Kaugummi macht Kopfschmerzen

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Mythen rund um das Brummen im Schädel

Meist trifft es mich bei der Arbeit am PC oder kurz nach dem Eintreffen zu Hause, wenn der Stress von mir abfällt. Mein Kopf beginnt zu brummen und ein fieser Schmerz pocht gegen die Schläfen. Kopfschmerzen sind eines der meist verbreitetsten Leiden weltweit. Fast jeder wird regelmäßig davon eingeholt wenn viel Stress den Alltag bestimmt. Was als erste Hilfe helfen könnte, wäre es den Kaugummi auszuspucken, wenn man gerade einen kaut.

Eine Studie aus Israel will jetzt rausgefunden haben, dass Kaugummi kauen zu Kopfschmerzen führt. Laut den Forschern der University of Tel Aviv kann schon eine Stunde zur Überlastung des Kiefers und damit zu Schmerzen führen. Da ich kaum Kaugummi kaue, fällt diese These allerdings bei mir flach.

Wer zu wenig trinkt, bekommt Kopfschmerzen

Eher scheint hier die Überlegung Sinn zu machen, dass ich zu wenig trinke. Zum „Tag des Wassers“, der am 20. März war, berichtete Dr. Wiete Schramm, Fachärztin für Arbeitsmedizin beim TÜV Rheinland, in einer Pressemeldung: „Schon bei einem Verlust von drei Prozent des Körperwassers kommt es zu Kopfschmerzen und starkem allgemeinen Unwohlsein. Durst stellt sich bereits bei einem Verlust von 0,5 Prozent ein.“ Das könnte stimmen, denn ich schaffe es während der Arbeit kaum mein Glas regelmäßig zu füllen. Kopfschmerzen sind eines der ersten Symptome, die uns zeigen, dass wir zu wenig Flüssigkeit zu uns nehmen. Immerhin bestehen wir zu 50 bis 60 Prozent aus Wasser. In der Regel sorgt ein natürliches Durstgefühl, dass wir nicht zu wenig trinken. Aber gerade im Arbeitsalltag wenn der Stress regiert, vergessen wir das schnell und merken dann nachmittags oder abends wie abgeschlagen wir uns fühlen.

Beim Training immer auf genügend Flüssigkeit achten

Über den Tag verteilt sollten wir mindestens 1,5 Liter Wasser trinken. Es kann auch etwas mehr sein. Es sollte sogar mehr sein, wenn wir Sport treiben, oder es heiß wird. Bereits bei leichter sportlicher Betätigung in normaler Umgebungstemperatur, verliert der Körper Wasser. Wer erst bei Durst zur Trinkflasche greift, ist entschieden zu spät dran – ein Flüssigkeitsdefizit besteht. Darum gilt: bereits vor, während und nach dem Sport ausreichend trinken, um die durchs Schwitzen verloren gegangene Flüssigkeit auszugleichen. So können durch Flüssigkeitsverlust beeinflusste Leistungseinbußen erst gar nicht entstehen. Wie viel bei sportlicher Betätigung getrunken werden sollte, hängt von der jeweiligen Belastungsdauer und der Intensität ab.

Unsere Tipps:

    • Trinke bei Belastungen, die länger als 60 Minuten andauern alle 15 bis 20 Minuten circa 0,2l Flüssigkeit.  Zuviel trinken kann auch gefährlich sein und ruft Schwindel und Muskelkrämpfe hervor.
    • Trinke ca. 0,3l Wasser schon vor dem Sport.
    • Achte bei Energydrinks oder Sportgetränken, dass du nicht mehr Energie aufnimmst als du beim Training brauchst.
    • Vorsicht vor Kalorienfallen: Fanta, Cola oder Säfte enthalten viele Kalorien, greife lieber zu Schorlen oder ungesüßten Tees.
    • Die Getränke sollten nicht zu kalt sein (am besten 10 bis 15˚C) .
    • Trinke nach der sportlichen Aktivität ca. 0,3l bis 0,5l.

von Sandra

von Sandra

Ich schreibe hier für alle Kategorien und interessiere mich besonders für die Themen Ernährung, Yoga und H.I.I.T.