Blogautor Pia

Unsere liebsten Rezepte zur Weihnachtszeit

Teil 2: Bratapfel-Tiramisu, Schokokuchen und Schneetaler

Auch bei uns Fitness Firstlern heißt es in diesen Tagen häufiger mal: Plätzchen statt Pumpen. Jetzt in der Vorweihnachtszeit machen auch wir es uns mit einem guten Buch und einer Tasse Tee auf dem Sofa gemütlich, lassen die Spotify Weihnachtsplaylist auf Endlosschleife laufen und freuen uns, die Hantelstange gegen das Nudelholz zu tauschen und unsere liebsten Rezepte zur Weihnachtszeit mit euch zu teilen. Heute kommt Teil 2 von 3.

Julia, Digital Content:

Mein Herz tanzt für Gelato und dass mein Magen noch nicht die Form eines Pizzastücks angenommen hat, grenzt an ein Wunder. Ich liebe die italienische Küche! Genauso liebe ich die (Vor-)Weihnachtszeit. Wie schön, dass dieses Bratapfel Tiramisu beide Vorlieben miteinander vereint. Das Rezept entspricht vielleicht nicht dem veganen-low-carb-clean-eating-healthy-lifestyle-Gedanken – dafür ist es ein wahrer Gaumenschmaus, den man sich gerade zum Fest auch mal gönnen dürfen sollte.

Weihnachtliches Bratapfel-Tiramisu

Zutaten (für ca. 6-8 Portionen):

Für die karamellisierten Mandeln:

  • 100 g Mandeln (gehobelt)
  • 3 EL weißer Zucker
  • 1 EL Butter
  • Backpapier

Für die Bratapfelmasse:

  • 300 g Äpfel (gut eignet sich der Boskoop)
  • 1 Päckchen Vanillesoße-Pulver zum Aufkochen
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 100 ml Apfelsaft (100% naturtrüb)
Rezepte zur Weihnachtszeit

Für den Boden:

  • 150 g Spekulatius
  • 50 g Lebkuchen (ohne Zuckerglasur)
  • 6 EL Amaretto
  • 6 EL Apfelsaft (100% naturtrüb)

Für die Mascarpone-Vanille-Creme:

  • 250 g Mascarpone
  • 250 g Magerquark
  • 200 g Schlagsahne
  • 2 TL San-apart
  • 50 ml Milch
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Vanilleschote
  • Zucker nach Belieben

Im ersten Schritt sollten die Bestandteile vorbereitet werden, die noch etwas Zeit zum Abkühlen benötigen. Daher macht es Sinn, mit den Mandeln zu starten:

1. Für die karamellisierten Mandeln zunächst die Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen und dann den Zucker unter ständigem Rühren hinzugeben (Vorsicht: Zucker kann bei über 180°C heiß werden und schnell anbrennen. Lässt man ihn zu dunkel werden, schmeckt er schnell bitter).

Sobald die Masse geschmolzen ist, können die Mandeln ergänzt und unter fortwährendem Rühren mit der Zuckermasse vermengt werden, bis sie goldbraun sind. Die karamellisierten Mandeln im Anschluss auf einem Backpapier auskühlen lassen.

2. Für die Bratapfelmasse alle Äpfel schälen, entkernen, in kleine Stücke schneiden und in einen Kochtopf geben. In einer separaten Schale das Vanillesoßen-Pulver mit Zimt und Zucker vermengen und anschließend mit dem Apfelsaft verrühren. Ist diese Masse glatt gerührt, kann sie zu den Äpfeln in den Kochtopf gegeben werden und so lange köcheln, bis die Apfelstücke weich sind. Die Bratapfelmasse im Anschluss ausreichend abkühlen lassen und kalt stellen.

3. Für den Boden die Spekulatius und Lebkuchen zunächst klein stampfen, bis sie bröselig sind. (Tipp: Zum Zerkleinern die Kekse einfach in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz o.ä. klein klopfen). Die Keksbrösel dann in einer Schüssel mit Amaretto und Apfelsaft vermengen. Im Anschluss den Boden der Tiramisu-Form mit der Keksmasse ausfüllen. (Wahlweise kann die Masse natürlich auch auf z.B. mehrere, kleine Nachspeisengläser verteilt werden.)

