#Mutcamp Team

Strong ist das neue skinny

Krafttraining für Frauen

Wer in Shape kommen möchte, muss nicht nur richtig trainieren und seine Ernährung überdenken – der wahre Erfolgsgarant sitzt im Kopf. Hat’s einmal „Klick“ gemacht, läuft’s auch mit Bikinifigur, Waschbrettbauch & Co.! Wir haben bei Personal Trainerin Ilka Ashworth zur #Mutcamp-Halbzeit nachgefragt, mit welchen konkreten Tipps sie Teilnehmerin Aline aus Hamburg auf die Erfolgsspur gebracht hat.

Ilka, wie läuft’s mit deinem Schützling Aline?

Sehr gut, wir haben das passende Arbeitslevel und die richtige Einstellung sowie einen guten Mix aus ernstem Training und Spaß gefunden.

Aline ist sehr motiviert und es hat – nachdem ich sie am Anfang mit vielen neuen Informationen rund ums Training und der richtigen Ernährung versorgt habe – bei ihr „Klick“ gemacht. Heißt: Mein ganzer Input musste in ihrem Kopf erstmal ankommen und von ihr umgesetzt werden.

Was hat da insbesondere geklickt?

Zu Beginn hat sie die Sache mit der Ernährung nicht ganz so ernst genommen. Zumindest hat sie mir das als Feedback gegeben. Wir alle kennen das – wir sind Gewohnheitstiere und es ist Arbeit und kostet Disziplin, Dinge zu ändern.

Und irgendwann hat Aline den Schalter umgelegt und meinte: „Krass, auf einmal schaffe ich die Sache mit der Ernährung, ohne dass ich ein Problem damit habe!“

Den neuen Lebensstil etablieren

Verrätst du uns deine drei ultimativen Ernährungs-Tipps, die du Aline gegeben hast?

Zunächst einmal sollte man genügend Proteine zu sich nehmen, insbesondere an den Trainingstagen. Zucker und Alkohol sollte man hingegen möglichst vermeiden, allerdings nie komplett verbieten. Mal ein oder zwei Stück Schokolade oder eine Weißweinschorle sind erlaubt, aber man sollte es unter Kontrolle haben.

Außerdem sollte man sich abwechslungsreich und gesund ernähren, Fertigprodukte besser meiden, da sie jede Menge Zusatzstoffe enthalten und man sollte seine Mahlzeiten selbst frisch zubereiten. Und – das ist der vierte Tipp – im Alltag das richtige Muster für sich finden.

Das gilt auch fürs Training, oder?

Natürlich muss man den richtigen Trainingsansatz finden – und auch den haben wir gemeinsam erarbeitet. Bei Aline haperte es anfangs an der Technik und wir haben an der korrekten Ausführung der Übungen gefeilt und viel funktionelles Training gemacht. Zudem musste sie das regelmäßige Training erstmal in ihren ohnehin schon vollen Alltag einbauen, aber auch das hat sie mittlerweile gut gelöst.

Gibt’s dazu eine alltagstaugliche Faustregel?

Klar! Mein Rat an alle, die neben Beruf und Haushalt, Freunden und Familie auch ihr Trainingspensum schaffen möchten: Kontrolliert die Zeit, die ihr in den sozialen Medien verbringt oder – etwas bösartig gesagt – vergammelt. Und investiert die Zeit lieber ins Training!

Gewichte runter, wenn’s mit der Technik hapert

Aline hat ihre Zeit auf jeden Fall gut investiert – was hat sie zur #Mutcamp-Halbzeit bis jetzt erreicht?

Aline hat sich nicht nur technisch deutlich verbessert, sondern natürlich auch ihre Leistungen gesteigert. Zu Beginn habe ich sie Squats nur mit der Gewichtsstange machen lassen, damit sie an ihrer Technik arbeiten kann. Mittlerweile packt sie stetig mehr Gewichte bei allen Übungen drauf, da ihre Technik mit den Gewichten mithalten kann.

Sie stellt quasi jede Woche eine neue Bestleistung auf?

Ja! Außerdem hat sich ihr Körpergefühl stark verbessert und ich merke als Trainerin, dass sie ihre Muskeln fühlt und besser ansteuern kann.

Und zu guter Letzt hat sie natürlich Fett abgebaut und Muskeln aufgebaut. Nach ihrer Aussage sitzen die Klamotten deutlich besser und die ersten Komplimente im Büro gab’s auch schon.

Aline möchte in Shape kommen – was rätst du anderen Frauen in ihrer Situation?

Egal, was man erreichen möchte: Man sollte nicht von heute auf morgen alles ändern, wie z.B. bei einer Crash-Diät. Weder Geist noch Körper können das lange durchhalten und das ist auch nicht nachhaltig.

Außerdem sollte man nicht nur eine halbe Stunde pro Woche auf dem Crosstrainer verbringen – aus gesundheitlichen Gründen reicht das, aber fürs Shaping nicht. Zwei bis drei Mal die Woche müssen schon sein und um überschüssiges Fett zu reduzieren, ist auch eine gewisse Intensität nötig. Heißt: Man sollte vor allem auf Krafttraining und funktionelles Training setzen, gerne auch aufs HIT- und Tabata-Training im Intervall-Stil.

Size Zero ist völlig out

Frauen haben oft Angst davor, zu muskulös zu werden – warum ist intensives Training trotzdem ratsam?

Krafttraining für Frauen wird oft falsch verstanden. Denn Frauen ist es nicht möglich, mit überschaubaren Gewichten oder durch funktionelles Training große Muskelberge aufzubauen, sodass sie nicht mehr weiblich aussehen. Im Gegenteil: Muskeln formen und straffen unseren Körper, wir brauchen Muskeln, um einen schönen und definierten Körper zu bekommen und in Shape zu kommen. Trend ist ja nicht mehr Size Zero – strong ist das neue skinny!

Warum ist Aline „strong“?

Aline hat ein großes Ziel – für sie soll ihr sportlicher Weg nicht mit dem Ende des Mutcamps vorbei sein. Als Trainerin begleite ich sie für sechs Monate, aber ich möchte, dass sie diesen Weg dann auch alleine weitergehen kann. Ich denke, dass sie das schaffen wird, da sie alles versucht und selbst vor hohen Gewichten oder Box-Jumps nicht zurückschreckt.

Dazu beeindruckt sie nicht nur mich – auch anderen ist schon aufgefallen, dass sie einfach immer mit einem fröhlichen Strahlen in den Club kommt. Aline ist schon eine starke Persönlichkeit und wird ihr Ding machen. Es hat halt „Klick“ gemacht!

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