Morgens trainieren verbrennt mehr Fett

Vor allem Läufer haben diesen Mythos sicher schon einmal ausprobiert. Morgens aus dem Bett und rein in die Klamotten, noch schnell einen Kaffee um den Fettstoffwechsel auch so richtig in Gang zu bringen und dann los. Schade nur, dass man dann gar nicht mehr verbrennt als wenn man sich Zeit genommen hätte noch etwas vorher zu essen. Wenn wir morgens nüchtern trainieren, verbrennen wir nicht mehr Fett. Im Gegenteil der Verbrennungsmotor kommt erst gar nicht in Gang da ihm die Energie fehlt. Es kann sogar zu einer Unterzuckerung kommen, die zu Schwindel führt. Außerdem verbrennt unser Körper Muskeleiweiß, wenn zu wenig Energie zur Verfügung steht.

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Unser Tipp daher: Auf jeden Fall morgens etwas essen bevor du startest. Das kann auch ein kleiner Snack sein. Ein Kaffee tut hier wirklich gut, denn er macht wacher und bringt den Energieumsatz in Schwung. Aber eben nur, wenn auch Energie zur Verfügung steht. Achte darauf, dass dich die kleine Mahlzeit nicht zu stark belastet, wahrscheinlich reicht schon eine Banane oder ein Apfel. Auch ein Joghurt ist empfehlenswert.

Frühstück danach nicht vergessen

Wenn du morgens trainierst, ist es empfehlenswert nach dem Training richtig zu frühstücken. Auch wenn du schon einen kleinen Snack vor dem Workout genossen hast. Denn unser Körper braucht Energie für den Arbeitsalltag. Wenn Du schnell regenerieren, Muskeln aufbauen und stärker werden möchtest, nimm eine eiweiß- und kohlenhydratreiche Kost zu dir. Das kann ein Müsli mit Früchten und Milchprodukten, wie Joghurt oder Quark sein. Steht der Fettabbau an erster Stelle, lässt du das Müsli weg oder trinkst einen Protein-Shake.

Richtige Erwärmung und kein Kaltstart

Da wir vor allem morgens noch steif und unbeweglicher sind, solltest du auch ein kleines Warm-Up einlegen bevor du richtig loslegst. Für Läufer bedeutet das nicht gleich mit einer hohen Pulsfrequenz laufen, sondern in einem moderaten Tempo. Ob es nun effektiver ist morgens oder abends zu trainieren, kann nur schwer beurteilt werden. Beides hat seine Vor- und Nachteile. Hier sollte jeder selbst entscheiden was für ihn die bessere Variante ist. Wenn du ein Frühaufsteher bist und am Abend gerne etwas unternimmst, ist es besser auch das Training in den Morgenstunden zu absolvieren. Wer sich nach der Arbeit auspowern will, trainiert eher abends. Kurz vor dem zu Bett gehen, solltest du die Pulsfrequenz allerdings nicht in die Höhe treiben. Der Körper kann dann nur schlecht zur Ruhe kommen.

von Sandra

von Sandra

Ich schreibe hier für alle Kategorien und interessiere mich besonders für die Themen Ernährung, Yoga und H.I.I.T.