4. Zu guter Letzt für die Mascarpone-Vanille-Creme die Sahne mit San-apart steif schlagen und den Magerquark, Mascarpone und die Milch vorsichtig unterrühren. Wer mag, kann neben dem Päckchen Vanillezucker die Creme je nach Belieben noch stärker zuckern. Da allerdings sowohl der Boden als auch die Bratapfelmasse bereits recht süß sind, empfiehlt es sich, die Mascarpone-Creme nicht mehr allzu stark zu süßen. Für die extra Vanille-Note einfach das Mark einer Vanilleschote zur Creme hinzugeben.

5. Nun folgt nur noch das Schichten: Erst der Boden, dann die Bratapfelmasse, im Anschluss die Mascarpone-Vanille-Creme und das i-Tüpfelchen bilden die karamellisierten Mandeln.

Buon appetito e buon natale! 🙂

P.S.: Das Bratapfel-Tiramisu schmeckt am besten, wenn es eine Nacht im Kühlschrank durchzieht.

Christophe, Director Marketing & Strategy:

Schoko-Nuss-Kuchen ohne Mehl

Rezepte zur Weihnachtszeit

Zutaten:

200 g Zucker, 1Pck. Vanillezucker, 6 Eier, 200 g Margarine, 400 g gemahlene Haselnüsse, 1 TL Backpulver, 150 g Vollmilchschokolade

Zubereitung:

1. Backofen auf 175°C vorheizen, Schokolade schmelzen. 2. Zucker, Vanillezucker, Eier und Margarine verrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat. 3. Die gemahlenen Haselnüsse mit dem Backpulver unter den Teig mischen. 4. Die flüssige Schokolade hinzugeben und die Masse in eine Gugelhupfform füllen. 5. Bei 175°C eine Stunde backen, nach 20 Minuten sollte man den Kuchen mit Alufolie abdecken, damit er nicht so dunkel wird.

Christian, Manager Customer Relationship:

Schneetaler

Zutaten: 300 g Mehl, 100 g Zucker, 1 Msp. Backpulver, 1 Pck. Vanillezucker, ½ Fläschchen, Buttervanillearoma, 250 g kalte Butter, 100 g gemahlene Mandeln

Zubereitung: 1. Alle Zutaten schön mit der Hand zu einem Mürbteig verkneten. Den Teig in Folie wickeln und für 12 Stunden in den Kühlschrank (für die Eiligen reicht auch 1 Stunde).

Dann gibt es mehrere Möglichkeiten:

Rezepte zur Weihnachtszeit

a) Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen – da gibt ja mittlerweile extrem viele Ausstechformen – bietet sich wie immer gut an, wenn man das mit Kindern macht.

b) Wer es etwas schneller mag und die Plätzchen individueller möchte oder mit Charakter, dann den Teig dritteln und jedes Drittel zu eine Rolle formen und diese dann in Scheiben schneiden (das mag ich lieber).

2. Das Backen ist wieder gleich: 10-12 Minuten bei 180°C, bis die Plätzchen den ersten Hauch von Bräune zeigen. Nach dem Auskühlen noch Puderzucker drauf und fertig!

Christian backt nicht nur Schneetaler. Alle Rezepte findest du auf seinem Blog kuchenbiker.

Pia

Pia

Ich bin bei Fitness First als Online Content Editor dafür zuständig, dass du stets top informiert bist. Ob es um die neuesten Trainingsmethoden, Ernährungstrends oder die heißesten News aus unserem Unternehmen geht, hier im Blog erfährst du es zuerst. Ich selbst liebe auspowernde Kurse wie BodyFit oder deepWORK™. Zusammen mit meinem Ausdauertraining an der frischen Luft, bereite ich mich so regelmäßig auf Herausforderungen wie einen Halbmarathon oder das Spartan Race vor.