Gastbeitrag

Sara, Head of Online Marketing Fitness First

Allein unter Männern

Ein Triathlon Tagebuch Teil 1

Triathlon Tagebuch Teil 1

DIE ENTSCHEIDUNG

Mut bedeutet, sich nach einer Maß Bier auf der Wiesn zu einem Triathlon anzumelden.

Tja, genauso fing alles an. Ich muss zugeben, dass mich diese Sportart bzw. vielmehr diese Kombination aus 3 Disziplinen schon immer fasziniert hat. In den letzten Jahren habe ich das Geschehen um den wohl bekanntesten Triathlon, den Ironman auf Hawaii, etwas mitverfolgt. Aber nie so, dass ich das ernsthaft für mich in Erwägung gezogen hätte. Ich bin zwar sportlich, liebe die Bewegung und powere mich auch gerne mal so richtig aus – aber immer mit viel Spaß und mit eher weniger Disziplin. Zum Leidwesen meines eher sehr ehrgeizigen und sportlich ambitionierten Mannes 🙂

Aber was hat das mit dem Oktoberfest zu tun? Als ein guter Kumpel zwischen Brezn, Hendl und Bier von seinem großen Ziel erzählt hat, unbedingt nächstes Jahr den Alpentriathlon bestreiten zu wollen, war die Gruppendynamik einfach stärker als wir alle. Und so kam es, dass wir uns geschlossen zu fünft angemeldet haben. Und ich bin das einzige Mädel – allein unter 4 Männern!

Aber was genau bedeutet „Alpentriathlon“ eigentlich? Darüber hab ich mir erst sehr viel später Gedanken gemacht. Hier mal die Daten und Fakten:

22. Juli 2018, Alpentriathlon am Schliersee, Olympische Distanz
1,5 km Schwimmen –  40 km Radfahren –  10 km Laufen
Weitere Infos: schliersee-alpentriathlon.com

Hört sich machbar an. Das dachte ich mir auch. Als ich dann erfahren habe, dass auf die 40km Radfahren noch 800 Höhenmeter und auf die 10km Laufen noch 200 Höhenmeter kommen, ging meine Nervosität doch etwas mit mir durch. Die Frage meiner besten Freundin war sehr bezeichnend: „Ach, und das macht Ihr an 3 aufeinanderfolgenden Tagen?“ Ja, ne… an einem, am Stück und das auch noch so schnell es geht.

Dann hat sogar mich der Ehrgeiz gepackt. Schon war eine What´s App Gruppe gegründet. Und glaubt mir, wenn die Frauen unter Euch mal in den Genuss kommen in einer reinen Männer-What´s App-Gruppe dabei sein zu dürfen, versteht Ihr dass das wirklich sehr witzig sein kann.

1,5 km Schwimmen

Triathlon Tagebuch Teil 1

40 km Radfahren

10 km Laufen

DIE TEILNEHMER

Mut bedeutet, es allein unter Männern durchzuziehen.

An dieser Stelle würde ich gerne meine Mitstreiter vorstellen:

Triathlon Tagebuch Teil 1

Basti: Der Mann, wegen dem alles begann. Familien-Papa und begeisterter Radler, vor allem Mountainbike in den Bergen.
Herausforderung: kleiner Sohn, der die Aufmerksamkeit und Zeit ganz schön einfordert aber vor allem Papas Gesundheit dabei verschonen sollte (Eltern unter euch wissen genau was gemeint ist), Gewicht muss runter (eigene Aussage)
Ziel: Überleben

Martin: Leidenschaftlicher Fußballfan (als Zuschauer), spielt im Verein Tennis; ansonsten sportlich etwas eingestaubt, aber Potenzial aus Schulzeiten ist durchaus vorhanden.
Herausforderung: Schichtarbeit, daher nicht so flexibel bei den Trainingszeiten; Kneipentouren mit den Jungs sind einfach zu verlockend.
Ziel: Nicht als Letzter ins Ziel kommen.

