Gastbeitrag

Eat Smarter

Gesund abnehmen Tipps: Winterspeck

Warum Mandarinen schlank machen

© Eddie – Fotolia.com

Mandarinen sind gesund und enthalten wenig Kalorien – “schlanker” kann man im Winter kaum naschen. Kanadische Forscher fanden heraus, dass die süß-sauren Mandarinen noch mehr können: In Mandarinen steckt ein Stoff, der gleich mehrfach die Fettproduktion im Körper abbremsen könnte. Ideal gegen Winterspeck.

Dass Mandarinen super gesund sind, ist bekannt. Immerhin deckt schon eine einzige Frucht mit etwa 43 % Vitamin C fast die Hälfte unseres täglichen Bedarfs, und als kalorienarm kennt man sie sowieso. Aber damit nicht genug, Mandarinen können noch mehr: Forscher von der University of Western Ontario im kanadischen London fanden in Studien heraus, dass in Mandarinen ein Pflanzenstoff steckt, der wahre Wunder vollbringen kann. Zumindest bei Mäusen hatte die Zufuhr des Flavonoids Nobiletin aus Mandarinen einen erstaunlichen Effekt.

Mandarinen werden zum Fettkiller beim Winterspeck

Das Forscherteam fütterte die Nagetiere mit typisch westlicher „No go-Kost“, also vor allem fett- und zuckerreich. Einem Teil der Mäuse gaben sie aber zusätzlich den Pflanzenstoff, der auch in Mandarinen vorkommt, – und siehe da: diese Tiere überstanden die Mastkur ohne Übergewicht, während die Kontrollgruppe, die keine Mandarinen bekam, erwartungsgemäß ordentlich zulegte. Außerdem besserten sich in der Mandarinen-Gruppe krankhaft erhöhte Blutfette und ein gestörter Zuckerhaushalt. Murray Huff, Leiter der Studie, stellte fest: “Zusätzlich mit Nobiletin gefütterte Labormäuse sind vor Fettsucht geschützt und erkranken langfristig auch nicht an Arterienverkalkung, der Ursache für die meisten Herz- und Schlaganfälle.”

 Mandarinen: Zehnmal so wirksam wie Grapefruits

Grund für die Wunderwirkung von Mandarinen ist nach Vermutung der Wissenschaftler, dass das Nobiletin einerseits die Ansammlung von Fett in der Leber hemmt. Andererseits kurbelt der Pflanzenstoff aus den Mandarinen aber auch die Verbrennung von überschüssigem Fett im Körper an. Die Wirkung ist ähnlich wie die des in Grapefruits enthaltenen Flavonoids Naringenin – allerdings etwa zehnmal so effektiv! Die höchste Konzentration an Nobiletin in den Mandarinen haben die Forscher übrigens in der weißen Haut unter der Schale und zwischen den Schnitzen gefunden – also den Teilen der Mandarine, die wir meistens abzupfen. Auch die Schale von Mandarinen enthält besonders viel Nobiletin. Wer das nutzen möchte, kauft am besten unbehandelte Bio-Früchte und verwendet die Schale der Mandarinen, statt sie wegzuwerfen. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern kann auch klasse schmecken: Probieren Sie z.B. mal fein geschnittene Streifen Mandarinenschale über einem Dessert, in Tee, Saft, Cocktails oder in exotischen Gerichten.

Helfen Mandarinen auch Menschen weiter?

Bis übrigens die Wirkung von Mandarinen auch an Menschen wissenschaftlich getestet werden kann, wird noch etwas Zeit vergehen. Das Team aus Kanada forscht noch weiter mit Mäusen, denen es reines Nobiletin in einer Dosis gibt, die man durch Mandarinen essen kaum erreichen kann. Erst wenn alle Versuche mit gleichem Ergebnis abgeschlossen sind, werden die Wissenschaftler den Wirkstoff in großen Mengen synthetisch zu gewinnen versuchen und an menschlichen Testpersonen ausprobieren.

copyright

Fitnessexperte

Fitnessexperte

Fitnessexperte

Diese Artikel schreiben unsere Experten und Partner: Ob National Fitness Manager Alexander Richter, National Group Fitness Managerin Veronika Pfeffer oder unsere Partner und Ernährungsexperten - lies hier den Expertentipp!