Schuhbeck Rezepte: Weihnachtsspecial

Barbarieentenbrust mit Blaukrautsalat und gebratenen Apfelspalten

Der Dezember ist für viele der Monat, in dem der Weihnachtsstress so richtig los geht. Eine Weihnachtsfeier folgt der nächsten, schnell noch die letzten Geschenke einkaufen, Freunde treffen, die man lange nicht mehr gesehen hat, Plätzchen backen … Dabei haben wir doch schon im normalen Alltag mit genug Stress zu kämpfen. Sport ist eine sehr gute Alternative, um dem Alltagsdruck entgegen zu wirken. Aber achte darauf, dass Sport nicht auch wieder zum Stressfaktor wird. Gönne dir Ruhezeiten und lege auch mal eine lockere, ehrholunsgförderende Trainingseinheit ein.

Bei der Ernährung ist es wichtig, dass du auf eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Magnesium achtest. Magnesium, das gerne auch als „Antistressmineral“ bezeichnet wird, kannst du in konzentrierter Form als Nahrungsergänzung einnehmen. Hier solltest du aber auf Präparate achten, die Magnesiumcitrat enthalten, denn das kann der Körper sehr gut aufnehmen. Fast alle Lebensmittel enthalten Magnesium. Besonders magnesiumreich sind Vollkornprodukte (z.B. Haferflocken oder Weizenkleie), Milch- und Milcherzeugnisse, Geflügel, Leber, Kartoffeln und magnesiumreiche Mineralwässer. Wenn du schnell und leicht gereizt bist, Muskelkrämpfe oder –zuckungen spürst, könnte dies ein Anzeichen von Magnesiummangel sein.

Tipp von Alfons Schuhbeck zum Stressabbau:
Gewürze waren noch bis ins 18. Jahrhundert die einzigen Mittel, die die „Medizinmänner“ bei der Heilung von Krankheiten unterstützten. Mit dem richtigen Gewürz-Know-How kannst du heute selbst den Mahlzeiten eine gesundheitsfördernde Wirkung verleihen. Beispielsweise kann eine warme Tasse Tee eine stresslösende Wirkung haben, vor allem während der oft hektischen Weihnachtszeit. Gönne dir eine Auszeit und zelebriere den Tee. Kreire damit deine eigene kleine Wellness-Oase. Mit einem Tee der Melissenblätter enthält, kannst du gleich die entspannende Wirkung der Melisse nutzen und mal kurz die Füße hochlegen. Melissenblätter eignen sich auch sehr gut, um einem Salat eine frische Note zu verleihen. Der Basilikum, der auch als Königskraut bezeichnet wird, hat ebenso eine stresslösende Wirkung und stärken zusätzlich die Verdauungsorgane. Nutze beim Basilikum nicht nur die Blätter. Du kannst auch die knackigen Stiele verwenden. Und Majoran, der in der bayerischen Küche häufig auftaucht, wirkt beruhigend und krampflösend. Noch etwas kann Stress abbauen und das kann man sich gerade in der Weihnachtszeit ruhig mal gönnen: Einen Tag an dem man mal nicht auf die Kalorien schaut. Von diesem einen Tag gefährdest du deine Figur nicht. Schlage also ruhig auch mal über die Stränge und probiere dazu dieses Rezept aus.

Zutaten für 2 Personen:

Blaukrautsalat:

        • 300 g Blaukraut
        • je 1/2  TL Salz und Zucker
        • 1/2  TL Puderzucker
        • 100 ml Rotwein
        • 25 ml roter Portwein
        • 1 EL Cassislikör
        • 1 EL Balsamicoessig
        • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
        • 2 EL mildes Salatöl

Barbarieente:

        • 2  kleine Barbarieentenbrustfilets, küchenfertig
        • ½-1 EL Öl
        • Chilisalz

Fertigstellung:

      • 1/2  Apfel
      • 1/2  TL Puderzucker
      • 1/2 EL Butter

Zubereitung:

Blaukrautsalat:

Das Blaukraut putzen und in feine Streifen schneiden oder hobeln und mit Salz und Zucker verkneten. Den Puderzucker in einem Topf bei mittlerer Hitze karamellisieren, mit Rotwein, Portwein und Cassislikör ablöschen und auf ein Fünftel einköcheln lassen.

Die Rotweinreduktion unter das Blaukraut mischen und etwa eine halbe Stunde ziehen lassen. Balsamicoessig, Pfeffer und Öl zugeben und nach Bedarf mit Salz, Zucker und Pfeffer etwas nachschmecken.

Barbarieente:

Den Backofen auf 80 °C vorheizen. Ein Ofengitter auf die mittlere Schiene und darunter ein Abtropfblech schieben. Die Entenbrüste waschen, trocken tupfen und die Hautseite bis an die Ränder rautenförmig einritzen.

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die Entenbrüste darin mit der Hautseite nach unten bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten anbraten. Anschließend wenden und die Fleischseite kurz anbraten. Dann auf das Ofengitter legen und im vorgeheizten Backofen etwa 40 Minuten rosa durch ziehen lassen.

von Sandra

von Sandra

Ich schreibe hier für alle Kategorien und interessiere mich besonders für die Themen Ernährung, Yoga und H.I.I.T.