Vanessa vom #Mutcamp Team

#workingmum vs. #fitmum

Nach 180 Tagen #Mutcamp: Vanessas Bilanz

Wie schaffe ich den Spagat zwischen mütterlichen Verpflichtungen und Endspurt-Phase? Für meinen #Mutcamp Abschlussbericht musste ich noch einige Fitness-Hürden meistern und kam dabei oft an meine Grenzen …

#workingmum

Die Arbeit hatte für mich wieder angefangen und das sah dann erstmal so aus:

Tag 1: Euphorie – das Feuer ist noch da. Neues Projekt, superspannend. Mehr davon. Wie nur alles Teilzeit schaffen …? Nachmittags dann: Spielplatz. Auch schön. #mumlife

Tag 2: Stress. Verschlafen. Etwas ungewohnt, morgens wieder zu einem festen Termin gestylt sein zu müssen 😉

Tag 3: Alles läuft top. Erstmal. 07:55 Uhr los. 08:15 Uhr Kita. 09:07 Uhr im Office. 09:10 Uhr dann ein Anruf aus der KiTa: Greta hat Fieber. Hopp zurück auf die letzte Fähre (09:18 Uhr), kurz vor 10 dann bei Greta. Das war es dann mit dem Arbeiten in Woche 1. Die nächsten 3 Tage lag ich mit dem fiebernden kleinen Äffchen auf mir drauf auf der Couch.

Vanessas #Mutcamp-Bilanz: #workingmum vs. #fitmum

Der Spagat

Jede Mama, die gerne arbeitet und einen gewissen Anspruch an ihre Arbeit hat, kennt das Gefühl. Es schlagen zwei Herzen in der Brust und es ist sehr schwierig, sich selbst, seinen Ansprüchen, dem Job und dem Kind gerecht zu werden. Gefühlt schafft man es nie.

Denn die nächsten Wochen gehen so weiter. Greta hält es noch nicht so lange in der KiTa aus und ich möchte sie auch nicht unnötig quälen, aber die halben Tage bei der Arbeit reichen gefühlt nicht. Und jeden Tag abends den Rechner anmachen, wenn das Kind im Bett ist, wird auf Dauer ganz schön anstrengend.

Das Thema KiTa hat sich leider seit 2 Wochen auch erledigt, da es einen fiesen Beißvorfall gab. Und ich meine nicht: Ein Kind hat 1- oder 2x zugebissen, nein. Das andere Kind hat Greta mindestens 8x ins Gesicht gebissen, während sie angeschnallt im Buggy saß.

workingmum: Vanessas #Mutcamp-Bilanz: #workingmum vs. #fitmum

Wo waren die Erzieher fragt man sich – zu Recht? Und wie kann es sein, dass nach einem Biss nicht direkt jemand da ist? Greta war grün und blau im Gesicht und hatte teilweise offene Wunden. Um es kurz zu machen: Alles ist gut verheilt und ihr geht es gut. Sie hat das ganze erstaunlich gut weggesteckt, dennoch: Die Kita war für uns damit erledigt. Bis wir im November neu starten, haben wir einen Schlachtplan mit Unterstützung von Opa, Paten-Onkel,  Babysitter und ein paar Stunden Homeoffice für mich.

Es funktioniert, irgendwie. Dennoch: Es bleibt schwierig und man bzw. ich muss mich immer wieder neu justieren.

Dazu dann noch der Sport … uiuiui … was mich zu meinem nächsten Kapitel führt.

#fitmum – „We don’t have time – wie MAKE time!“

Das habe ich in den letzten Monaten irgendwo gelesen und mich wiedergefunden. So verhält sich das mit dem Sport. Der Wille besiegt den müden Körper. Es gibt tatsächlich nicht wenige Tage an denen ich lieber auf der Couch liegen möchte, nachdem ich Greta ins Bett gebracht habe. Das mache ich aber meistens nicht, sondern versuche auf mein Sport-Pensum von 3-4x Krafttraining die Woche zu kommen. Der Sport läuft. Es macht Spaß und ich kann guten Gewissens sagen: Ich hatte noch nie in meinen Leben so gut definierte Oberarme.

