Marc vom #Mutcamp Team

#Mutcamp international: Urlaub ist Urlaub

Trainingsbericht Marc – Teil 3

Es war ja nicht zu vermeiden: alle Jahre wieder kommen diese Sommerferien. Die Zeit im Jahr, wo die Autobahnen leergefegt sind (außer die Richtung Berge oder Strände), wo man vor der Haustüre zu jeder Tages- und Nachtzeit einen Parkplatz findet und wo man selbst wie einer dieser Lemminge die heimischen Gefilde verlässt, um mal wieder was Anderes zu sehen. 

 

Und auch wir sind artig weggefahren, wir waren eine Woche in Algund in Südtirol, eine Woche in Salo am Gardasee sowie vier Tage Sightseeing in Paris.

Doch wie macht man denn Urlaub im Rahmen des Mutcamps, wenn man doch Ziele hat, die man erreichen will, wofür man eine entsprechende Ernährung braucht, die nicht „la dolce Vita“ verträgt oder wofür man aber eben Hanteln, Fahrrad und sonstiges Equipment benötigt und nicht nur Strandtuch, Liege und „Croissant e Café“?

Das Schöne in meinem persönlichen #Mutcamp dabei ist: Ich weiß schon länger, dass es bei mir danach weitergeht. Deshalb haben mein Coach Andi und ich das „kölsche Mutcamp“ so ausgestaltet, dass es sich der Realität anpasst. Ich nenne das seit Beginn „alltagskompatibel“ und integrierbar.

Trainingsbericht Marc Teil 3
Trainingsbericht Marc Teil 3

It’s just the beginning

Denn auch wenn ich ein klares Ziel formuliert habe, das ich im Rahmen des Mutcamps erreichen will, ist mir und auch Andi klar, dass selbst dieses Ziel nur ein Etappenziel ist. Dünner werden ist das eine, dünner bleiben, das andere Thema. Und egal, ob ich mein Ziel nach 180 Tagen erreicht habe oder erst nach 240 oder 300 Tagen, die folgenden tausende von Tagen stehen bereits jetzt unter dem Motto „nicht das nächste Jo-Jo bitte“.

Und Jo-Jos habe ich in meinem Leben schon viele gesammelt. Immer mit den Extrakilo, die man kostenlos dazu bekommt.

Von daher ist das Ziel klar, aber der Weg lockerer. Es ist halt keine Diät, es ist eine Umstellung. Und die muss auch mal ein Stück Geburtstagstorte erlauben, eine Grillparty überstehen, einen Burger King Besuch zulassen. Das wirft einen vielleicht im Zeitplan zurück, ändert aber am Ziel nichts…und ist durchaus motivierender, als sich selbst nur zu kasteien und sich nichts zu gönnen weil man ja gerade Mutcamper ist.

Trainingsbericht Marc Teil 3

Wie also im Urlaub trainieren?

Es muss ja weiter gehen. Nicht muss, es darf!! Mittlerweile gehört der Sport zu meinem Alltag. Restdays sind teilweise eine Qual. Ich habe permanent das Gefühl, was tun zu können, zu müssen. Sport ist Bestandteil eines erfüllten Tages…diesen Zustand zu erreichen, ist ein Ziel…und erfüllt mich mit Glück. Es fällt nicht mehr schwer, die Tasche zu packen, ich freu mich aufs Gym. Aber im Urlaub ist kein Gym. Also mit Andreas gesprochen und einen „Urlaubsnotplan“ erstellt. Dieser bestand hauptsächlich aus Squats, Pushups, Planks und Crunches. Dafür braucht man kein Gym, dafür reicht ein Flur. Und so war es auch.

Jeden Tag 20-30 Minuten Training und das, während die Familie noch im Bett lag, das Frühstück vorbereitet hat oder einfach schon die Wanderung oder den Strandbesuch vorbereitete. Und die Cardio-Einheiten, Fahrrad, Crosstrainer, Stepper?

Auch wenn ich es hasse: dann muss halt gelaufen werden. Und das – ganz im Sinne des Mutcamps, in Intervallen…und bergauf. In Algund kein Problem, liegt ja in den Alpen und der Ort lag unterhalb unserer Wohnung. Und am Gardasee war unser Haus auch ca. 350m über dem See, mit einer Steigung von bis zu 20% auf der Strecke. Quasi ein lockeres Auslaufen, wenn wir vom Strand kamen und mich meine Frau am Fuß des Berges rauswirft und schon mal vorfährt. Wahnsinn, wie anstrengend bergauf laufen bei 33 Grad ist!!! Doch das alles machte ich natürlich für ein Ziel:

– die Gewichtsreduktion sollte weitergehen und

– es sollte auch mal Pizza oder Eis erlaubt sein. Es ist schließlich Urlaub.

