Marc vom #Mutcamp Team

Ab jetzt geht’s nur noch vorwärts

Wie ich dazu kam mich als #Mutcamp Teilnehmer zu bewerben

Hallo liebe, neugierige #Mutcamp Verfolger, liebe Fitness First Community. In meinem ersten Beitrag hatte ich angekündigt, dass ich nochmal in einem separaten Beitrag auf meine Gründe, mich beim #Mutcamp zu bewerben, eingehen möchte. Ich denke, dass dies ein Thema ist das mehr Menschen trifft und betrifft als man glauben mag. Außerdem bin ich bin der festen Überzeugung, dass mehr Menschen Sport aus gesundheitlichen, als aus ästhetischen, Gründen betreiben. So ist das auch bei mir, doch das hat Zeit gebraucht.

 

10 Millionen Kunden in Deutschland … sie alle waren „stets bemüht“

Als ich das erste Mal ein Fitness Studio betreten habe war ich 16. Damals bin ich dorthin gegangen mit dem klaren Ziel „mach dich sexy, mach dir Muckis“. Doch irgendwie klappte das nicht mit zweimal die Woche 45 Minuten rumzappeln. Also wurde ich schnell „zahlendes Mitglied“. Ihr wisst was ich meine, das sind die besten Kunden von Fitness Clubs. Kommen von Januar bis Anfang März…oder in Köln von Neujahr bis Karneval…und sind danach nie wieder gesehen. 10 Millionen Menschen sind in Deutschland in Fitness Studios angemeldet. Stellt euch vor wie voll es wäre, wenn die alle trainieren würden. Und wenn die RICHTIG trainieren würden. Wie Deutschland dann aussehen würde!

Mutcamp Teilnehmer Bewerbung

Wie es zu der Situation kam, in der ich jetzt bin

Heute ist meine Motivation eine ganz andere: Ich habe seit meiner Kindheit ein Asthmaleiden. Früher hat es sich nur in Erkältungszeiten geäußert, ich konnte alles machen, musste nie irgendein Spray oder sonst was dabei haben.
Doch mit Mitte 20 wurde bei mir eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung diagnostiziert, woraufhin ich mehrere Operationen an den Schleimhäuten durchstehen musste. Bei einer ist dann etwas schief gegangen, ich bekam fälschlicherweise ein Narkosemittel gegen das ich allergisch war. Ich will hier nicht zu dramatisch werden, aber es war knapp, sehr knapp. Über alles andere legen wir jetzt mal den Mantel des Schweigens.
Dies hat bei mir jetzt keine Krankheit ausgelöst, aber sie hat sich seitdem verschlimmert und verschlimmert sich seitdem immer mehr.

It all started with just one pill

Es fing an mit ein paar Mal im Jahr 5mg Cortison-Tabletten, dann kamen diverse Sprays und Tabletten hinzu, bis ich leider nur noch die Cortison-Menge steigern konnte. Erst 5mg täglich, dann 10, dann 20 und heute 30mg pro Tag.
Das ist unglaublich viel und auf Dauer sehr ungesund. Cortison greift die Knochen an, die Augen, die Haut wird dünn und rissig, man lagert immens viel Wasser ein, wird dicker, hat Fressattacken…aber hey, ich muss Luft bekommen.
Mit Cortison fahre ich 50km mit dem Rad zur Arbeit in 2 Stunden, ohne Cortison…das geht überhaupt nicht. Aber wenn ich mal wieder auf Anraten meines Lungenfacharztes die Cortison-Menge reduziere komme ich schnell in Regionen, wo alles außer sitzen anstrengend ist und ich schon bei den Treppen in meine Wohnung im 2. OG dreimal stehen bleiben und Pause machen muss.

