Gastbeitrag

Sara, Head of Online Marketing Fitness First

Allein unter Männern

Ein Triathlon Tagebuch Teil 6 – FINALE

Jetzt ist es wirklich vorbei. Der Triathlon hat stattgefunden. Und ich nehme es gleich mal vorweg: wir haben es gerockt, wir haben es durchgezogen, sind alle durchs Ziel gelaufen und haben das Ding geschafft.

Mut bedeutet…, ach lest selbst.  

Die meist genutzten Apps in den Tagen vor dem Triathlon waren bei uns allen irgendwelche Wetter-Apps. Und es gab immer wieder eine, die etwas weniger Regen angesagt hatte, als die andere. Auf genau die haben wir uns dann an diesem Tag gerne mal verlassen. Aber in der Woche vor dem Wettkampf war dann schnell klar: es wird regnen. Nur wie stark uns der Temperatursturz treffen würde, war noch nicht final.

Abgesehen davon ist Rennradfahren im Regen nun auch nicht die ungefährlichste Sache. Vor allem auf dieser Radstrecke, die neben anstrengenden Steigungen natürlich auch halsbrecherische steile Abfahrten mit richtig engen Kurven beinhaltet.Nun war die Sorge natürlich noch größer, ob wir alle unbeschadet ins Ziel kommen. Vor allem haben wir hier schon den ein oder anderen Kamikaze in der Gruppe 🙂

Zusätzlich stand auch noch im Raum, ob das Schwimmen im Bergsee abgesagt würde. Das könnten die Veranstalter bei Gewittergefahr natürlich nicht verantworten. Die Alternative in diesem Szenario wäre nur Radfahren und Laufen. Und das wäre für uns der super Gau gewesen. Quasi ein Triathlon ohne „Tri“. Klar, Schwimmen ist jetzt nicht meine Lieblingsdisziplin. Aber ich trainiere doch nicht Monate darauf hin, dass ich dann keinen echten Triathlon bestreiten darf.

Wir waren alle nicht so gut auf ein schlechtes Wetter vorbereitet. Wer rechnet denn Mitte/Ende Juli mit so etwas? Und auch sonst lief es die letzten Tage nicht ganz so rund:

Triathlon Tagebuch Teil 6
  • Basti hatte schon die ganze Woche davor mit starken Magenschmerzen zu kämpfen.
  • Sebastian hat die ganze Woche kein Training mehr geschafft und war total unsicher, ob er jetzt an Form verloren hat. Außerdem hatte er Angst vor der bitteren (Base-Camp-am-Mount-Everest-ähnlichen-) Kälte und der Frage, was er anziehen soll.
  • Dominik Achilles Sehne schmerzte ziemlich und in der Arbeit ging es ziemlich rund, so dass er es ziemlich stressig hatte.
  • Martin war sich unsicher, ob er wirklich an alles gedacht hat. Und eine richtige Regenjacke hatte er auch nicht. Aber typisch Mann: Er hat es geschafft einen Tag vorher innerhalb von 14 Minuten ein richtig gutes Modell an Land zu ziehen.
  • Und ich war einfach nur aufgeregt und dachte, dass mich der Besenwagen einholt (völlig unberechtigt, was sich im Nachhinein raus stellte, aber irgendwie begleitete mich diese Vorstellung unentwegt).

Nun begann auch noch die logistische Meisterleistung, die beim Packen für einen Triathlon an den Tag gelegt werden muss. Die verschiedenen Wechselzonen befinden sich an komplett unterschiedlichen Orten. D.h. es gibt einen Beutel für die Wechselzone von Schwimmen auf Rad, einen für die Wechselzone von Rad zu Laufen und dann dürfen wir noch einen Beutel mit Wechsel-Kleidung abgeben, der uns im Ziel zur Verfügung steht.

Tja, und jetzt kommt wieder das Wetter ins Spiel: wie soll denn die Kleidung in dem Beutel einigermaßen trocken bleiben? Da wären die ganzen Diskussionen, was man denn auf dem Rad anziehen soll, um einigermaßen trocken und warm zu bleiben, völlig umsonst gewesen. Mal ganz abgesehen von dem Beutel mit den Klamotten im Ziel. Also haben wir alles nochmals in extra Plastiktüten gewickelt, damit die Sachen einigermaßen trocken bleiben.

