Wer Muskelkater bekommt,hat richtig trainiert!

Hättest Du es gewusst? Wir decken Fitnessirrtümer auf!

Wer kennt den Spruch nicht, ordentlich Muskelkater als Anzeichen für ein richtig gutes Training. Doch was steckt dahinter? Erstmal muss man relativieren, dass Muskelkater eine Beschädigung des Muskels ist. Diese tritt nach ungewohnter oder übermäßiger Belastung auf. Vor allem Wiedereinsteiger und Sport-Beginner sind davon betroffen.

Wie entsteht Muskelkater

Die Verletzung entsteht durch mikrofeine Risse im Muskelgewebe. Diese verursachen erstmal keine Schmerzen, da es in den Muskelfasern keine Nervenzellen gibt. Die Risse verursachen aber kleine Entzündungen und beim Ausspülen dieser kommen sie in Kontakt mit den Nervenzellen. Autsch! Da hilft in jedem Fall Wärme. Also nach dem Training in die Sauna oder in die heiße Badewanne. Du solltest auch einige Tage pausieren, damit es nicht zu schlimmeren Verletzungen des Muskels kommt. Ebenso kann ein Protein-Shake bei der schnellen Reparierung des Muskels helfen.

Eins ist nach dem Muskelkater sicher, der Muskel ist danach kräftiger und widerstandsfähiger was erneute Risse betrifft. Trotzdem kommt es hin und wieder auch bei Trainierten zu Muskelkater. Der Schmerz ist also kein Beweis dafür, dass wir richtig trainiert haben, sondern, dass wir unseren Muskeln zuviel zugemutet haben.

So beugst du Schmerzen vor

Die besten Vorbeugemaßnahmen gegen Muskelkater sind ein guter Trainingszustand und eine optimale Trainingsplanung, die Überlastungen der Muskulatur zu vermeiden hilft:

      • Der Körper sollte nur langsam an neue Bewegungsmuster gewöhnt werden, um ihm genügend Zeit für die Anpassungsarbeiten zu geben.
      • Zu rasche Steigerungen der Trainingsumfänge sind ebenfalls zu vermeiden.
      • Nach Laufverletzungen oder längeren sportlichen Auszeiten ist es ratsam, nur ganz allmählich wieder ins normale Lauftraining einzusteigen.
    • Die Reparaturarbeiten des Organismus (Superkompensation) nach intensiver sportlicher Betätigung können zudem durch eine gesunde Ernährung mit vielen Mineralstoffen, Vitaminen, Kohlenhydraten und Eiweiß sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr unterstützt werden.

Weitere Maßnahmen gegen Muskelkater findest du hier.

von Sandra

von Sandra

Ich schreibe hier für alle Kategorien und interessiere mich besonders für die Themen Ernährung, Yoga und H.I.I.T.