Rezepte Plan: Das perfekte Frühlingsduo

Spargel und Rhabarber

Spargel und Rhabarber

Die Wochenmärkte bieten gerade eine fantastische Auswahl an frischem Spargel und Rhabarber. Auch ich habe mich am letzten Wochenende in der Küche ins Zeug gelegt.  Zu den frischen weißen Stangen gab es zum Nachtisch Rhabarber-Kuchen. Das Rezept findest du weiter unten und noch eine größere Spargel-Auswahl bei unserem Partner EatSmarter.

Nimmt man es genau habe ich damit ein komplettes Gemüsegericht kreiert, denn Rhabarber gehört zu den Gemüsesorten. Das Knöterichgewächs ist außerdem sehr kalorienarm – wie Spargel übrigens auch. Damit perfekt geeignet wenn du im Frühling abnehmen möchtest. Allen anderen sei empfohlen das Gemüse mit leckerer Soße und Streuseln zu veredeln.

Aphrodisiakum?

Ist es ein Gerücht, oder wirklich was dran? Spargel soll angeblich aphrodisierend wirken. Ein interessantes Feature dazu kannst du bei DRadioWissen nachhören. Eisen, Magnesium, Kalium, Kalzium und zahlreiche Antioxidantien sorgen dafür, dass du dich im Frühling wohl und fit fühlst. Zuviel solltest du täglich aber aufgrund der entwässernden Wirkung nicht essen. Trotzdem ist Spargelgenuss im April und Mai ein Muss.

Wurzel der Barbaren

Was gerade etwas anmutig klingt, ist wirklich die Übersetzung des lateinischen Rheum rhabarbarum. Von diesem Wort wurde Rhabarber abgeleitet.  Die Römer haben es einst laut EatSmarter bei den Tataren an den Ufern der Wolga entdeckt und dem Gemüse daher diesen Namen gegeben. Geerntet wird Rhabarber wenn er noch sehr zart und jung ist. Je intensiver die rote Farbe ausgeprägt ist, desto weniger sauer schmeckt er. Meistens kocht man die Stangen aber eher süß oder macht ein Chutney daraus, wie wir es in diesem Rezept vorgestellt haben.

Kuchenlecker

Für alle, die wie ich Rhabarber und vor allem Rhabarber Kuchen lieben, hier mein Lieblingsrezept:

Du brauchst für den Teig

    • 100 g weiche Butter (oder Rapsöl)
    • 100 g Zucker (gerne Vollrohrzucker)
    • 2 Eier (für die Veganer Apfelmus oder geschrotete Leinsamen nehmen)
    • 1 TL Backpulver
    • 1 Prise Salz
    • 200 g Mehl (gerne Dinkel)
    • 50 ml Milch (normale Milch, Butter- oder Sojamilch)

Du rührst alles zu einem glatten Teig zusammen und füllst ihn dann in eine runde Backform. Auf dem Teig verteilst du dann den gewürfelten Rhabarber. Ich habe circa 600 g verwendet damit der Teig bedeckt ist. Du musst ihn übrigens nicht schälen. Nur die Enden abschneiden und gründlich waschen. Damit es nicht ganz so sauer wird, verteile ich auf dem Rhabarber noch Kokos- und Vanilleflocken. Es gibt zum Beispiel sehr praktische Vanille-Mühlen mit zerkleinerten Schoten. Auch Vanillezucker kannst du noch darüber geben. Wer zusätzlich Streusel mag, mischt circa 100 g Mehl, 100 g Zucker und 100 g Butter (Menge kann im Verhältnis verkleinert werden) mit der Hand und streuselt sie über den Rhabarber. Den fertigen Kuchen dann bei 180 Grad 45 Minuten backen. Lass es dir schmecken!

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von Sandra

von Sandra

Ich schreibe hier für alle Kategorien und interessiere mich besonders für die Themen Ernährung, Yoga und H.I.I.T.