Dann gab es ja noch diese Sache mit dem Neo-Verbot. Diese Situation hat uns fast den Atem geraubt. Ihr erinnert Euch: man darf den Neopren-Anzug nur bis zu einer Wassertemperatur von 21,9°C tragen. Darüber hinaus herrscht striktes Neo-Verbot. Und die (Überlebens-) Wichtigkeit dieser zweiten Haut hatte ich ja in meinen vorherigen Artikeln mehrmals erwähnt, zumindest für den Großteil der Triathlon-Anfänger. Einen Tag vor dem Wettkampf betrug die offizielle See-Temperatur 22,6°C. Jedoch die Wettervorhersage bot keinen Spielraum für Spekulationen – es sollte regnen und richtig kalt werden. Klar, das Wetter ist das einzige, das man nicht beeinflussen kann. Trotzdem, das wäre die bitterste Vorstellung gewesen – Neoverbot und dann auf dem Fahrrad frieren bei einer Lufttemperatur von 16°C.

Aber es blieb uns nichts anderes übrig, als bis zum Tag des Wettkampfes ca. 10:00 Uhr abzuwarten, bis die offizielle Temperatur verkündet wurde.

Triathlon Tagebuch Teil 6
Triathlon Tagebuch Teil 6
Triathlon Tagebuch Teil 6

Mut bedeutet immer gut vorbereitet zu sein.

Wir haben uns alle einen Tag vorher am schönen Schliersee verabredet und haben uns dort zu fünft ein Apartment genommen. Das war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten: uns gegenseitig schon den Nachmittag/Abend davor verrückt zu machen 🙂 Außerdem haben wir unsere Startnummernunterlagen abgeholt und die Situation vor Ort mal genauer betrachtet.

Die Nacht war allerdings widererwarten sehr erholsam und wir haben alle recht gut geschlafen (lassen wir mal Martins und Bastis unglaublich unbequeme Auszieh-Couch außen vor. Aber wenn sie sich nicht von links nach rechts drehen mussten, um der viel zu kurzen Matratze auszuweichen, haben sie auch ganz gut geschlafen, glaub ich…)

Das gemeinsame Frühstück am Morgen des Wettkampfes war auf jeden Fall ein Traum. Naja, eigentlich war das Buffet ein Traum. Nur durften wir nicht mal 1/10 davon essen, was angeboten wurde. Vor dem Start sollte man leicht verdauliche, nicht fettige und Energie bringende Kost zu sich nehmen. Tja, dann her mit dem Toastbrot mit Marmelade oder Honig. Wirklich schade um das herrliche Frühstücks-Angebot 🙂

Aber jetzt ging die Aufregung los. Ein letzter Check an den Rädern (aufpumpen, Kette schmieren etc.), alle Beutel auf Vollständigkeit prüfen und die Aufkleber und Starnummern richtig platzieren. 

Triathlon Tagebuch Teil 6

Triathlon Tagebuch Teil 6

Mut bedeutet zu schwimmen

Nun war es soweit. Es kam eine Durchsage: „Die offizielle Wassertemperatur beträgt 21,2°C. Der Neo ist erlaubt.“ Ein kleiner Freundschrei konnte aus meinen Lippen vernommen werden. Also, rein in den Neo. War auch bitter nötig, ich hab eh schon so gefroren. Das Verhalten innerhalb unserer Gruppe kurz vor dem Start war ganz unterschiedlich. Dominik wollte recht schnell für sich allein sein und sich beim Einschwimmen mental vorbereiten. Ich hab die letzte Stunde vor dem Startschuss mit meinen Eltern verbracht, die zum Zuschauen dabei waren. Und der Rest der Jungs hat sich noch über die besten Strategien ausgetauscht und hat die Nähe zueinander gesucht.

Wie schon bei unserem letzten Test-Triathlon, hatte ich eine andere Startzeit als die Männer. Für meine Jungs ging es mit grünen Badekappen dann um 11:00 Uhr mit einem lauten Startschuss los. Einige von ihnen sind mutig und schnell ins Wasser gelaufen und haben sich in die „Wellen“ gestürzt. Ein anderer Teil ist eher gemütlich rein spaziert, um den Kampf mit den Mitstreitern im Wasser zu meiden und eher ruhig in die erste Disziplin rein zu kommen.

