Gastbloggerin

Anna, Social Media bei Fitness First

Nichtstun und dabei abnehmen

So funktioniert der Nachbrenneffekt

Der Nachbrenneffekt ist das geflügelte Wort der Fitness-Branche. Er soll die Fettverbrennung anheizen und beim Abnehmen helfen – sogar, wenn das Training längst vorbei ist. Mythos oder Wahrheit? Wir klären auf!

so funktioniert der nachbrenneffekt

Den Nachbrenneffekt zum Abnehmen nutzen

Du willst abnehmen, hast aber keine Zeit, um jeden Tag stundenlang auf dem Laufband zu stehen? Das musst du auch gar nicht! Mach dir stattdessen den Nachbrenneffekt zu Nutze, denn dafür reicht ein kurzes, aber knackiges Workout. Wie das? Ganz einfach: Sport treiben verheizt Kalorien – so weit, so gut. Doch auch nach dem Training hat dein Körper noch jede Menge zu tun, um den Normalzustand wiederherzustellen. Dafür benötigt der Organismus ebenfalls Energie, der Stoffwechsel läuft dann auf Hochtouren. Der Knackpunkt dabei: Je intensiver deine Trainingseinheit war, desto länger braucht dein Körper, um zu regenerieren und desto mehr Kalorien verbraucht er dabei.

Zirkeltraining: Booster für die Fettverbrennung

Glaubte man lange, ein konstanter Puls im Fettabbau-Bereich, also etwa 60% der maximalen Herzfrequenz, sei optimal, so gilt heute eine andere Devise: Je höher der Puls beim Sport getrieben wird, desto größer ist der Nachbrenneffekt.  Die effektivste Trainingsmethode dafür ist Zirkeltraining, das alternierend intensive Kraft- und Ausdauerübungen beinhaltet. Dadurch wird einerseits deine Herzfrequenz gesteigert, andererseits baust du Muskeln auf, die im Hinblick auf die Fettverbrennung eine entscheidende Rolle spielen. Denn Muskelmasse verbraucht auch im Ruhezustand mehr Energie als anderes Körpergewebe. Du bist gerade ziemlich im Stress? Keine Sorge, mit den freestyle Formaten reichen dir 30 Minuten! Unsere Trainer bringen dich mächtig ins Schwitzen, auch in kürzester Zeit. Du bist Anfänger? Keine Angst, es gibt für jedes Fitnesslevel passende Übungen.

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Nach dem Training: Was passiert im Körper?

Die Prozesse, die in deinem Körper nach einem intensiven Workout ablaufen, lassen sich in drei Phasen einteilen. In der ersten Stunde nach dem Training regenerieren Stoffwechsel und Nervensystem, dein Körper fängt an, Hämoglobin, das Muskelprotein Myoglobin sowie schnelle Energielieferanten wie etwa Kreatinphosphat zu bilden. In der Nachbelastungsphase beginnt die Eiweißsynthese, bei der Proteine zu Aminosäuren umgebaut und dem Körper schnell zugänglich gemacht werden. Diese Phase dauert wenige Stunden an. Die dritte Phase kann je nach Schwere des Trainings bis zu zwei Tage andauern. Auch dann bewirkt die erhöhte Muskelspannung noch einen geringfügigen zusätzlichen Energieverbrauch.

Du willst den Nachbrenneffekt zum Abnehmen nutzen? Dann solltest du in den Stunden nach dem Sport vor allem auf eiweißreiche Kost setzen und Kohlehydrate nur in Maßen genießen. Letztere beeinflussen zwar den Nachbrenneffekt nicht, beeinflussen aber den Fettstoffwechsel im Körper negativ.

Fazit: Der Nachbrenneffekt funktioniert – du musst dich allerdings richtig verausgaben, um optimal von ihm zu profitieren. Dabei solltest du aber auf deinen Körper hören und nicht aus jedem Training mit einem starken Muskelkater gehen.

Gastblogger Anna Rueger

Gastblogger Anna Rueger

Neben meinem Studium der Corporate Communications unterstütze ich das Social Media Team von Fitness First als Werkstudentin. Einen großen Teil meiner Freizeit verbringe in den Bergen, oder einem FF Club. Hier findet man mich meist in einem der Hot Iron oder Yoga Kurse, ich liebe es aber auch, neue Formate auszutesten und berichte euch hier gerne davon!