Blogautor Pia

#mehralsfit: Nicht nur körperlich

Die 5 Geheimtipps, um auch mental fit zu werden

mental fit werden
Wir nehmen uns vor, #mehralsfit zu werden, aber nicht nur körperlich. #mehralsfit bedeutet, über sich hinauszuwachsen und Grenzen zu verschieben. Wie du das schaffst, zeigen wir dir im Rahmen unserer Trainergeheimnis-Blogreihe. Nachdem dir Jeffrey aus Dresden seinen Geheimplan zur optimalen Leistungssteigerung verraten hat, kommen jetzt die 5 Geheimtipps unserer Münchner Fitness First Trainer Sophia und Daniel: So schaffst du es, auch mental fit zu werden!

Sophia und Daniel, wie würdet ihr das richtige Mindset für ein erfolgreiches Leben beschreiben?

Wir sind der Überzeugung, dass die Grundlage eines glücklichen und erfolgreichen Lebens Humor, ein aktiver, gesunder Körper und mentale Ausgeglichenheit ist. Das motiviert, um Ziele zu erreichen, sei es das nächste Fitness-Level oder die nächste Karrierestufe.

Was ratet ihr Trainierenden, wenn sie mal an ihrem Erfolg zweifeln? 

Hier gibt’s tatsächlich fünf gute Tipps, die ich dann allen Zweiflern empfehlen kann. Auch Sophia hatte schon solche Phasen, in denen ihr diese Tipps geholfen haben, durchzuhalten:

1. Die richtigen Ziele setzen (egal in welchem Lebensbereich)

Daniel: Wenn es darum geht, mental fit zu werden und durchzustarten, gibt es zunächst zwei Grundregeln, die du verinnerlichen solltest: 1. Definiere Ziele so konkret wie möglich und 2. Unterteile die Ziele in so kleine Schritte wie möglich. Der Vorteil: Du weißt zu jedem Zeitpunkt, welchen Schritt du als nächstes gehen musst.

Leichter gesagt als getan, denn dafür musst du dir erst einmal darüber klar werden, was du eigentlich willst und was du bereit bist, dafür zu tun. „Ich will fitter werden“ ist zum Beispiel ein Ziel, das bestimmt jeden von uns anspricht. Leider ist es alles andere als konkret und damit relativ schwer zu erreichen. „Ich will in einem halben Jahr 10 km ohne Seitenstechen laufen können“ ist da schon viel konkreter.

mental fit werden

Auf dieser Basis lässt sich ein Trainingsplan erstellen, der dich Schritt für Schritt ans Ziel führt. Wenn du also so richtig durchstarten willst, lohnt es sich, die eigenen Ziele (egal in welchem Lebensbereich) auf Herz und Nieren zu prüfen und dir einen konkreten und detaillierten Fahrplan zu schreiben, der dich sicher an dein Ziel bringt.

2. Die Willenskraft trainieren

Sophia: Unsere Willenskraft ist ein Muskel. Je häufiger wir sie trainieren, desto stärker wird sie. Je öfter wir uns dazu überwinden, zum Sport zu gehen, umso leichter wird es uns fallen, uns aufzuraffen. Leider funktioniert dieses Prinzip auch anders herum. Je öfter wir dem Schokoriegel nicht widerstehen können und ihn essen, umso härter wird es beim nächsten Mal, die Finger davon zu lassen.

Die gute Nachricht: Unsere Willenskraft ist nicht bereichsspezifisch. Das bedeutet, je öfter du dich dazu überwindest, zum Sport zu gehen, umso leichter wird es dir fallen, den Schokoriegel nicht zu essen. Diesen Fakt können wir für einen kleinen Trick nutzen: Anstatt unsere Willenskraft immer nur dort zu trainieren wo wir ohnehin schon Schwierigkeiten haben, trainieren wir sie in „einfacheren“ Bereichen. Daniel zum Beispiel überwindet sich jeden Tag dazu, dreißig Sekunden kalt zu duschen. Ich habe eine Zeit lang versucht, immer nur mit der linken Hand zu essen oder jeden Tag fünf Minuten lang zu Meditieren, komme was wolle.