Trainingsbericht Marc Teil 3
Trainingsbericht Marc Teil 3
Trainingsbericht Marc Teil 3

Urlaub ist Urlaub

Denn lasst euch eins gesagt sein: URLAUB IST URLAUB!! Niemand will im Urlaub zuschauen, wie alle anderen essen, trinken und es sich gut gehen lassen während man selbst  nur am Wasser nippt und Rührei futtert. Das macht die Laune kaputt und damit die der anderen auch. Lasst es euch gut gehen, genießt die Zeit. Macht ein bisschen was und nutzt die Zeit, um Kraft zu tanken.

Pizza und Eis ja… aber in Maßen

Wichtig ist eben, dass die Menge passt. Wenn euch danach ist, gebt dem ruhig mal nach. Aber MAL. Während meine Kinder jeden Tag ein Eis hatten, hatte ich in zwei Wochen dreimal ein Eis. Und es schmeckte fantastisch. Darum geht es ja. Das Fuschen schmeckt und tut gut, aber es ist eben was Besonderes auf das man sich freut. Dann trainiert es sich auch unter diesen Bedingungen leichter. Vorfreude ist eben die schönste Freude.

Trainingsbericht Marc Teil 3
Trainingsbericht Marc Teil 3

Status Quo im Mutcamp

Doch mal Butter bei die Fische. Wo stehe ich auf dem Weg zum Ziel? Am 3. August waren es 8,5 Kilo die ich abgenommen habe.

Dabei habe ich 7 cm Bauchumfang verloren und 3 cm Brustumfang, während alles andere nahezu konstant geblieben ist. Natürlich haben sich auch Arme und Beine verändert, sind aber nur umgeformt und nicht größer oder kleiner geworden. Und Brustumfang beinhaltet ja auch seitliche Polster. Die Gewichte im Trainingsplan werden regelmäßig erhöht und ich fühle mich fitter, besser, wohler. Alles in allem sind wir von Team Köln zufrieden. Inzwischen sind wir ja schon weiter, aber dazu beim nächsten Mal mehr. Dazu kommt natürlich auch das Feedback von außen. Das sollte man nie unterschätzen. Denn man sieht Veränderungen an sich selbst immer nur bedingt. Betreibt kein fishing for compliments, aber nehmt es dankbar an.

Auch der Community-Spirit, der im Rahmen des Mutcamps aufgekommen ist, von Hamburg über Köln bis nach Mannheim, ist Wahnsinn und motiviert genauso, wie es verpflichtet.

Wenn ich mal keinen Bock habe, sage ich mir „Du musst, die anderen zählen drauf“ oder ich sehe bei Instagram, wie sie gerade trainiert haben, und schon geht’s los.

Das neue Haustier

Genau DAS ist es, was ich mir vom Mutcamp erhofft und erwünscht habe: Dass ein äußerer Schweinehund bei mir einzieht und mir bei Bedarf in den Hintern tritt. Dieses neue Haustier – gepaart mit der Expertise meines Trainers und meines Paten – führt mich auf den richtigen Weg, hält mich hoch motiviert und das nun schon über Monate, wofür ich sehr dankbar bin.

Lest ruhig mal in meinem Interview mit Can Berber nach, wie ich über Training mit Profis denke seit ich es selbst erlebe.

More to come

Ich jedenfalls bin weiterhin hoch motiviert, und Mitte September geht es von der Kalorien-Defizitphase in eine echte Diätphase. Bin gespannt was dann passiert. Auch dazu nächstes Mal mehr.

Trainingsbericht Marc Teil 3

Die Homestory von Marc und den anderen Teilnehmern und außerdem alle Infos rund ums #Mutcamp findest du auf unserer #Mutcamp Website.

Marc

Marc

Ich bin Genussmensch und waschechter Kölner. Mein Ziel dürften viele in ähnlicher Form ebenfalls in ihrem Trainingsplan stehen haben: Gewichtsreduktion. In 180 Tagen #Mutcamp möchte ich die magische 99,9kg-Grenze auf der Waage knacken und somit sowohl meinem Asthma, als auch meiner damit verbundenen täglichen Tabletten-Ration den Kampf ansagen.