Vanessa vom #Mutcamp Team

Über Trainingsroutine, veränderte Alltagsroutine und warum Mamas sich vor dem Krafttraining nicht aufwärmen müssen

Trainingsbericht Vanessa – Teil 2


Trainingsroutine…

… ist was tolles, finde ich. Gibt es allerdings derzeit nicht bei mir. Leben ist Veränderung und das Mama Leben verändert sich permanent. Fakt ist: Ich mache drei- bis viermal die Woche Sport. Kraftsport. Das hat aktuell einen hohen Stellenwert in meinem Leben und wird immer irgendwie integriert. Wenn man erstmal im Gym ist, ist alles super und es macht wahnsinnig viel Spaß, egal wie müde ich bin, war die Nacht auch noch so kurz oder das drum herum noch so stressig.

Ich muss ehrlich gestehen, hier und da hab ich Caro mal beneidet für ihren mutigen Ausstieg. Denn ich bin mir ziemlich sicher, ohne das #Mutcamp, hätte ich das Thema Sport an der einen oder anderen Stelle definitiv ganz weit hinten angestellt. Hat aber natürlich auch sein Gutes, ein bisschen unter Druck zu stehen, man bleibt einfach in Bewegung und wird nicht faul.

Zurück zur Routine. Vor dem Baby bin ich immer abends zum Sport gegangen und konnte mir nicht vorstellen, mich vor 12 Uhr mittags sportlich zu betätigen. Nach dem Baby hat sich herausgestellt, es bietet sich an, morgens Sport zu machen, dazu das bekannte Thema Kinderbetreuung, ich berichtete davon in meinem letzten Blogpost. Kaum hat sich alles eingespielt, ändert sich etwas. Neue Alltagsroutine sozusagen. In diesem Fall geht es los mit der Kita Eingewöhnung. Sport am Vormittag ist somit erstmal vorbei.

trainingsbericht vanessa teil 2

Nun gibt es andere Themen. Nämlich schauen, dass die kleine Maus mit den neuen Umständen, weg von Mama, klar kommt. Das war am Anfang tatsächlich nicht ganz einfach, es gab viel Geschrei, Geschluchze und Tränen…. Ich will da jetzt gar nicht weiter ausholen, es ist besser geworden 🙂

trainingsbericht vanessa teil 2

Zwei Wochen lang musste ich also abends Sport machen oder bin in den 45 Minuten, in denen Greta in der Kita alleine war, einfach mal wieder laufen gegangen. Jetzt sind wir in Eingewöhnungswoche drei, sie ist mittlerweile 2,5-3 Stunden dort und ich kann wieder vormittags fix ins Fitnessstudio flitzen. Kurzzeitig, bis ich dann Anfang September wieder arbeiten gehe, da wird es dann schwierig.

Neuer Job, Kind in der Kita und ein Freund, der lange und viel arbeitet. Und irgendwie hat man ja auch noch Freunde, die man mal treffen möchte (hier reden wir echt von einer echten Rarität zur Zeit). Da wird es dann wieder eine neue Variante geben müssen. Nach dem Baby ist dann in diesem Fall wieder vor dem Baby – Sport abends ab 20:30 Uhr (was mir mittlerweile wirklich schwer fällt) und eben am Wochenende. Alles natürlich in Abstimmung und Abhängigkeit. Aber auch das wird sich hoffentlich einspielen. Hat ja die letzten Monate immer irgendwie geklappt.

Was man dazu braucht sind eben Durchhaltevermögen und den festen Willen (den Schweinehund besiegen und so…).

Fast könnte ich mir das Warm Up sparen

Da sowohl in der Homestory, als auch in meinem ersten Blogpost ein bisschen was über meinen Alltag erwähnt wird, hier mal ein Ausschnitt aus meinem heutigen Tag:

06:30 Uhr Aufstehen. Ich kann es kaum glauben. Greta hat a) super geschlafen und tut es b)
immer noch!!?? #butfirstcoffee dann aufräumen, Spüler an, Einkaufsliste machen – seit Tagen haben wir kaum was im Kühlschrank.

