Schuhbeck Rezepte: Roastbeef mit Spitzkohl-Paprika-Salat und Kräuterdip

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Unser Experte Mark Warnecke empfiehlt seinen Athleten, die er intensiv im Bereich Ernährung betreut, dass Gemüse ein wichtiger Bestandteil der täglichen Nahrung sein sollte. Gemüse kann viele Vitamine, Mineralstoffe und sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe liefern, die der Körper braucht. Das tolle an Gemüse: es liefert nur wenige Kalorien, d.h. du kannst dich an Gemüse richtig satt essen ohne viel Energie aufzunehmen, die man vielleicht gar nicht braucht.

Seine Erfahrung zeigt leider immer wieder, dass auch bei Spitzensportlern erhebliches Optimierungspotenzial in Sachen Gemüse besteht. Die heimische Gemüse-Saison kommt so langsam auf Hochtouren: Spargel gibt es noch bis zum 24. Juni, aber auch Kohlrabi und Spinat sind aktuell schon sehr gut aus heimischem Freilandanbau erhältlich. Häufig wird von seinen betreuten Sportlern bemängelt, dass Gemüse nicht schmeckt und  man deshalb lieber auf andere Lebensmittel zurückgreift. Alfons Schuhbeck beweist auch bei Gemüse, dass gesunde Küche lecker schmecken kann. Probiere einfach das beigefügte Rezept aus.

Alfons Schuhbeck

Das sagt der Koch:

Alfons Schuhbeck: Ich würde sagen, dass schlechter Geschmack eine schlechte Ausrede ist, um sich nicht mit Gemüse zu beschäftigen. Du findest hier mein Rezept. Der Spitzkohl ist etwas in Vergessenheit geraten. Er ist verwandt mit dem Weißkohl schmeckt aber feiner. Er liefert nicht nur viel Kalium sondern auch mehr Vitamin C als so manches Obst. Der Spitzkohl wird mit Karotten und Paprika zu einem knackig frischen Salat verarbeitet. Die Verarbeitung zu einem Salat schont insbesondere das hitzempfindliche Vitman C. Bitte achte generell darauf, dass dein Gemüse möglichst kurz vor dem Verzehr verarbeitet wird, denn durch eine lange Lagerung können gesunde Inhaltsstoffe leiden.

Zutaten für 2 Personen:

 Roastbeef: 

  • 500 g Rinderrücken
  • küchenfertig (ersatzweise 400 g fertig gegartes Roastbeef aus dem Feinkostladen)
  • 1 TL Öl
  • Chilisalz mild

Spitzkohl-Paprika-Salat:

  • 200 g Spitzkohl, entstrunkt
  • 1 Karotte
  • 1 kleine rote Paprikaschote
  • Salz
  • 1 EL Weinessig
  • 1 EL mildes Salatöl
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Prise Zucker
  • Prise milde Chiliflocken
  • 1 EL geschnittene Petersilienblätter (aus dem Tiefkühlregal)

Kräuterdip:

  • 150 g Saure Sahne
  • ½ TL Dijonsenf
  • 1 bis 2 EL gemischte gehackte Kräuter (Tiefkühlregal)
  • Einige Tropfen Zitronensaft
  • ½ TL Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Prise mildes Chilipulver

Zubereitung:

 Roastbeef:

 Den Backofen auf 100°C vorheizen, ein Ofengitter in die mittlere Einschubleiste schieben und darunter ein Abtropfblech stellen. Den Rinderrücken in einer Pfanne bei mittlerer Hitze im Öl rundherum anbräunen. Auf das Ofengitter legen und in etwa 1 1/2 Stunden rosa garen. Anschließend in warmer brauner Butter wenden und mit Chilisalz würzen.

Spitzkohl-Paprika-Salat:

 Den Spitzkohl putzen, in feine Streifen hobeln und dabei den Strunk entfernen. Die Karotte schälen und in feine Streifen hobeln, die Paprikaschote waschen, entstrunken, entkernen und in feine Streifen schneiden oder hobeln. Spitzkohl-, Karotten- und Paprikastreifen mit etwas Salz durchmischen und 10 Minuten ziehen lassen. Essig und Öl hinein mischen und mit Pfeffer, Zucker und Chiliflocken würzen. Zum Schluss die Petersilie dazu geben und gegebenenfalls noch etwas nachschmecken.

Kräuterdip:

Die Saure Sahne mit Senf und Kräutern glatt rühren. Mit Zitronensaft, Zitronenabrieb, einigen Tropfen Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Zucker und Chili würzen.

Schuhbecks Tipp:

Spitzkohl schmeckt deutlich milder als andere Kohlsorten und ist etwas leichter verdaulich. Wegen seiner zarten Struktur ist der Spitzkohl jedoch nicht so lange haltbar wie Weißkohl. In ein feuchtes Tuch gewickelt, im Gemüsefach des Kühlschranks, hält sich Spitzkohl mehrere Tage.

von Sandra

von Sandra

Ich schreibe hier für alle Kategorien und interessiere mich besonders für die Themen Ernährung, Yoga und H.I.I.T.