Gastbloggerin

Anna, Social Media bei Fitness First

Sumach

DAS Tischgewürz der östlichen Mittelmeerländer

Wofür bei uns Salz und Pfeffer auf den Tisch kommen, haben die Türkei, der Iran und andere östliche Mittelmeerstaaten Sumach. Das bei uns noch weitgehend unbekannte Gewürz ist dort der Star und wird verwendet, um den Mahlzeiten den Extra-Säure-Kick zu verleihen. Doch es schmeckt nicht nur großartig, sondern soll auch ein echtes Heilmittel sein.

Sumach

Herkunft des Wundergewürzes

Sumach wird aus den Früchten des Gewürzsumachs gewonnen. Dieser Strauch wächst in der Türkei, Sizilien, dem Iran und anderen Ländern in Arabien und Zentralasien. Das leuchtend rot-braune Gewürz wird aus den getrockneten Früchten gemahlen, jedoch kann es leicht grob und feucht aussehen, was aber ganz normal ist, da die Samen einen hohen Fettanteil haben.

Meistens wird das Gewürz nicht pur verwendet sondern mit Salz vermengt und zu fettreichen Speisen gereicht, das es eine verdauungsfördernde Wirkung aufweist.

Angenehm säuerlicher Geschmack 

Das rote Pulver gilt als eines der sauersten Gewürze überhaupt und kann deshalb auch gut als Alternative zu Essig oder Zitronensaft verwendet werden. Ein leicht herbes, angenehm säuerliches und fruchtiges Aroma eignet sich perfekt, um mal etwas mehr Pepp in den Reis zu bringen oder als Marinade für Fleisch und Fisch. Zwiebeln und Salate schmecken mit einer Prise auch nochmal interessanter und orientalischer. Außerdem lassen sich auch tolle Dips und Eintöpfe damit zaubern. Sowie der „mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen“ Auberginen-Dip, den ich letztens gemacht habe, Rezept folgt.

Ein besonderes Highlight ist natürlich auch die purpurrote Farbe, welche jedes Gericht zu einem echten Hingucker verwandelt. Lass also am besten bei der nächsten Dinner Party Pfeffer und Salz im Gewürzschrank und beeindrucke deine Gäste mit diesem Wunder-Gewürz.

Wirkung als Heilmittel?

Das Gewürz soll echte Wunderkräfte haben. Es enthält einen hohen Anteil an Vitamin C und Antioxidantien und stärkt so das Immunsystem und neutralisiert freie Radikale. So schützt Sumach, bei regelmäßigem Verzehr, Herz und Kreislauf und soll sogar den Alterungsprozess verlangsamen. Auch auf Entzündungsprozesse haben die enthaltenen Antioxidantien einen positiven Einfluss.

Sumach enthält außerdem verschiedene Fruchtsäuren und wurde bereits im alten Rom als Säuerungsmittel  verwendet. Desweiteren hilft es auch bei Durchfallerkrankungen und Menstruationsbeschwerden.

Sumach

Rezept: Sumach-Auberginen-Dip

  • 500 g Auberginen
  • 40 g Sesamsaat
  • 2 El Zitronensaft
  • 3 El Joghurt
  • 4 El Olivenöl + 2 EL zum verzieren
  • 1 Knoblauchzehe, fein zerhackt
  • 4 Stiele glatte Petersilie, zerhackt
  • 2 Tl Schwarzkümmel
  • 0.5 Tl Sumach
  • Salz und Pfeffer
Sumach
  1. Auberginen halbieren,  die Schale mit einer Gabel einstechen und das Fruchtfleisch einritzen. Das Gemüse mit der Schnittfläche nach unten in den vorgeheizten Backofen geben, bei 200 Grad 30 Minuten backen. Das Fruchtfleisch aus den Auberginen mit einem Löffel entfernen.
  2. Die Sesamsaat mit etwas Salz anrösten (ohne Fett).
  3. Auberginenfleisch, Sesam, Joghurt, Zitronensaft mit einer Küchenmaschine pürieren. Olivenöl und Knoblauch untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Dip in eine, oder mehrer, schöne Schalen füllen und mit Sumach, Petersilie und etwas Olivenöl beträufeln.

Hier findest du das Rezept für den Sumach-Auberginen-Dip zum ausdrucken.

Gastblogger Anna Rueger

Gastblogger Anna Rueger

Neben meinem Studium der Corporate Communications unterstütze ich das Social Media Team von Fitness First als Werkstudentin. Einen großen Teil meiner Freizeit verbringe in den Bergen, oder einem FF Club. Hier findet man mich meist in einem der Hot Iron oder Yoga Kurse, ich liebe es aber auch, neue Formate auszutesten und berichte euch hier gerne davon!