Gastbeitrag

Julia, Social Media bei Fitness First

Flexibilität trainieren

Der neue freestyle Kurs Mobility im Test

flexibilität

Schaffst du es, mit deinen Händen bei gestreckten Beinen den Boden zu berühren? Wenn nicht, dann solltest du schleunigst etwas für deine Beweglichkeit tun! Durch Bürojobs und mangelnde Bewegung leiden immer mehr Menschen unter Mobilitätseinschränkungen. Dabei ist ein voller Bewegungsradius wichtig, um den Alltagsherausforderungen gewappnet zu sein. Das neue freestyle Workout Mobility hilft dir deine Beweglichkeit in nur 30 Minuten zu trainieren!

…ok, ganz so einfach ist es natürlich nicht 😉 Um Flexibilität zu trainieren, benötigt es den Willen dazu und ganz wichtig: Regelmäßigkeit. Jedes Training ist ein Schritt in die richtige Richtung! Viele Menschen scheitern bereits bei dem Versuch, Flexibilität zu trainieren, da sie nicht so genau wissen, wie es geht und wo man anfangen soll. Manch einer mag auch behaupten von Grund auf unflexibel zu sein. Doch ist das so?

Sind manche Menschen flexibler als andere?

Wie beweglich ein Mensch ist, ist zum Teil bereits tatsächlich erblich bedingt. Knochengröße und -struktur, Beschaffenheit des Bindegewebes und der Körperumfang spielen eine erhebliche Rolle. Des Weiteren natürlich auch das Alter – mit zunehmendem Alter nimmt ganz klar die Flexibilität ab. Dennoch: Jeder Mensch hat die Möglichkeit, an seiner Flexibilität zu arbeiten – auch im höheren Alter!

Statisches vs. Dynamisches Dehnen

Es gibt grundsätzlich verschieden Arten, sich zu Dehnen – man differenziert primär in das statische und das dynamische Dehnen. Es ranken sich viele Meinungen darum, welche Variante nun die bessere von beiden ist, am Ende haben beide ihre Vor- und Nachteile.

Beim statischen Dehnen begibst du dich in eine Position und verweilst dort für einige Sekunden bis sogar Minuten. Hast du dich an die Dehnung gewöhnt, gehst du mit jedem Atemzug noch ein wenig tiefer in die Dehnung. Diese Variante wird eher nach dem Training empfohlen, da du damit deine durch das Training verkürzte Muskulatur wieder auflockerst. Hältst du länger in der Dehnposition, dann werden sogar Enzyme ausgeschüttet, die entzündungshemmend sind. Für dieses lange Dehnen empfehlen wir passiv statisches Dehnen, bei dem du keine andere Muskulatur anspannen musst.

Bsp.: Dehnung Oberschenkelrückseite in Rückenlage: Ein Bein nach oben strecken, Knie gerade machen und ggf. Bein noch mit beiden Händen anziehen.

Beim dynamischen Dehnen wird eine wiederholte, federnde Bewegung ausgeführt. Du gehst in die Dehnposition und wippst in der Endposition leicht nach. Diese Variante wird eher vor dem Training empfohlen, da du damit dein Gewebe und Faszien aktivierst, den Muskeltonus erhöhst und auf die nachfolgenden Übungen vorbereitest.

Bsp.: Brustöffner und mit Armen leicht nach hinten federn

Des Weiteren gehört zum Flexibilitätstraining auch viel Mobilisierung! Das bedeutet, man bewegt die Gelenke ohne Belastung über den ganzen Bewegungsradius. Es macht Sinn, hier nach dem Joint by Joint Prinzip zu arbeiten. Dieser Ansatz geht davon aus, dass der Körper sich aus einer Reihe von Gelenken zusammensetzt, die übereinander gestapelt sind. Jedes Gelenk oder jede Gelenkgruppe erfüllt eine konkrete Aufgabe und stellt bestimmte Anforderungen an das Training. Manche Gelenke sind dabei für Mobilität und manche für Stabilität zuständig.

Ebenso gehört Faszientraining zum Beweglichkeitstraining.

Warum Flexibilität trainieren?

„Dehnen… brauche ich das wirklich? Ich trainiere doch eh schon.“ Ja, dann erst recht! Durch das Training verklebt das Bindegeweben um die Muskeln herum und man fühlt sich „steiff“ – gerade Bodybuildern ist dieses Phänomen bekannt. Beim spezifischen Dehnen werden Verklebungen und Verspannungen im Gewebe gelöst und somit mehr Beweglichkeit erreicht.  Man fühlt sich entspannter. Ein weiterer wichtiger Punkt bildet die Reduzierung des Verletzungsrisikos durch eine gesteigerte Beweglichkeit.

Der neue freestyle Kurs Mobility im Test

Als ich erfahren habe, dass es neue freestyle Kurse bei Fitness First geben wird, war ich als Tänzerin natürlich gleich Feuer und Flamme für das neue Format Mobility! Flexibilität ist das A&O für schöne Tanzfiguren. Zusammen mit meiner Kollegin Anna ging’s daher zum Mobility. Wir waren sehr gespannt was uns erwartet, da wir uns darunter nicht allzu viel vorstellen konnten. Die erste Idee war: 30 Minuten statisches Stretchen – kann das ein cooler Kurs sein? Das mochte so gar nicht in das ansonsten dynamische Kurskonzept von Fitness First passen. Wir ließen uns überraschen 🙂

Wie sich herausstellte, waren es keine statischen Stretchübungen, sondern dynamische! Trainer Philip erklärte uns kurz den Ablauf der nächsten 30 min. Auf die Frage einer Teilnehmerin, ob es denn anstrengend werden würde, antwortete er nur kurz „Na klar, danach seid ihr auf jeden Fall warm!“

Nach einer kurzen Aufwärmrunde ging es mit verschiedenen dynamischen Übungen los, für jeweils 40 Sekunden. Einige Übungen waren mir bereits aus dem Yoga bekannt, wie beispielsweise der herabschauende Hund, herzöffnende Übungen wie die Rückbeuge oder hüftöffnende Übungen wie der Frosch.

Einen genaueren Einblick in das Training bekommt ihr in unserer Fotogalerie:

Die Rumpfbeuge

Flexibilität

Der Ausfallschritt mit Rotation

Flexibilität

Die tiefe Hocke mit Rotation

Flexibilität

Die Rumpfbeuge im breiten Stand

Der Frosch

Der tiefe Ausfallschritt mit Knie am Boden

Flexibilität

Mein Fazit

Für jeden, der gerne an seiner Flexibilität arbeiten möchte, kann ich den Kurs nur wärmstens empfehlen. Gerade die Regelmäßigkeit des Kursformats ermöglicht es, schnell Verbesserungen zu erreichen. Vorausgesetzt man geht auch regelmäßig hin 🙂 . Die Sorge,dabei etwas falsch zu machen und sich zu verletzten,wird gerade Anfängern durch den kompetenten Trainer, der einen durch die Übungen führt, genommen.

Wie erging es dir in dem Kurs? Berichte uns gerne in den Kommentaren von deinen Erfolgen und ob du dir für den Alltag etwas mitnehmen konntest.

Alle Termine zum neuen freestyle Kurs Mobility findet du auf unserer Website.

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Ich arbeite neben meinem BWL Studium bei Fitness First und bin für die regionale Social Media Kommunikation zuständig. Meine große Leidenschaft ist das Tanzen! Neben dem Tanzstudio findet man mich aber auch oft und gerne im Fitness Studio auf der freestyle Fläche oder bei den Kursen. 🙂

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