Mein Lungenfacharzt hat mir bereits mehrfach dazu geraten an der Gewichtsschraube zu drehen. Denn logisch: weniger Körper, weniger Masse benötigt geringere Dosierungen für gleiches Ergebnis. Ein 60 Kilo-Mann braucht nicht dieselben Mengen an Aspirin wie ein 120 Kilo-Mann. Ich habe vorher gesagt, dass man von Cortison zunimmt. Das ist eine sehr häufige Nebenwirkung, aber auch keine Ausrede. Selbst wenn es daran liegt und nicht (nur) an meinem Essverhalten, so ist es dennoch mein Körper der zu viel mit sich rum schleppt, egal aus welchem Grund.
Also, runter mit den Kilos. Wissen tue ich das schon seit Jahren, aber wie man einem Raucher sagt „du wirst mal einen Herzinfarkt bekommen wenn du so weiter machst“ hört der Raucher auch erst nach dem Infarkt auf zu rauchen, und der Dicke isst auch weiter solange er noch keine Konsequenzen sieht. Und die Folgen der hohen Cortison-Mengen kommen eben erst im Alter. Also warum jetzt schon kümmern?

Erste Schritte vor, kleinere zurück, wieder vor und jetzt nur noch vorwärts

Letztes Jahr war ich fünf Wochen in einer Reha wegen meines Asthmas. Was hat man dort im Überfluss? Zeit! Außerdem dachte ich mir: „die werden hier auch nicht die Wunderwaffe gegen dein Asthma haben. Also mach selbst was.“
Also begann ich Fahrrad zu fahren. Vorher bin ich schon bei Fitness First gewesen, habe hier ein bisschen trainiert, da ein bisschen Gewichte gestemmt. Aber in der Reha begann ich, täglich eine Stunde auf das Ergometer zu steigen, nur noch die regelmäßigen Mahlzeiten zu mir zu nehmen…und nahm in den 5 Wochen knappe 10 Kilo ab.
Das Radfahren habe ich mit Abstrichen beibehalten, die Kilos kamen mit der Zeit nahezu komplett wieder. Faktor Zeit im Alltag und Verfügbarkeit von all den leckeren Sachen spielen da eine ganz schön wichtige Rolle.
Aber: ich sah besser aus, ich fühlte mich besser und es gab das erste Mal seit Jahren wieder beim Shoppen Klamotten, die mir zu GROß waren. Was für ein Gefühl!!!

Mutcamp Teilnehmer Bewerbung
Mutcamp Teilnehmer Bewerbung

Und nun bin ich also „Mutcamper“

Darauf möchte ich nun aufbauen und da ich das Gefühl hatte mit ein bisschen radeln nicht mehr weiter zu kommen kam mir das #Mutcamp gerade recht.
Jetzt habe ich neben meinem inneren Schweinehund, der mich regelmäßig auf den Drahtesel gesetzt hat, einen äußeren Schweinehund dazu bekommen und nicht nur einen, sondern gleich mehrere. Die da heißen Caro, Aline, Vanessa und Andreas, aber irgendwie auch die gesamte Fitness First Community.
Jetzt muss ich mich nicht nur vor mir selbst rechtfertigen, sondern auch vor den Anderen.
Aber es läuft! Es macht wirklich viel Spaß, es nimmt unglaublich viel Zeit in Anspruch, aber ich weiß einfach das ich mit der Expertise meines Coaches Andi, meines Paten Can und auch der anderen Coaches und Paten mein Ziel erreiche, oder ihm zumindest ein großes Stück näher komme.
Das Ziel heißt nicht, Muskelberge aufzubauen, am Strand auszusehen wie der Coke light Mann, oder irgendeinen Wettkampf zu bestreiten. Ich will einfach dünner, schlanker und gesünder werden. Und die Konsequenz ist dann hoffentlich, dass ich mit weniger Tabletten durchs Leben gehen kann.
Das #Mutcamp ist da sicher nur der Anfang, nach den 180 Tagen ist da noch lange nicht Schluss. Aber es ist ein betreuter Anfang mit dem Know-how vieler fähiger, kompetenter, motivierter Leute. Und sich in diesem Kreis bewegen zu können motiviert richtig. Ich bin dankbar, ein Teil der #Mutcamp Community zu sein.

Die Homestory von Marc und den anderen Teilnehmern und außerdem alle Infos rund ums #Mutcamp findest du auf unserer Website.

Marc

Marc

Ich bin Genussmensch und waschechter Kölner. Mein Ziel dürften viele in ähnlicher Form ebenfalls in ihrem Trainingsplan stehen haben: Gewichtsreduktion. In 180 Tagen #Mutcamp möchte ich die magische 99,9kg-Grenze auf der Waage knacken und somit sowohl meinem Asthma, als auch meiner damit verbundenen täglichen Tabletten-Ration den Kampf ansagen.