mails zur Belohnung und weiteren Motivation

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Erinnerungen und Benachrichtigungen

Neben regelmäßigen Bewegungserinnerungen erhältst du Anruf-, Text- und Kalender-Benachrichtigungen auf den Fitbit Charge 2. Das finde ich, gerade wenn ich unterwegs bin, sehr praktisch. Auf dem Display erscheint der Anrufer, sodass ich nicht in den Tiefen meiner Tasche wühlen muss, um zu sehen, wer mich erreichen möchte.

Außerdem werde ich an die synchronisierten Termine aus meinem Kalender erinnert. Nur Textnachrichten, also SMS, werden auf dem Display angezeigt. Ein Manko? Für mich eher eine angenehme Stille, wenn ich an die WhatsApp Flut denke, die mich an manchen Tagen erreicht.

Die coolsten Features

Die neue Cardio Fitness Level Funktion zeigt dir dein kardiovaskuläres Fitness Level, das sich aus Nutzerprofil, Herzfrequenz und durchgeführten Übungen ergibt. Diese Funktion ist super, um schnell einen Überblick zum eigenen Fitnesslevel, im Vergleich zu anderen, zu bekommen.

Ein ziemlich cooles Feature, das zum ersten Mal überhaupt in einem Fitnessarmband enthalten ist, sind geführte Atemübungen: Diese 2- oder 5-minütigen Übungen, die sich an deinem Puls orientieren, helfen, Ruhe im Alltag zu finden.

Gerade um ab und an zu entschleunigen und in der Mittagspause oder unterwegs beim Weihnachtsgeschenke-Shopping kurz inne zu halten, ist diese Funktion perfekt. Stressabbau garantiert!

… und ausatmen

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Ein Ruhepuls von 67 liegt im normalen Mittelfeld einer erwachsenen Frau

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Der Fitbit Charge 2 misst, wie sein Vorgänger der Charge HR, die Herzfrequenz – rund um die Uhr und natürlich auch bei Workouts. Mein Puls hat mich zwar immer schon interessiert, aber auf einen extra Brustgurt beim Laufen war ich nicht scharf.

Dank der PurePulse®-Herzfrequenz Funktion spart man sich jetzt das zusätzliche Equipment, denn der Charge 2 misst den Puls per Sensor am Handgelenk kontinuierlich und automatisiert.

Das Cardio Fitness Level zeigt dir an, wie fit du bist

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Erkenntnisse zur Schlafqualität I

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Erkenntnisse zur Schlafqualität II

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Die automatische Schlafaufzeichnung ist für mich ebenfalls ein großes Plus, da ich tendenziell zwar weiß, wie lange ich im Schnitt schlafe, mir jedoch nicht bewusst war, wie häufig ich nachts ruhelos oder sogar wach bin. Wenn man möchte, kann man die gewünschte Schlafdauer voreinstellen und wird vom Fitbit Charge 2 erinnert, wenn es Zeit ist, ins Bett zu gehen.

Der stumme Alarm, in Form einer Vibration am Handgelenk, mag gute Schläfer vielleicht nicht wecken, mich holt er jedoch sanft aus dem Schlaf, ganz ohne nerviges Klingeln eines Weckers.

Fazit

Der Fitbit Charge 2 ist mit vielen neuen Features und dem modernen Design auf jeden Fall eine gelungene Weiterentwicklung seiner Vorgänger und hat im Test überzeugt.

In unserem Webshop kannst du ihn in vier verschiedenen Farben und zwei Größen kaufen.

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Pia

Pia

Ich bin bei Fitness First als Online Content Editor dafür zuständig, dass du stets top informiert bist. Ob es um die neuesten Trainingsmethoden, Ernährungstrends oder die heißesten News aus unserem Unternehmen geht, hier im Blog erfährst du es zuerst. Ich selbst liebe auspowernde Kurse wie BodyFit oder deepWORK™. Zusammen mit meinem Ausdauertraining an der frischen Luft, bereite ich mich so regelmäßig auf Herausforderungen wie einen Halbmarathon oder das Spartan Race vor.