Tja, da stand ich nun, allein im Regen und schlotternd vor lauter Kälte. Meine Eltern waren bis zu meinem Startschuss um 11:15 Uhr bei mir und waren selbst ganz aufgeregt. Auch für sie war es der erste Triathlon als Zuschauer. Das Klappern meiner Zähne war schon sehr laut und in einem so regelmäßigen Takt, der mich fast schon etwas beruhigt hat 🙂

Und da war er, der laute Knall. Auch ich habe die Variante gewählt langsam und bedacht ins Wasser zu gehen. Ich bin super gut ins Schwimmen rein gekommen und habe einen kontinuierlichen Rhythmus gefunden. Nach 1,5 Kilometern und 35 Minuten 28 Sekunden bin ich wieder aus dem Wasser gekommen. Und ich bin sehr stolz auf diese Zeit. Klar, die Profis unter Euch denken sich vielleicht: ach da geht noch mehr. Aber bitte beachtet, dass ich erst im Dezember letzten Jahres, also zum Zeitpunkt des Triathlons vor 7 Monaten, das Kraulen in einem Anfängerkurs gelernt habe. Von daher… ist das schon ganz ok…

So ab in die Wechselzone, Neo aus, Füße abtrocknen, Socken an, Radschuhe an, Helm auf, Sonnenbrille auf (mit weißen Wechsel-Gläsern bei diesem Regen :)), Starnummer umbinden, Windjacke an und Bike aufnehmen.

Triathlon Tagebuch Teil 6
Triathlon Tagebuch Teil 6
Triathlon Tagebuch Teil 6

Mut bedeutet Rad zu fahren

Auf dem Rad angekommen, hab ich mich ziemlich gut gefühlt. Endlich war ich in meinem Element und den Regen hab ich auch so gut es geht vergessen. Das erste Teilstück der Strecke ist ziemlich easy und super zum Einrollen. Aber die erste Steigung hat es dann schon in sich. Man ist versucht gleich mal etwas Gas zu geben, aber das ist ein Fehler. Man braucht die Körner noch für später. Gut, dass ich mit meinen Jungs im Vorfeld die Strecke schon ein paar Mal gefahren bin. So konnte man sich das Ganze ganz gut einteilen.

Aber plötzlich überholt mich Gabi. Ich kenne Gabi zwar nicht, aber ihren Namen hat sie mir auf ihrer Startnummer auf den Rücken verraten. Eine ziemlich sportliche, ich würde schätzen in ihren Mid-Vierzigern, Radlerin, die ganz entspannt an mir vorbei gezogen ist. Da war mein Ehrgeiz gepackt. Die hol ich mir. Gesagt getan. Ich schätze, Gabi hat sich dasselbe gedacht und wir haben uns so ca. 10 – 15 Kilometer immer wieder gegenseitig überholt. An einer Stelle hab ich Gabi dann verloren. Ich habe mich getraut eine ziemlich steile Abfahrt mit einer engen Rechtskurve sehr viel schneller zu nehmen als Gabi. Damit hatte ich das kleine Battle zwischen uns wohl gewonnen. Gabi hab ich dann leider nicht mehr gesehen.

Aber dann war da noch Klaus. Und Klaus hat mich so richtig rausgefordert. Auch ihn kenne ich nicht, aber dieser unglaublich sportliche Typ, den ich bestimmt zwischen 65 und 70 schätzen würde, hat sich einen super Wettkampf mit mir geleistet. Also ganz ehrlich, wenn ich in diesem Alter auch noch so fit und ehrgeizig bin, hab ich viel richtig gemacht. Aber auch Klaus habe ich irgendwann abgehängt. Das lag allerdings nicht an seiner Form, sondern eher daran, dass er irgendwann stehen bleiben musste. Ich glaube es war ein Problem mit seiner Schaltung. Gefühlt hatte sein Fahrrad ein ähnliches Alter auf dem Buckel wie Klaus selbst 🙂

Damit war ich dann wieder fast alleine auf der Strecke. Das Fahren war sehr angenehm, die Temperaturen waren völlig ok, wenn man sich sportlich betätigt und auch der Regen bzw. die Schlittergefahr waren weniger tragisch, als ich dachte. Irgendwann, nachdem man durch Wälder, Felder, Wiesen und kleine Dörfer durch ist, kommt man wieder auf die (für den normalen Verkehr gesperrte) Bundesstraße.

