Frühjahrsmüdigkeit?

Nicht mit mir!

Plagt dich auch gerade der innere Schweinehund in besonderem Maße? Du fühlst dich müde, schlapp und antriebslos? Damit du die Frühjahrsmüdigkeit leichter überwindest, empfehlen wir dir die Vitaminzufuhr über viel frisches Obst und Gemüse zu erhöhen. Hier kannst du auch leicht auf Tiefkühlprodukte zurückgreifen. Diese sind leicht zu bevorraten und zu portionieren.

Bewegung nicht vergessen

Kleine Bewegungseinheiten bringen den Stoffwechsel in Schwung. Vor allem wenn das Wetter besser wird, lohnt es sich vermehrt das Fahrrad zu nutzen. Achte auch auf deinen Wasserhaushalt, denn wer zu wenig trinkt, wird müde. Deinen Kreislauf in Schwung bringst du morgens auch mit recken und strecken. Hartgesottene vertrauen sogar auf kalte Duschen am Morgen. In jedem Fall helfen aber auch Saunagänge gegen die Frühjahrsmüdigkeit. Ausreichend Schlaf ist besonders wichtig. Achte dabei vor allem auf eine gesunde Schlafhygiene, sprich kein fernsehen im Schlafzimmer. Wer über den Tag richtig müde ist, kann auch mal ein Mittagsschläfchen einlegen. Jedoch nicht mehr als 30 Minuten schlafen, sonst bist du erst richtig müde.

Suche das Sonnenlicht

Ein weiterer Auslöser für die Abgeschlagenheit kann auch eine unzureichende Versorgung mit Vitamin D sein. Vitamin D wird über die Haut gebildet, wenn diese mit den UV-Strahlen des Sonnenlichts bestrahlt wird. Somit sind nach einem langen, dunklen Winter unsere Vitamin D-Depots meist leer. Dazu kommt, dass durch die geänderten Lebensumstände die Vitamin D-Bildung über das Sonnenlicht nur reduziert stattfindet. Im Winter bekommen wir zu wenig Sonnenlicht und in den sonnenreicheren Monaten (April bis September) schützen wir uns vor Sonnenlicht, um dem Hautkrebs vorzubeugen. Zusätzlich zu der körpereigenen Produktion nimmt der Körper Vitamin D auch über Lebensmittel auf. Gerade in den kalten Jahreszeiten sollte daher verstärkt Vitamin D reiche Lebensmittel zu sich genommen werden. Dafür eignen sich vor allem fette Fische (Hering, Makrele, Lachs), Leber und Eigelb.

Belebende Kräuter!

Neben einer ausgewogenen Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen können auch frische Kräuter einiges dazu beitragen, der Frühjahrsmüdigkeit erfolgreich entgegen zu treten.

Ein Frühlingskraut mit viel Power, aber im Geschmack viel dezenter als Bärlauch, ist der Kerbel. Der Kerbel ist reich an Vitamin C, wirkt entwässernd und unterstützt die Funktion von Leber und Niere. Seine Bitterstoffe fördern die Galleproduktion und helfen fette Speisen besser zu verdauen. Bereits in der Klostermedizin galt er als Frühjahrstonikum.
Frischer Kerbel passt sehr gut zu Eiern (Omelette mit Frühlingskräutern), Quark, Frischkäse oder Fisch. Er harmoniert sehr gut zusammen mit Petersilie und Dill.

von Sandra

von Sandra

Ich schreibe hier für alle Kategorien und interessiere mich besonders für die Themen Ernährung, Yoga und H.I.I.T.