Triathlon Tagebuch Teil 1
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Sebastian: Die körperliche Voraussetzungen stimmen schon mal, der Favorit schlechthin, der rockt das Ding.
Herausforderung: Berufsbedingt wenig Zeit fürs Training, im Moment steckt er in einem kleinen Motivationstief
Ziel: So genau sagt er das nicht, aber insgeheim will er der Beste unserer Gruppe sein, da bin ich mir sicher.

Dominik: Ausdauersport wie Laufen und Fahrradfahren sind seine Leidenschaft, Pulsbereich überschreitet die 130bpm eher selten und ich spreche schon von High Intensity Training;  glücklich verheiratet – mit mir 🙂
Herausforderung: Zum Schwimmen braucht er eigentlich Schwimmflügel
Ziel: Wenn er nicht bei der ersten Disziplin schon untergeht, hat er ernsthafte Ambitionen eine super Zeit zu schaffen

Triathlon Tagebuch Teil 1
Triathlon Tagebuch Teil 1

Sara: Und dann bin da noch ich. Ich habe mir ein zeitliches Ziel gesetzt und möchte unter 4 Stunden ankommen (das Zeitlimit liegt bei 4:20 Std). Zu meinen Herausforderungen lest ihr im Verlauf und in den nächsten Teilen von „Allein unter Männern – ein Triathlon Tagebuch“ noch mehr.

DER TRAININGSPLAN

Mut bedeutet, auch mal Mut zur Lücke zu beweisen.

Ich würde euch gerne den Trainingsplan zeigen, wie er sein sollte. Aber ich bin ja mutig und sag´s ganz ehrlich: es läuft nicht so wie es sein soll. Eine lange Erkältung, ein privater Umzug, viel Arbeit, schlechtes Wetter, der Schweinehund, Mädelsabende, die Couch, Urlaub, Blumengießen, Staubwischen, gutes Wetter 🙂 und viele weitere Ausreden setzen sich immer mal wieder durch. Ich versuche 2 x die Woche jede Sportart zu trainieren, also 2x Laufen, 2x Radfahren und 2x Schwimmen. Plus Kräftigung, plus Yoga und noch freestyle Mobility oder HIIT Training… ?

Wie ich das (vielleicht) schaffe, wie der Trainingsplan nun wirklich aussieht und wie ich meinen Schweinehund immer wieder versuche zu überwinden erfahrt ihr in Teil 2 meiner „Allein unter Männern – ein Triathlon Tagebuch“-Reihe.

Ich sag schon mal so viel: Gott sei Dank habe ich einen ganz guten Draht zu Fitness First 🙂 und den Zugang zu coolen Clubs und super Trainern und Mitarbeitern, die sich durchaus besser mit diesem Thema auskennen als ich… 

DIE ERSTEN „TEST-TRIATHLONS“

Mut bedeutet, es einfach mal zu machen.

Mit diesen ganzen Voraussetzungen, haben sich meine Jungs und ich jetzt einfach mal zu Volks-Triathlons (400 m Schwimmern, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Und wehe, einer denkt jetzt „ach, ist doch ganz easy…“) angemeldet, um ein bisschen zu üben und zu testen, wie sich das anfühlt, bevor es im Juli beim eigentlichen Ziel, die Olympische Distanz, so richtig ernst wird.
Die erste Volkdistanz haben Dominik und ich bereits letzten Samstag, den 12.5. in Oberschleißheim absolviert. Es war, wie soll ich sagen…? Puh… ein ausführlicher Bericht folgt ganz bald. Aber ich sag mal so viel: wir haben überlebt 🙂

Volksdistanz Nr. 2 findet am 17. Juni in Erding mit all meinen Jungs Dominik, Martin, Sebastian und Basit statt.

To be continued… auch unter #Mutcamp

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Trotz Saras Marketing Bürojobs gehört sporteln einfach dazu – oder gerade deshalb. Besonders Kurse wie freestyle, deepWORK® oder bodyART® haben es ihr angetan. Außer am Wochenende: Dann findet man das Münchner Kindl meistens in den Bergen beim Mountainbiken oder Bergsteigen. Und ab und zu erscheint hier eine weitere kleine Leidenschaft – das Schreiben über das, was Spaß macht.

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