In der Ferne erblickte ich dann die Bahngleise. Noch hab ich mir nicht viel gedacht, bis das Licht an den Gleisen erst Orange und dann Rot leuchtete. Das darf doch jetzt nicht wahr sein. Ich erwische wirklich den unwahrscheinlichen Moment mitten im Wettkampf einen roten Bahnübergang anzufahren? Ich blieb stehen und traute meinen Augen nicht. Die umstehenden Passanten machten sich etwas lustig. Aber ganz ehrlich, was bleibt einem anderes übrig, als das Ganze mit Humor zu nehmen? Ändern konnte ich es ohnehin nicht.

Also hab ich die Zeit genutzt, um gemütlich zu trinken, ein Kohlenhydrat-Gel zu mir zu nehmen und mit ein paar Radlern zu quatschen, denen es genauso ging wie mir. Eigentlich waren das ganz nette 2,5 Minuten 🙂 Aber irgendwie ging die Pause dann auch ziemlich schnell vorbei.

Jetzt begann der wirklich anstrengendste Teil der ganzen Radstrecke. Die Strecke führt die letzten 4km durchgängig ansteigend (ca. 9 % Steigung) zum Spitzingsattel (1.127 m). Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr so sehr an diesen Teil erinnern. Irgendwie war ich dann schon in meinem Tunnel und habe einfach funktioniert. Aber das Ankommen oben war wirklich ein Highlight. Hier warteten viele meiner Freunde und Familie und die meiner Jungs. Das Anfeuern war großartig, hat so dermaßen gepusht und hat mir auch ein kleines Tränchen in die Augen gedrückt. Das war wirklich großartig.

Aber auch dieser Moment ging schnell vorbei. Also ab in die Wechselzone und fertig machen fürs Laufen. Erstmal musste ich meine triefenden Socken loswerden, die ich wirklich auswringen konnte, so durchnässt waren sie.

Mut bedeutet zu laufen

Nun beginnt der für mich schmerzhafteste Teil des gesamten Wettkampfes. Im Grunde fällt dieser Part recht kurz aus, denn ich kann mich an wenig erinnern, außer: Anstrengung, Schmerzen im Knie, ständig andere Läufer, die mich überholt haben und das Gefühl „jetzt kann´s aber dann auch mal vorbei sein“. Aber die Strecke ist wirklich ein Traum zu laufen und landschaftlich sehr sehenswert. Auch wenn es nur ein kleiner Trost ist, aber es entschädigt dann doch etwas.

Der gemeinste Teil ist, wenn man eigentlich am Ziel vorbei laufen muss (auch hier werde ich wieder von meinen Freunden und meinen Eltern angefeuert. Dominik war bereits im Ziel und hat mich ebenfalls ordentlich angetrieben 🙂 ), um in die zweite Runde um den Spitzingsee zu starten. Also nochmal eine Runde… puh.

Triathlon Tagebuch Teil 6

Auch das geht vorbei. Und dieses Gefühl ins Ziel zu laufen ist wirklich unbeschreiblich. Für ein paar Sekunden ist der gesamte Ballast, die Schmerzen und die Anstrengung wie weggeblasen. Dominik stand im Ziel, um mich mit offenen Armen zu empfangen. Ich konnte sogar noch die Kraft aufbringen, ihm in die Arme zu springen und einfach glücklich zu sein.

Triathlon Tagebuch Teil 6
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Mut bedeutet das Ziel zu genießen

Hier nochmals ein Dankeschön an die Organisatoren des Sixtus Schliersee-Alpen-Triathlons. Der Zielbereich war hervorragend organisiert. Es standen warme Decken zur Verfügung, heiße Getränke wurden gereicht und es gab einen großartigen Kaiserschmarrn. Nach so einer Anstrengung genau das richtige.

Ich hab´s endlich geschafft und mein Ziel, in unter 4 Stunden anzukommen, erreicht. 3 Stunden 47 Minuten und ein paar Zerquetschte habe ich vom Sprung ins kalte Wasser (schöne Doppeldeutigkeit) über die harten Höhenmeter aufm Radl bis hin zum Zieleinlauf am verregneten Spitzingsee gebraucht. Und auch wenn es für einen Teil für uns nicht relevant erscheint: eigentlich habe ich 3 Stunden 45 Minuten gebraucht… Tja, das sind die 2,5 Minuten, die ich an der Bahnschranke verloren habe 🙂 von daher, mein Ziel um 15 Minuten unterboten zu haben, macht mich mega stolz. Als erstes wurde unser WhatsApp Gruppennamen auf „Triathleten“ geändert. Denn so dürfen wir uns jetzt offiziell schimpfen. Hört sich schon gut an.