Da ich mich nicht permanent im Spiegel anschaue oder davor posiere, um den Fortschritt zu begutachten, gab es letzte Woche beim Training so einen Moment, wo ich vor Freude laut lachen musste. Omid hat ein Video für Instagram gedreht und Riesen-Hanteln angeschleppt. Und ich habe doch tatsächlich mit meinen Schultern 22 kg pro Seite gehoben. An meinen Oberarmen waren Muskeln zu sehen und das hat mich so gefreut, dass ich lachen musste, das wiederum hat Omid ebenfalls gefreut. Wir standen also beide da und haben gelacht :). Toller Moment. Es macht gerade einfach so richtig Spaß.

Vanessas #Mutcamp-Bilanz: #workingmum vs. #fitmum

Dazu habe ich im Endspurt noch einige Tage Diät eingeschoben und wiege aktuell 7 kg unter meinem PRE-Schwangerschaftsgewicht. Ich bin ehrlich gesagt selbst überrascht. Ich habe in den letzten 6 Monaten 13 kg abgenommen und muss sagen: Ich bin ausgesprochen happy 🙂

Habe ich mich dafür quälen oder nur verzichten müssen? Nein, eigentlich nicht. Ich habe sehr regelmäßig Sport gemacht und versucht, meine Ernährung nicht aus dem Ruder laufen zu lassen, will sagen: Kleine Diät-Phase am Anfang des Mutcamps, aber immer noch knapp oberhalb von 2.000 kcal pro Tag – dann erstmal ein paar Wochen/Monate normale Ernährung mit hohem Eiweißgehalt für den Muskelaufbau und am Ende jetzt eben noch ein kleiner „Diät-Boost“, der zugebenermaßen schon mit Hunger und Verzicht verbunden war.

Vanessas #Mutcamp-Bilanz: #workingmum vs. #fitmum
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Wie geht es nun weiter?

Bis zum Ende des Mutcamps weiterhin fleißig sein und auf den Abschlussfotos versuchen, eine möglichst gute Figur zu machen 😉 Und nach dem #Mutcamp ist vor dem #Mutcamp? Natürlich nicht. Auch ohne das #Mutcamp möchte ich weiterhin DRANBLEIBEN. Nicht die Form verlieren, nicht schleifen lassen und vor allem nicht alles wieder drauf futtern ;-). Der Mutausbruch soll weitergehen und ich werde versuchen, dem sportlich gesunden Lebensstil weiterhin beizuwohnen. Ich freue mich aber auch darauf, mal wieder etwas regelmäßiger Freunde zu treffen und einfach mal auf der Couch liegen zu bleiben und ohne schlechtem Gewissen eine Pizza zu essen. Ganz gemütlich.

„Mit Baby zum Bizeps?“ – Meine #Mutcamp Bilanz

Es war oft anstrengend und herausfordernd in den letzten 6 Monaten, es hat aber auch wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich habe viele tolle Leute kennengelernt und super Fotos und Videos als Erinnerung. Ganz besonders möchte ich mich bei meinem Trainer Omid bedanken, für seine tolle Unterstützung und sein Vertrauen, dass ich trotz manchmal widriger Umstände den Biss habe, dranzubleiben. Ich denke, ich habe es ihm nicht immer ganz leicht gemacht.

Ich bin stolz auf das erzielte Ergebnis und ich denke, er kann auch stolz auf seine Leistung als Trainer sein. Der Plan, „mit Baby zum Bizeps“, ist definitiv aufgegangen – mit viel Anpassungsfähigkeit, Motivation und dem starken Willen, dranzubleiben.

Vanessas #Mutcamp-Bilanz: #workingmum vs. #fitmum

6 Monate sind eine recht lange Zeit und dennoch bin ich überrascht, dass diese Zeit nun doch schon um ist. #Mutcamp ist, was du draus machst und die persönliche Challenge hört niemals auf.

Es war mir eine Ehre dabei gewesen zu sein. Danke an Fitness First für diese tolle Chance!

Die Homestory von Vanessa und den anderen Teilnehmern und außerdem alle Infos rund ums #Mutcamp, findest du auf unserer Website.

Vanessa

Vanessa

Ich gehe seit nun mehr als 9 Monaten voll und ganz in meiner neuen Rolle als Mutter auf. Schön ist sie, die Zeit als frischgebackene Kleinfamilie. Doch sie kann auch stressig sein. Die eigene Fitness muss da nicht selten in die zweite Reihe weichen. Um das zu vermeiden, nehme ich am #Mutcamp teil. Einige Kilos sind schon runter – nun sollen auch noch die letzten Schwangerschaftspfunde purzeln.