Stress: dick oder schlank?

Wir nehmen Mythen unter die Lupe

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Das neue Jahr ist gerade mal einige Wochen alt und Stress macht sich in unserem Leben wieder breit. Weniger Stress haben sich bestimmt viele von euch für 2014 vorgenommen. Doch Stress muss nicht immer schlecht sein. Im Internetportal NetDoktor.de haben wir einige Mythen gefunden, die wir euch näher vorstellen.

Stress ist immer schädlich

Wir sollten den Stress nicht zu früh verteufeln, denn er ist eine natürliche Reaktion, die uns hellwach und reaktionsschnell macht. Der Körper ist auf Angriff gepolt. Damit bewältigen wir schwierige Situationen besser und fühlen uns zunächst leistungsfähiger. Wer einmal positiven Stress auf sich wirken lässt, kann den sogenannten „Flow“ beobachten. Wir fühlen uns gut, haben schier unenendliche Kräfte und meistern jede Klippe. Positiver Stress tut demnach gut. Die Kurve sollte nur irgendwann wieder nach unten gehen damit sich der Körper erholen kann. Denn hier besteht die Gefahr, dass Stress schädlich wird. Chronischer Stress ist ungesund. Die Stresshormone zirkulieren weiter und werden nicht abgebaut. Auf eine Anspannungsphase muss folglich immer auch Entspannung folgen. Stress ist also nicht immer schädlich, kann aber krank machen, wenn wir nicht entgegen wirken und uns ab und zu eine Auszeit gönnen.

Schlank durch Stress

Wenn ich viel zu tun habe, komme ich einfach nicht zum Essen. Das muss sich doch irgendwann einmal auf der Waage auszahlen. Doch meistens ist das Gegenteil der Fall. Viele ernähren sich unregelmäßiger und greifen in Stresssituationen vermehrt zu kohlenhydrat- und fettreichen Speisen. Da man auf der Arbeit wirklich nicht viel Zeit hat, vertilgt man sie schnell zwischendurch oder isst am Abend die doppelte Portion. Das Ergebnis ist deutlich: Stress muss nicht schlank machen, sondern kann sogar zu Übergewicht führen. Dies unterstreicht auch die vermehrte Produktion von Stresshormonen, wie Cortisol. Diese fördern die Fetteinlagerung an Bauch und Taille.

Dennoch werden sicher jetzt einige von euch laut, die tatsächlich abnehmen, wenn sie Stress haben. Schlank durch Stress? Die Nahrungsverweigerer sind aber meist in der Minderzahl. Bei ihnen führt Stress zu verringertem Appetit- und Hungergefühl. Man vergisst schlicht zu essen. Dieser Gruppe raten wir, sich selbst daran zu erinnern auch in Stresszeiten regelmäßig zu essen. Helfen können hier Verabredungen mit Freunden. Dies hat dann sogar den Effekt, dass wir beim gemeinsamen Essen durch Gespräche Stress wieder abbauen und damit auch der Appetit zurückkehrt.

Stress wirkt auf Männer und Frauen gleich

Körperlich reagieren beide Geschlechter gleich auf Stress. Die Folgen können aber durchaus unterschiedlich sein. Während Männer eher zu Herz-Kreislauf-Beschwerden neigen, sind es bei Frauen vermehrt psychische Probleme. Die Wirkung ist also im ersten Moment identisch, die Folgen jedoch nicht. Um es erst gar nicht zu stressbedingten Krankheiten kommen zu lassen, achte darauf nach besonders stressigen Phasen wieder abzuschalten.

von Sandra

von Sandra

Ich schreibe hier für alle Kategorien und interessiere mich besonders für die Themen Ernährung, Yoga und H.I.I.T.