Gastbeitrag

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Süßkartoffelburger mit karamellisierten Äpfeln

Es muss nicht immer Fleisch sein. Burger lassen sich auch ganz einfach aus Gemüse zubereiten. Warum dann nicht mal mit Süßkartoffeln? Zwar sind die süßen Knollen hierzulande das ganze Jahr über erhältlich, aber besonders jetzt zur kalten Jahreszeit, sind Süßkartoffeln besonders aromatisch. Deshalb gibt es hier ein ganz einfaches, aber ziemlich leckeres Rezept für Süßkartoffelburger. Dazu haben wir mal recherchiert und drei gute Gründe zusammengefasst, warum Süßkartoffeln in einer abwechslungsreichen Ernährung nicht fehlen dürfen.

3 gesunde Gründe öfters Süßkartoffeln zu essen

    1. Süßkartoffeln sind reich an Antioxidantien. Die sogenannten Carotinoide und Anthocyane in der orangefarbenen Knolle bekämpfen freie Radikale. Dadurch schützen sie die Zellen und beugen Entzündungen vor.
    2. Außerdem ist eine gesunde Mischung aus unterschiedlichen Vitaminen und Nährstoffen in der Süßkartoffel enthalten. Der hohe Anteil an Vitamin C und E wirkt ebenfalls schützend auf die Zellen, stärken die Immunabwehr und besonders Vitamin E wirkt dem Alterungsprozess der Zellen entgegen. Außerdem ist auch viel Kalium enthalten, was gut für den Wasserhaushalt ist. Denn dieser Nährstoff wirkt entwässernd und kann sogar den Blutdruck senken. Weitere wichtige Nährstoffe in der Süßkartoffel sind Eisen, Kupfer und auch Biotin.
    3. Durch einen hohen Anteil an Ballaststoffen, Salz und Zucker halten Süßkartoffeln lange satt. Dieser Anteil ist sogar höher als bei normalen Speisekartoffeln. Daher sind die süßen Knollen besonders empfehlenswert beim Abnehmen. Außerdem fördert das ballaststoffreiche Wurzelgemüse eine gesunde Verdauung.

Was gut schmeckt und obendrein auch noch gesund ist, verdient eine gute Zubereitung. Deshalb kommen wir jetzt zum Rezept. Es bietet sich an immer einen Testburger anzubraten, um zu schauen, ob die Konsistenz stimmt. Falls der Burger auseinander fällt, kann noch etwas Stärke oder Grieß zur Süßkartoffelmasse gegeben werden. Als passende Sauce zum Süßkartoffelburger, empfehlen wir eine selbst gemachte Cashew Aioli. Diese haben wir schon mal auf unserem Blog ausprobiert und auf Burger-Tauglichkeit getestet Wie diese zubereitet wird, erklären wir hier. Und nun wünschen wir guten Appetit!

Zutaten für 4 Personen:

    • 2 bis 3 Süßkartoffeln
    • 1 großer Apfel
    • 1 Zwiebel
    • 1 Handvoll Feldsalat
    • 2 Knoblauchzehen
    • 2 Zweige Rosmarin
    • 1 Ei
    • Erbsen nach Belieben (tiefgekühlt)
    • 2 EL brauner Zucker
    • 125 ml Wasser
    • Meersalz und Pfeffer
    • Etwas Butter
    • Vollkornbrot

Zubereitung:

  1. Wasser in einem Topf erhitzen und die Süßkartoffel darin mit etwas Salz weich garen.
  2. Währenddessen Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und darin zuerst die Zwiebeln und Knoblauch glasig anbraten. Erbsen hinzugeben und kurz andünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen, Erbsen sollten noch bissfest bleiben. Dann Beiseite stellen und abkühlen lassen.
  3. Sobald die Süßkartoffeln weich sind, aus dem Topf nehmen und abkühlen lassen. Rosmarin fein hacken. Schale von den Süßkartoffeln entfernen und in eine Schüssel geben. Mit einer Gabel zerdrücken und das Ei, Rosmarin, Salz und Pfeffer hinzugeben. Anschließend die angebratenen Zwiebeln, Knoblauch und Erbsen unterheben. Alles gut miteinander vermischen.
  4. Mit nassen Händen aus der Süßkartoffelmasse Burger formen und auf ein mit Backpapier ausgelegten Teller legen. Kurz in den Kühlschrank stellen.
  5. Apfel in Scheiben schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen, Süßkartoffelburger aus dem Kühlschrank nehmen und darin goldbraun anbraten. Die Apfelscheiben ebenfalls in der Pfanne anbraten und mit braunen Zucker bestreuen.
  6. Feldsalat waschen und putzen. Vollkornbrote mit Cashew Aioli bestreichen und mit Feldsalat belegen. Süßkartoffelburger auf die Brote verteilen und mit karamellisierten Äpfeln garnieren.

Viel Spaß beim Nachkochen!

Für Christin & Nils vom Foodblog easytasting ist Essen mehr als nur alltäglich. Guter Geschmack und natürliche Zutaten sind beiden wichtig, daher ist Clean Eating ein großes Thema auf ihrem Blog. Mal vegan, mal mit Fleisch, aber so gut es geht clean: „Essen soll Spaß machen und inspirieren.“ Auch auf Reisen halten die beiden Ausschau nach leckeren Besonderheiten und berichten auf easytasting über köstliche Entdeckungen.

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