Durstlöscher: Leitungswasser oder Mineralwasser?

Eine Frage, die sich oft stellt: Trinke ich gleich aus dem Hahn, oder schleppe ich den Wasserkasten, also Leitungswasser oder Mineralwasser? Eine beruhigende Antwort ist erstmal, dass beides natürlich gesund ist. Trinken generell ist wichtig und davon mindestens zwei bis drei Liter pro Tag. Im Sommer auch gerne etwas mehr, vor allem wenn wir Sport treiben.

Ivanna Buldakova – Fotolia

Deshalb Mineralwasser

Ein Grund warum man gerne zur gekauften Variante greift, ist der Sprudel, also die Kohlensäure. In Deutschland gibt es viele Quellen, die für Mineralwasser angezapft werden. Es stammt aus 500 bis 1.000 Metern Tiefe. Letztendlich ist dies Regenwasser, dass langsam durch die Gesteinsschichten ins tiefe Erdreich sickerte. Dadurch ist es auch reicher an Mineralstoffen und Spurenelementen. Die unterschiedlichen Angaben der Hersteller liegen an den diversen Quellen, die es in Deutschland gibt. Einen Mindestbestandteil daran müssen die Mineralwässer allerdings nicht aufweisen. So weisen einige Marken sogar einen sehr niedrigen Mineralstoffgehalt auf. Eine Ausnahme bilden Heilwässer, die bestimmten Auflagen unterliegen.

Deshalb Leitungswasser

Wenn wir zu Hause den Hahn aufdrehen, rinnt uns das Lebensmittel durch die Hände, das am strengsten kontrolliert wird. Du kannst dadurch ohne jeglichen Bedenken anstatt gekauftes-auch Leitungswasser trinken. Dafür eigens hergestellte Hausgeräte liefern dem Wasser auch schnell und einfach den begehrten Sprudel. Anders als Mineralwasser wird Leitungswasser aus Grund- und Quellwasser gewonnen. Entspricht diese Reinheit nicht ganz den Vorgaben, kommen noch Reinigungsverfahren dazu bis das Wasser durch den Hahn läuft. Auch hier bestimmt der Gewinnungsort die Mineralstoffe. Wenn du vor der Wahl Leitungswasser oder Mineralwasser bezüglich der Inhaltsstoffe stehst, so enthalten beide Wässer Mineralien. Je härter das Grundwasser an deinem Heimatort ist, um so mehr Kalzium- und Magnesium-Ionen sind enthalten.

Deshalb isotonische Durstlöscher

Wenn du viel Sport treibst, solltest du dir beim Training nicht die Frage stellen ob Leitungswasser oder Mineralwasser. Besser ist es dann auch auf isotonische Getränke zurück zu greifen oder das pure Wasser damit zu mischen. Warum? Im Sommer schwitzen wir sehr viel mehr und durch den Schweiß gehen wichtige Elektrolyte und Salze verloren. Isotonische Getränke liefern Magnesium, Calzium, Kalium und weitere Salze in konzentrierter Form. Reines Mineralwasser enthält viel weniger davon. Zusätzlich bekommt dein Körper auch noch einige Kohlenhydrate, die dafür sorgen, dass du nicht so schnell erschöpfst.

von Sandra

von Sandra

Ich schreibe hier für alle Kategorien und interessiere mich besonders für die Themen Ernährung, Yoga und H.I.I.T.