Rebecca

Oh Schreck, ein Fleck!

Sportkleidung waschen: So geht’s

Trainingsklamotten müssen viel aushalten und sollen möglichst lange halten. Beim Reinigen brauchen sie allerdings eine spezielle Pflege. Hier kommen 7 Tipps & Tricks zum Thema Sportkleidung waschen – schon gewusst?

1. Sportkleidung waschen: Handwäsche

Du solltest deine Klamotten prinzipiell nach jedem Training per Hand waschen. Am besten, du holst sie sofort aus dem Rucksack, wenn du zu Hause angekommen bist. Sonst setzt sich Schweißgeruch fest – auch in der Sporttasche.

Es reicht, wenn du deine Funktionskleidung mit Duschgel (oder Shampoo) und viel Wasser auswäschst. Das machst du 3-4 Trainingseinheiten lang, bevor du die Klamotten endgültig in die Waschmaschine wirfst.

2. Sportkleidung waschen: auf Links

Bevor du deine Trainingsklamotten in die Waschmaschine steckst, drehe sie auf Links und schließe alle Knöpfe und Reißverschlüsse. Damit verhinderst du, dass das Material in der Maschine aufgerissen wird und Löcher entstehen.

Wasche deine Sportkleidung möglichst auch separat und nicht mit Alltagsklamotten zusammen.

3. Sportkleidung waschen: Maschinen-Regeln

Welches Waschmittel für Sportkleidung?

Verwende am besten ein flüssiges Feinwaschmittel. Niedrige Temperaturen und eine geringe Schleuderzahl schonen deine Sportkleidung zusätzlich.

Absolutes Not Go: Weichspüler! Er verhindert, dass das Material atmen kann und verklebt die Gewebestruktur.

4. Sportkleidung waschen: kein Trockner!

Der Trockner ist tabu.

Er verringert die Atmungsaktivität in den Klamotten, weil er die Mikrofasern des Funktionsmaterials schädigt.

Hänge die Sachen lieber auf und lasse sie an der Luft trocknen. Aber nicht in die pralle Sonne – die schadet den dehnbaren Elastan-Fasern und sie werden spröde.

5. Sportkleidung waschen: Sport-BH

Wenn die Fasern ausleiern, verliert der Sport-BH seine Stützfunktion.

Deswegen solltest du ihn besonders pflegen und nicht nach jeder Trainingseinheit in der Maschine waschen (wenn dann bei maximal 40 Grad!).

Tipp: Weiche ihn z. B. unter der Dusche mit lauwarmem Wasser und mildem Baby-Shampoo ein.

6. Sportkleidung waschen: Sport-Schuhe

Lass‘ dich bereits beim Schuhe kaufen beraten, ob du sie auch in der Maschine waschen darfst.

Wenn ja: Packe sie in einen Kissenbezug (oder Waschbeutel) mit Feinwaschmittel und einem schonenden Schleudergang. Anschließend an der Luft trocknen lassen – nicht auf der Heizung oder in der Sonne!

Der „Ohne-Maschine-Trick“: Stecke deine Sport-Schuhe in eine Plastiktüte und über Nacht in die Gefriertruhe. Durch die Kälte sterben geruchsbildende Bakterien ab und die Treter riechen am nächsten Tag wieder frisch.

7. Sportkleidung waschen: Schweißflecken entfernen

Wenn du deine Sportsachen auf niedriger Temperatur wäscht, kann es sein, dass danach (immer noch) unschöne Schweiß- oder Deo-Flecken zu sehen sind.

Behandle betroffene Stellen vor dem Maschinengang am besten per Hand und Kernseife.

Tipp: Das vorherige Einweichen in Essig ist außerdem hilfreich gegen unangenehme Gerüche und wirkt antibakteriell.

Rebecca

Rebecca

Als ausgebildete Online-Redakteurin und ehemalige Radio-Moderatorin schreibe ich diverse Texte rund um Fitness, Ernährung und Lifestyle für alle digitalen Kanäle von Fitness First. Wie ich mich selbst fit und gesund halte? Ich lebe seit 23 Jahren vegetarisch, bin militanter Tierschützer und bewege mich gerne an der frischen Luft. Zu Hause halten mich meine zwei flauschigen Mitbewohner auf Trapp.