07:20 Uhr Greta wacht auf. Erstmal kuscheln, spielen, dann im Eiltempo erst mich fertig machen (direkt in die Sportklamotten), dann Greta anziehen und um 08:05 Uhr ab in die KiTa. Zu Fuß natürlich.

08:30 Uhr Ankunft. Kind abgeben, die Zeit läuft – um 11 Uhr muss ich zurück sein. Von der KiTa direkt zu Fuß zum Lidl mit Rucksack und IKEA Tasche den überfälligen Lebensmitteleinkauf erledigen. Alles nach Hause schleppen, schnell  ausräumen, einräumen, Sport Sachen packen und ins Gym flitzen. Ich bin schon total durchgeschwitzt, dennoch mache ich mein spezifisches Aufwärmprogramm, um gleich Bestleistung bringen zu können.

Punkt 09:30 Uhr startet mein Beintraining. Wie geplant (wenn man das so nennen kann). Dann wie immer zack, zack den Trainingsplan abarbeiten. Für Cardio hinterher bleibt keine Zeit (alles wie immer – #teamnocardio).

10:30 Uhr fertig mit dem Training. Schnell duschen, anziehen, nach Hause flitzen. Sporttasche abladen und direkt weiter in die KiTa marschieren. Meine Fitbit meldet den Vollzug von 8000 Schritten auf dem Weg zur KiTa. Tagesziel erreicht, haha.

11 Uhr Ein fröhliches Kind in Empfang nehmen und heimgehen. Zum Verschnaufen erstmal keine Zeit.

Ich bin nicht sicher, ob das nachvollziehbar ist, bzw. ob mein Text das wiederspiegelt, aber definitiv passiert durch den immer irgendwie priorisierten und in den Tagesablauf gequetschten Sport alles in Stress und Eile. Man könnte natürlich auch nur Einkaufen in den 2,5h Freizeit, aber nein: Sport muss sein. 🙂

Sport mit Baby – doch nicht um jeden Preis. Hier mal ein wöchentliches #mutcamp update in ganz eigener „Mamasache“ Aktuell läuft es bei uns in Sachen #sportmitbaby richtig gut. Greta ist happy in der Kinderbetreuung und ich kann fleissig trainieren und an meinen #fitnessgoals arbeiten. Ich war diese Woche tatsächlich schon viermal vormittags im #gym. Läuft also Doch das war nicht immer so. Es gab Wochen, da bin ich 3-4 Mal zum Sport marschiert und konnte keine 2 Minuten auf die Fläche. Ganz schön frustrierend. Denn welche Mama hat nicht den Wunsch wieder in Shape zu kommen? Dennoch hat das Baby bei mir immer oberste Priorität und wenn es weint und seine Mama braucht, aus welchen Günden auch immer, dann gibt es einfach nichts wichtigeres. Punkt. Keinen „letzten Satz“, keine zusätzliche Übung und leider leider kein Cardio (#teamnocardio) Bei allem Ehrgeiz und dem Fitnessziel #afterbabybody, es ist keine Option zu übertreiben und deinen Schatz weinen zu lassen. Ich schreibe das aus voller Überzeugung, mit ganz viel #mamaliebe, weil mich das schon eine Weile beschäftigt. Das Foto zeigt mich und meine Lieblings-#fitmom @stellasworkout mit unseren Babies an einem Vormittag in der Kinderbetreuung, wo es eben mal nicht so glatt lief. Wir hatten trotzdem Spaß und unterstützen uns dann gegenseitig, um nicht zu frustrieren. #girlswholift stay together #traintogether! Also an alle sportlichen Mamas: Nicht übertreiben mit dem Ehrgeiz, dranbleiben & die schöne Zeit mit den Babies geniessen