Triathlon Tagebuch Teil 6
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Mut bedeutet über die Zukunft nachzudenken

Die Tage danach waren Wahnsinn. In vielerlei Hinsicht. Klar, weil wir stolz waren, aber vor allem, weil wir uns kaum bewegen konnten. Der Muskelkater war übel und Gelenke und Sehnen haben so richtig geschmerzt. Ich musste mir erstmal eine Eispackung aufs Knie legen. 
Ich war am nächsten Tag in der Arbeit (auch das würde ich nächstes Jahr anders machen und mir erstmal einen Tag frei nehmen), bin durchs Büro gehumpelt und konnte keine einzige Treppe nehmen. Aber auch wenn Ihr es nicht glaubt. Das war es wert 🙂

Martin der Verrückte schrieb zwei Tage nach dem Triathlon, er hätte seine erste Trainingseinheit geschafft. 7,81km Laufen. Ernsthaft? Ich war noch völlig im „nie wieder Sport machen“-Modus.

Und, Ihr fragt Euch nun bestimmt: machen die Jungs und die Sara das wieder? Und die einheitliche Antwort ist: JA! Jeder von uns will mit dem Sport „Triathlon“ weiter machen. Was bei jedem von uns auf der Liste steht, ist wieder den Alpentriathlon am Schliersee zu rocken (und natürlich alle in einer besseren Zeit, als dieses Jahr). Und ein Teil von uns (ich gehöre da nicht dazu 🙂 ) überlegt sogar sich spätestens 2020 einer Mitteldistanz zu stellen. Das würde 1,9km Schwimmen, 90km Radfahren und 21,1km Laufen bedeuten. Kann sich jemand von Euch vorstellen nach 90km in den Beinen noch einen Halbmarathon zu meistern? Puh, ich auch nicht. Aber die Jungs schaffen das. Da bin ich mir sicher.

Aber jetzt freue ich mich erstmal das zu machen auf was ich Lust habe. Kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich mal keine Motivation für Sport habe, an den Wochenenden das zu machen, was ich will und einfach den großartigen Sommer genießen. Ich kann das zum Beispiel besonders gut in den Bergen.

Triathlon Tagebuch Teil 6
Triathlon Tagebuch Teil 6

Damit beende ich meine Reihe „Allein unter Männern“ und versuche mal für das nächste Jahr noch ein paar Mädels für unsere Runde zu akquirieren. Vielleicht findet sich ja ein weiteres Mitglied in unserer Gruppe.

Ein riesen Dankeschön an dieser Stelle ist angebracht (ich komme mir schon vor, wie bei einer Oscar-Rede, bei der ich allen danke, die mich jemals in meinem Leben unterstützt haben. Aber mindestens genauso wichtig, ist diese Danksagung auch 🙂 ). Danke an alle, die bei diesem miesen Wetter durchgehalten haben und uns so lautstark angefeuert und unterstützt haben. Und hier spreche ich auch ihm Namen von all meinen Jungs: Das hat uns allen wirklich wahnsinnig viel bedeutet und es hat bestimmt noch das ein oder andere Minütchen raus geholt. Aber auch die, die im Vorfeld und auch im Nachgang mit vielen Nachrichten per SMS, WhatsApp oder persönlich alles Gute gewünscht haben. Das war echt mega! Und ein besonderes Highlight hat Basti von seiner Frau und seinem kleinen Sohn erhalten. Das war das beste Supportteam ever 🙂 Vielen Dank auch an monacogoodlife für einen Teil der tollen Fotos.

Weitere Bilder und Impressionen zum diesjährigen Sixtus Alpenriathlon am Schliersee findet Ihr hier

Bis bald, Eure Triathletin Sara

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Trotz Saras Marketing Bürojobs gehört sporteln einfach dazu – oder gerade deshalb. Besonders Kurse wie freestyle, deepWORK® oder bodyART® haben es ihr angetan. Außer am Wochenende: Dann findet man das Münchner Kindl meistens in den Bergen beim Mountainbiken oder Bergsteigen. Und ab und zu erscheint hier eine weitere kleine Leidenschaft – das Schreiben über das, was Spaß macht.

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