3. Tu das, auf was du Lust hast

Sophia: Nichts ist so kräfteraubend, als etwas zu tun, das einem nicht entspricht. Ich habe zum Beispiel zwei Semester lang versucht, Jura zu studieren. Meine Familie besteht zur Hälfte aus Juristen und für mich war immer klar: Ich werde Anwältin. Die beiden Semester waren auch recht interessant, mir fehlte aber einfach die Begeisterung dafür. Ich saß Stunden lang vor meinen Büchern, mühte mich ab, kam nicht voran und wünschte mir nichts sehnlicher, als die Bücher zu lesen, für die ich mich wirklich interessierte. Was ich dann auch tat, indem ich zum Studiengang Psychologie wechselte. 

Und siehe da, das Lesen und Lernen ging leicht von der Hand und war mir eine Freude. Meistens zumindest. Wenn dann doch einmal eine zähe Phase kam (und davon gab es mehr als erwartet) hielt mich das Wissen, warum ich das tat, am Ball.
Du willst dich mehr bewegen? Such dir eine Sportart, die dir Freude macht. Du willst im Job durchstarten? Tu es auf deine Art und stecke die Leute in deinem Umfeld mit deiner Begeisterung für das was du tust an. Zu guter Letzt ein treffender Leitsatz aus dem Neurolinguistischen Programmieren: Wenn das was du tust nicht funktioniert, dann tu etwas Anderes.

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4. Selbstlob stinkt nicht, genauso wenig wie das der anderen

Daniel: Du gehörst zu den Leuten, die Lob wunderbar annehmen können und regelmäßig auf das, was sie erreicht haben stolz sind? Herzlichen Glückwunsch, du hast alles richtig gemacht!

Du gehörst zu den Leuten, die Lob nicht annehmen können, ihre Leistungen und Fähigkeiten herabwürdigen, um Erwartungen klein zu halten, um niemanden zu enttäuschen oder um nicht überheblich zu wirken? Dann ist jetzt der Zeitpunkt, dir mal so richtig auf die Schulter zu klopfen und beim nächsten Lob, das dir begegnet, zu lächeln und einfach nur Danke zu sagen.

Etwas geschafft zu haben, die eigenen Mühen gewürdigt zu wissen oder ein gutes Ergebnis nach einer guten Leistung fühlen sich toll an. Dieses Gefühl und die Erfahrung, etwas geschafft zu haben, motivieren uns und machen uns mental stark für jede weitere Herausforderung in unserem Leben. In dem Moment, in dem wir uns selbst und unsere Leistungen herunterspielen, mindern wir diese positive Erfahrung und berauben uns selbst unser eigenen Motivation und Stärke.

5. Rückschläge und Niederlagen sind kein Grund aufzugeben

Daniel & Sophia: Du warst einen ganzen Monat nicht im Sport, obwohl du jeden zweiten Tag gehen wolltest? Du hast es wieder nicht geschafft, nur ein Stück Kuchen zu essen? Du hast dir wieder zusätzliche Arbeit aufbrummen lassen nur weil du nicht nein sagen konntest? Kein Grund für Selbstvorwürfe oder gar gleich das Handtuch zu schmeißen. Im Gegenteil! Deine Fehler sind deine besten Lehrer.

Anstatt dir Vorwürfe zu machen, freu dich, dass du eine neue Chance bekommen hast, etwas über dich zu lernen. Finde heraus, warum du gescheitert bist und versuche es sofort bei der nächsten Gelegenheit (und nicht erst morgen), besser zu machen. Und wenn du wieder scheiterst? Gib nicht auf! Beobachte, lerne, bleib am Ball und vor allem: Bleib liebevoll und freundlich mit dir selbst.

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Sophia und Daniel, vielen Dank für eure Tipps!

Wir geben mehr. #mehralsfit

Du kannst es kaum erwarten, die nächsten Geheimtipps von unseren Fitness First Trainern zu erfahren? Dann verkürze dir die Wartezeit auf www.fitnessfirst.de/mehralsfit und sieh dir unsere Videos an oder mache das Fitness Quiz, um zu erfahren, welcher #mehralsfit-Typ du bist! Und wenn du schon #mehralsfit bist, dann mach mit bei unserem Gewinnspiel!

Pia

Pia

Ich bin bei Fitness First als Online Content Editor dafür zuständig, dass du stets top informiert bist. Ob es um die neuesten Trainingsmethoden, Ernährungstrends oder die heißesten News aus unserem Unternehmen geht, hier im Blog erfährst du es zuerst. Ich selbst liebe auspowernde Kurse wie BodyFit oder deepWORK™. Zusammen mit meinem Ausdauertraining an der frischen Luft, bereite ich mich so regelmäßig auf Herausforderungen wie einen Halbmarathon oder das Spartan Race vor.