Gesund abnehmen: Sport auf Rezept

eine Studie bestätigt positive Wirkung

Sport hält fit und gesund: das hat sich mittlerweile in den Köpfen vieler verankert. Immer mehr Menschen trainieren heutzutage regelmäßig ihre Fitness. Auch die Krankenkassen machen sich das Thema vermehrt zu eigen. Daher ist es nicht neu, dass Ärzte Sport auf Rezept verordnen. Wie positiv sich das auf uns selbst auswirken kann, untersuchte eine Langzeitstudie der Techniker Krankenkasse. Ärgerlich nur, dass dabei heraus kam, dass nicht jeder von den neuen Rezepten profitieren kann.

Leistungsfähigkeit stieg nach sechs Monaten

Durchgeführt hat die TK die Studie mit Diabetikern und Herz-Kreislauf-Erkrankten. Ziel der Untersuchung war es aufzuzeigen, ob sich mit Sport die Leistungsfähigkeit schwerkranker Menschen langfristig wieder steigern lässt. Alle Teilnehmer der Studie nahmen am Programm „Sport als Therapie“ teil, das der Münchener Sportmediziner Prof. Dr. Martin Halle für die TK entwickelte.

Bei den im Durchschnitt 65 Jahre alten Patienten besserten sich nach sechsmonatigem Training viele Gesundheitsparameter. Ob Gewicht, Bauchumfang, Blutzucker oder Cholesterinwerte: die Trainierenden punkteten in vielen Bereichen. Vor allem Diabetiker konnten durch den Sport ihren Verbrauch an Insulin deutlich reduzieren. Insgesamt stieg die Leistungsfähigkeit nach sechs Monaten um fast ein Zehntel bei den Patienten an.

Sport auf Rezept – So gehts

Das Programm der TK soll demnächst auch für Krebspatienten angeboten werden. Wer sich generell über das Thema mit seinem Hausarzt unterhalten möchte, kann sich beim Deutschen Olympischen SportBund (DOSB) informieren, der Vorlagen für das Rezept zur Verfügung stellt.

„Das ‚Rezept für Bewegung‘ zielt darauf ab, gerade die Nicht- oder Noch-Nichtbeweger für regelmäßige körperliche Aktivitäten zu motivieren und sozialverträgliche Präventionskurse zu empfehlen, die mit dem Qualitätssiegel SPORT PRO GESUNDHEIT zertifiziert sind“, erklärt Dr. Mischa Kläber, Ressortleiter Präventionspolitik und Gesundheitsmanagement im DOSB. Damit soll die Ärzteschaft in die Lage versetzt werden, sinnvolle und wirksame Alternativen zu Medikamenten vorzuschlagen, wenn gezielte körperliche Aktivität im Vergleich zu Medikamenten besser geeignet ist, gesundheitliche Probleme zu lösen.

Darüber hinaus sind auch Reha-Sport Angebote jederzeit möglich, die vom Arzt verordnet werden können. Auch dazu kannst du bei Fragen auf deinen Hausarzt zugehen und dir ein „Rezept“ ausstellen lassen. Viele Krankenkassen, wie die KKH, haben auch gezielte Angebot im Gepäck mit deinen das Training im Fitnessstudio unterstützt und teilweise bezuschusst wird. Informiere dich noch heute und starte mit deinem Training! Die KKH bietet sogar eine Laufserie an, die wir begleiten.

von Sandra

von Sandra

Ich schreibe hier für alle Kategorien und interessiere mich besonders für die Themen Ernährung, Yoga und H.I.I.T.