Rebecca

Lifestyle-Trend: Meditation

4 einfache Übungen für Einsteiger

„Ommm“ … Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen entwickeln sich in unserer heute schnelllebigen Zeit immer mehr zum Lifestyle-Trend. Wie du richtig meditierst, worauf du als Anfänger achten solltest, plus 4 einfache Meditationsübungen für Einsteiger …

Bedeutung: Was ist Meditation?

Ursprünglich kommt das Wort aus dem Lateinischen „meditatio“ und bedeutet „nachdenken“ oder „in Gedanken vertieft sein“. Tatsächlich versteht man unter Meditation eine bewusste (teilweise spirituelle) Konzentrationsübung. Das Gerücht, dass beim Meditieren der Kopf komplett abgeschaltet wird, stimmt also nur bedingt.

Meditation ist seit Jahrtausenden in vielen Kulturen und Welt-Religionen fest verankert – besonders im Buddhismus und Hinduismus. Verrückt: Im Alltag meditieren wir teilweise unbewusst und sogar öfter als wir denken! Zum Beispiel bei einem entspannten Spaziergang im Park oder bei einem guten Essen, das wir genießen. Aber was bringt Meditation genau?

Vorteile: Warum Meditieren?

Weil es viele positive Auswirkungen auf Körper und Geist hat! Durch regelmäßiges Meditieren wirst du ruhiger, entspannter, gelassener … und vielleicht sogar ein bisschen glücklicher. Weitere Benefits:

  • Mehr Energie im Alltag
  • Gesteigerte Kreativität & Konzentrationsfähigkeit
  • Stärkeres Selbstbewusstsein
  • Besserer & erholsamerer Schlaf
  • Leichterer Umgang mit Stress
  • Verbesserung der psychischen Gesundheit
  • Gestärktes Immunsystem
  • Linderung von Kopfschmerzen/Migräne
Lifestyle-Trend: Meditation – 4 Übungen für Einsteiger_Lindner

By the way: Gerade Leute, die immer Action brauchen und sich nicht gut entspannen können, sollten dem Meditieren eine Chance geben! Denn es geht auch darum, die eigene Wahrnehmung zu verbessern und Momente bewusster zu erleben. Das Hier und Jetzt zu genießen und fokussierter auf eigene Gedanken sowie die Umwelt (Farben, Gerüche etc.) zu werden.

Und das Beste daran: Fürs Meditieren brauchst du kaum Equipment. Ein ruhiger Platz, bequeme Klamotten und schon kann es losgehen. Jetzt fragst du dich, mit welcher Meditation du starten sollst?

Meditation für Einsteiger: 4 einfache Übungen

1. Stille Meditation

Für diese Technik brauchst du keine bestimmte Körperhaltung. Es geht nur darum, in Stille zu verharren und die Aufmerksamkeit ausschließlich dort hinzulenken. Je weniger Gedanken dabei aufkommen, desto freier wird dein Geist und öffnet sich für neue Möglichkeiten und Zusammenhänge.

2. Achtsamkeits-Meditation

Dabei begibst du dich in eine aufrechte Sitzhaltung – also in einen Mix aus Spannung und Entspannung. Deine Aufmerksamkeit richtet sich auf alle derzeitigen geistigen und  körperlichen Empfindungen. Du gehst dabei in die Position eines Beobachters, nimmst Gefühle und Gedanken intensiver wahr, bewertest sie aber nicht und lässt sie wieder vorbeiziehen.

3. Mantra-Meditation

Wird auch „Geistesruhe-Technik“ genannt. Dabei konzentrierst du dich auf nur einen winzigen Ausschnitt, z. B. deinen Atem oder ein inneres Bild. Alle anderen Gedanken werden zur Nebensache, indem du dir ein sogenanntes „Mantra“ (ein Wort oder einen kurzen Satz) dazu immer wieder leise vorsagst. Dein Denken danach erscheint viel gezielter und klarer.

4. Geh-Meditation

Du denkst, Meditieren macht man nur im Sitzen? Wer’s nicht ganz so ruhig mag, probiert sich in einer aktiven Meditation: zum Beispiel beim Laufen. Wichtig dabei ist, dass die Schritte deines linken und rechten Beines in einem gleichen und ruhigen Rhythmus gehen. Durch die Bewegung konzentrierst du deinen Geist auf die nächsten innere Schritte und Vorgänge.

Tipps: So meditierst du richtig!

  • Geduld haben!

Es ist noch kein (Meditations-)Meister vom Himmel gefallen. Es wird Tage geben, an denen deine Gedanken mehr abschweifen, als an anderen. Lass dich dadurch nicht entmutigen – je mehr du übst, desto besser wirst du.

  • Selbstfürsorge lernen!

Du musst kein bestimmtes Ziel beim Meditieren erreichen oder anderen etwas beweisen. Akzeptiere jede Meditation, wie sie ist. Letztendlich zählt nur: Du hast dir die Zeit genommen. Und das wird irgendwann belohnt.

  • Methode finden!

Wahrscheinlich brauchst du einige Anläufe, bis du den Ansatz gefunden hast, der für dich am besten funktioniert. Und das ist völlig in Ordnung. Nimm diese Einstellung bei allen Übungen mit und du wirst deine ganz eigene Meditationstechnik finden.

Rebecca

Rebecca

Als ausgebildete Online-Redakteurin und ehemalige Radio-Moderatorin schreibe ich diverse Texte rund um Fitness, Ernährung und Lifestyle für alle digitalen Kanäle von Fitness First. Wie ich mich selbst fit und gesund halte? Ich lebe seit 23 Jahren vegetarisch, bin militanter Tierschützer und bewege mich gerne an der frischen Luft. Zu Hause halten mich meine zwei flauschigen Mitbewohner auf Trapp.