Gastbeitrag

Melissa Schumacher, ASANAYOGA

Wie Yoga dein Lauftraining

unterstützen kann


Laufen und Yoga – das passt zusammen? Tatsächlich haben laut Umfragen bislang die wenigsten Jogger und Runner je eine Yogamatte betreten. Warum, ist mir ein kleines Rätsel. Denn Yoga sorgt nicht nur dafür, dass du bei Dehnübungen endlich deine Fußspitzen berühren kannst. Es unterstützt dich vor allem dabei, einen gesünderen Lauf-Stil zu entwickeln und schneller Fortschritte zu machen.

Gezielte Asanas (Yogahaltungen) helfen dir dabei, deine Muskeln, Gelenke und Bänder flexibel zu halten – gerade auch in den Bereichen, die vom Laufen besonders beansprucht sind. Du kannst sogar Verletzungen vorbeugen, effektiv Beine, Hüfte, Rücken trainieren und Schmerzen lindern. Genau wie das Laufen kann Yoga zudem im hohen Maße deine Konzentrationsfähigkeit steigern und deinen Stress und deine alltägliche Belastung abbauen. Außerdem hilft es beim Abnehmen.

Welcher Yogastil für Läufer?

Welcher der ideale Yogastil für Läufer ist, lässt sich nicht allgemein sagen. Es gibt eine ganze Reihe von Arten, die je nach Vorlieben und Geschmack dem einen persönlich eher zusagen als dem anderen.

Da wäre zum Beispiel das fordernde und anstrengende Power Yoga, dann das in den meisten Yogastudios angebotene Hatha Yoga und Vinyasa Yoga. Beim Kundalini Yoga hingegen stehen der Geist und die Energiegewinnung im Mittelpunkt.

Am besten, du schaust zunächst, welcher Yogastil dir am ehesten zusagt und welcher Yogalehrer deine Bedürfnisse am besten abdeckt. Du kannst dich natürlich auch im Yogastudio bei dir vor Ort informieren und dir das Passende empfehlen lassen. Wichtig ist, dass du dran bleibst und konsequent deine Übungen machst. Nur ab und zu eine Asana zu machen, bringt dir in der langfristigen Gesamtwirkung eher wenig.

Das Schnellprogramm: 3 Yogaübungen für Läufer

Yoga hilft dir, deinen Körper zu dehnen, zu stärken, aufzuwärmen und beim Cool down. Hier ein paar einfache Übungen:

1. Ardha Chandrasana (der Halbmond)

Diese Übung macht deine beim Laufen sehr unter Belastung stehende Hüfte geschmeidig. Du öffnest sie und stärkst gleichzeitig deinen Atem und dein Herz.

Aus der knieenden Haltung stellst du ein Bein nach vorne auf, dass dein Unterschenkel gerade ist und deine Fußspitze nach vorne zeigt. Dann streckst du das andere Bein gerade nach hinten aus, dein Fußrücken liegt auf dem Boden auf. Halte deinen Oberkörper und deinen Blick gerade und strecke die Arme nach oben. Atme tief und gleichmäßig, ohne die Schultern zu heben. Halte die Position für ein oder zwei Minuten, dann wechsel die Seiten.

2. Virabhadrasana (der Krieger lll)

Die drei Kriegerhaltungen sind stehende Haltungen, die deine Konzentration, dein Gleichgewicht und deine Muskeln stärken, vor allem in den Fußgelenken, Schultern und Rücken. Stell dich gerade hin, achte darauf, dass deine Füße gleichmäßig belastet werden und dein Blick nach vorne zeigt. Deine Schulterblätter ziehst du nach hinten, deine Schultern bleiben unten. Strecke nun deine Arme gerade nach oben, die Handflächen zeigen nach innen. Dann beuge deinen Oberkörper samt Armen nach vorne, bis sie parallel zum Boden stehen. Blick zeigt nach unten. Suche festen Halt mit deinen Füßen und strecke dann ein Bein gerade nach hinten. So bleibst du für zehn gleichmäßige Atemzüge. Dann die Seiten wechseln.

3. Adho Mukha Svanasana (der herabschauende Hund)

Diese Asana stärkt deine Arme, Handgelenke, die Achillessehne und den unteren Rücken. Du verbesserst die Blutzirkulation und wirkst Verspannungen entgegen. Knie dich zunächst im Vierfüßlerstand hin. Deine Finger sein gespreizt, um den Druck besser zu verteilen. Strecke nun langsam die Beine und stelle deine Füße auf. Die Hüfte geht nach oben, bis Beine und Arme gestreckt sind. Arme, Kopf und Rücken bilden eine gerade Linie. Dein Po zeigt Richtung Decke. Versuche, so weit wie möglich die Fersen Richtung Boden zu drücken. Atme ruhig und gleichmäßig ein bis drei Minuten, bevor du wieder in die kniende Position wechselst.

Stabilität, Atem, Balance: Am besten, du testest einfach selbst mal aus, was Yoga in deinem Körper, bewirken kann – mit deinen Muskeln, deiner Körperhaltung und deiner Ausdauer.
Meine Erfahrung ist: Laufen und Yoga ist die perfekte Kombination, ideal zur Ergänzung, zum Ausgleich und zur Stärkung der eigenen Fähigkeiten!

Stabilität, Atem, Balance: Am besten, du testest einfach selbst mal aus, was Yoga in deinem Körper, bewirken kann – mit deinen Muskeln, deiner Körperhaltung und deiner Ausdauer. Meine Erfahrung ist: Laufen und Yoga ist die perfekte Kombination, ideal zur Ergänzung, zum Ausgleich und zur Stärkung der eigenen Fähigkeiten!

Melissa ist Bloggerin, Yogi-Wannabe und Backpacking-Enthusiastin mit viel Liebe für Umwelt und Natur. Melissas Yoga-Stil setzt sich aus unterschiedlichen yogischen Philosophien von Indonesien, Süd-Korea, der Türkei und Deutschland zusammen. Seit Januar ist sie Teil der ASANAYOGA Familie und ab sofort teilt sie auch für dich im Fitness First Blog ihre Erfahrungen und schreibt als Gastbloggerin.