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Kitaeingewöhnung – die #mutcamp challenge für das Mama Ich habe lange nichts gepostet. Warum nicht? Ich hatte ehrlich keine Lust auf Sportselfies oder Videos und dazu ein Text wie es so läuft, #blablabla. Um es kurz zu machen: Sportlich läuft es super, es macht Spaß die Muskeln wachsen zu sehen und ich bemühe mich das Training in meinen Alltag zu integrieren. Allerdings muss ich mich zeitlich neu orientieren, da wir jetzt morgens immer Kitaeingewöhnung haben.#sportmitbaby ist dann jetzt vorbei. Das dazu. Während ich das hier schreibe, sitze ich mit einem dicken Kloss im Hals und angeknackstem Mamaherz im Café. Wir kommen gerade aus der Kita und Greta hat so herzerreissend geschrien,geschluchzt und sich an mich geklammert, dass ich erstmal 20min auf einer Bank sitzen und sie trösten musste. Angeblich sei das alles normal, fühlt sich aber gar nicht gut an. Das waren heute nur 40min ohne mich. Sie ist gestresst von den anderen Kindern, müde von den Zahnschmerzen und will eigentlich nur auf meinem Arm sein zur Zeit. Scheiss Timing…oder einfach zu früh für sie? Sie ist ein Kind die sensibel reagiert, schon immer und ich schreibe das nicht weil ich nicht loslassen will oder kann oder eine Helikoptermutter bin. Ich will einfach nicht, dass mein kleines Mädchen leidet. Wahrscheinlich gehört das alles dazu. Kita ist schliesslich was tolles und ja auch wichtig für die Entwicklung der Kinder, nur wäre es schön, wenn das alles ohne Tränchen ginge. Wir werden jedefalls versuchen der kleinen Maus die Zeit zu geben, die sie braucht um dort anzukommen. Ich freue mich auf den Tag, wo sie mich fröhlich loslässt und dort anfängt zu spielen (und ich hoffe von tiefstem Herzen, dass dieser Tag kommt – irgendwann…). • • • #kitaeingewöhnung #mamablogger #mamaherz #fitmum #mutcamp #challenge #echtemamas

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Endspurt

Das #Mutcamp geht jetzt in den Endspurt und auch ich will und muss noch ein bisschen spurten im letzten Drittel. Versuchen, noch eine Schippe draufzulegen. Nochmal sechs Wochen streng auf die Ernährung achten und weiterhin fleißig trainieren. Denn irgendwie ist man ja auch ein bisschen angespornt von den Erfolgen und dem Biss der anderen Mutcamper. Meine Schwangerschaftskilo sind zwar alle schon runter – dieses Ziel ist also bereits erreicht, aber am Bäuchlein kann gerne noch ein bisschen was passieren.

Um es nochmal mit einem Zitat von Arnie auszudrücken: „Ganz einfach, wenn es schwabbelt ist es Fett.“ Ist was dran. Und irgendwie geht es ja auch immer noch ein bisschen besser. Auf, auf in die letzte Runde #Mutcamp mit wieder mal veränderter Trainings- und Alltagsroutine. Wäre ja auch blöd, wenn es langweilig wird. 🙂

Die Homestory von Vanessa und den anderen Teilnehmern und außerdem alle Infos rund ums #Mutcamp, findest du auf unserer Website.

Vanessa

Vanessa

Ich gehe seit nun mehr als 9 Monaten voll und ganz in meiner neuen Rolle als Mutter auf. Schön ist sie, die Zeit als frischgebackene Kleinfamilie. Doch sie kann auch stressig sein. Die eigene Fitness muss da nicht selten in die zweite Reihe weichen. Um das zu vermeiden, nehme ich am #Mutcamp teil. Einige Kilos sind schon runter – nun sollen auch noch die letzten Schwangerschaftspfunde purzeln.