#Mutcamp Team

Viele kleine Wow-Momente

Gesund abnehmen mit Asthma

Wir sind schlichtweg begeistert: Das #Mutcamp ist erst zur Hälfte rum und Teilnehmer Marc hat sein größtes Ziel schon erreicht. Wir haben bei seinem Personal Coach Andreas Hüttner nachgefragt, wie er den Genussmensch Marc aus seiner Komfortzone gelockt hat, welche Gewohnheiten der Kölner ändern musste und was seine Gesundheit zum neuen Lebensstil meint.

Andreas, wie läuft’s mit deinem Schützling Marc?

Optimal! Wir haben vor seinem Urlaub ziemlich viel Gas gegeben und er ist happy über die vielen Fortschritte. Marc hat immer wieder kleine Wow-Momente, in denen er sich manchmal selber wundert, wo seine Leistungen plötzlich herkommen – die sind aber dank seines kontinuierlichen Trainings auch vorprogrammiert.

In allen Leistungstests zu Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit hat Marc große Verbesserungen erzielt. Inzwischen hat er zehn Kilo verloren, sein Bauchfett deutlich reduziert und er konnte sein wichtigstes Ziel schon umsetzen und die tägliche Cortisondosis deutlich reduzieren.

Apropos Cortison – was sollten Asthmatiker wie Marc beim Training berücksichtigen?

Gerade bei Asthmatikern, die auch übergewichtig sind, ist Sport besonders wichtig, um etwas für die Gesundheit zu tun. Sowohl Ausdauer- als auch Krafttraining sind exzellent zur Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems und der Lungenfunktion geeignet.

Eine Betreuung ist ratsam, um einen individuellen Trainingsplan auf der Grundlage von Leistungstests zu erstellen. Außerdem sollte das Training eine klare Struktur in Bezug auf die Intensität haben, denn Asthmatiker sollten nicht von Null auf 100 starten und auch eine längere Aufwärmphase in jeder Trainingseinheit berücksichtigen.

All diese Parameter, plus seinen Abnehmwunsch, steuere ich als sein Personal Trainer.

Die Lust auf Erfolg entdecken

Marc mit seinen beiden Motivatoren: Personal Coach Andi links, #Mutcamp-Pate und Supporter Can rechts.

Klingt, als hätte Marc den perfekten Sparringspartner in dir gefunden…

Ja, die Chemie stimmte direkt zwischen uns, da wir beide sehr viel hinterfragen. Zu jeder Trainingseinheit kommt Marc mit mindestens fünf neuen Fragen zum Training, zur Ernährung oder auch zu sportmedizinischen Aspekten.

Marc braucht jemanden, der ihn nicht nur zum Training motiviert, sondern der auch seine gesundheitlichen Probleme im Fokus hat und ihm das nötige Know-how vermittelt, damit er es selber umsetzen kann.

Know-how als Hilfe zur Selbsthilfe?

Ja, Marc hat dank seines neuen Wissens viel Eigeninitiative entwickelt und Gewohnheiten geändert. Zunächst ist bei Marc das Bewusstsein gestiegen, dass die Ernährung eine enorm wichtige Rolle spielt. Das war bei ihm als Genussmensch zu Beginn nicht so präsent, wie es sein sollte und er hat anfangs sehr damit gekämpft, sowohl seine Ernährung als auch seinen Tagesablauf umzustellen.

Er wundert sich inzwischen selbst über seinen Elan, hat aber richtig Lust darauf, etwas zu reißen und Erfolge zu erzielen.

To Dos für Abnehmwillige

Welche drei Ernährungstipps hast du Marc gegeben, die auch anderen Menschen helfen können, die gesund abnehmen möchten?

Zuallererst sollte man mehr Wasser trinken, um alle Stoffwechselfunktionen aufrecht zu erhalten – pro Kilogramm Körpergewicht braucht man 0,03 Liter. Das macht bei 100 Kilogramm schon drei Liter, die man täglich trinken sollte.

Dann sollte man die Verteilung auf seinem Teller überdenken. Oft wird Gemüse nur als kleine Beilage gegessen, liefert aber viel mehr wertvolle Nährstoffe und Vitamine als nur Fleisch oder gar Pommes.

Und – das wundert viele – man sollte nicht zu wenig essen, wenn man gesund abnehmen möchte, weil der Körper sonst alle Funktionen auf ein Sparprogramm runterfährt. Er baut dann Muskulatur ab und Fettdepots auf, der Stoffwechsel verlangsamt sich und wenn man wieder normal isst, nimmt man dank Jojo-Effekt deutlich zu.

Warum ist die Muskulatur für Abnehmwillige so wichtig, die doch eigentlich unerwünschtes Körperfett reduzieren möchten?

Viele setzen heute immer noch auf Cardiotraining, um Kalorien zu verbrennen. Wer gesund abnehmen möchte, sollte allerdings dafür sorgen, dass sein Körper dauerhaft Fett verbrennt und nicht nur, wenn er auf dem Crosstrainer steht.

Und den Stoffwechsel kurbelt man nur an, indem man intensiver trainiert und Muskulatur aufbaut. Daher sind Ganzkörperübungen wie z.B. Kniebeugen, Kreuzheben oder Bankdrücken viel sinnvoller als alleiniges Cardiotraining.

Nach einer Phase zur Eingewöhnung sollte man die Intensität steigern, z.B. auf Intervalltraining setzen oder beim Krafttraining weniger Wiederholungen mit höheren Belastungen absolvieren – statt 15 bis 20 eben nur 8 bis 10 Wiederholungen mit höheren Gewichten machen.

Neues Lebensgefühl dank neuer Gewohnheiten

Bisherige Ernährungsgewohnheiten als auch das eigene Training müssen also hinterfragt werden – da steht aber eine Menge auf dem Prüfstand, oder?

Natürlich, aber ein Mensch, der seine Gewohnheiten nicht ändert, wird kaum seine Ziele erreichen können. Wenn’s an der Eigenmotivation hapert, kann das Umfeld helfen. Wer Menschen hat, die ihn unterstützen wie z.B. ein Personal Trainer, Freunde oder auch die Familie, wird sein Ziel schneller und besser erreichen, als jemand, der das alleine versucht. Und dazu müssen die neuen Gewohnheiten dauerhaft umgesetzt werden – und nicht nur phasenweise. Die meisten trainieren zu Beginn fast zu viel, dann merken sie nach einigen Wochen, dass das ganz schön anstrengend ist und nach drei Monaten verlieren viele die Lust. Wichtig ist aber die kontinuierliche Motivation zur Leistung, die man bringen muss, um seine Ziele zu erreichen.

Was kann Marc deiner Meinung nach zum Ende des Mutcamps erreichen?

Marc hat einige Gewohnheiten geändert und dadurch jetzt schon eine neue Leistungsfähigkeit und Lebensqualität erzielt. Ihm ist bewusst geworden, was er durch kontinuierliches Training und die richtige Ernährung erreichen kann – er muss sich wegen seiner Krankheit immer weniger einschränken und kann sein Leben so gestalten wie er möchte. Ein ganz großer Wow-Moment!

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Zwei Blöde, ein Gedanke: Endlich anderen beim Schwitzen zuschauen! 🙂
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