Gastbeitrag

Anne Steinbach, ASANAYOGA

Yoga im Sommer: Mit Asanas trotz Hitze fit bleiben

Wenn die Sonne draußen so richtig knallt, sinkt die sportliche Motivation. Joggen, fordernde Workouts oder die gewohnten 30 Minuten auf dem Fahrrad werden zu einer wahren Tortur. Yoga im Sommer ist die Alternative! Durch die sanften Bewegungen, die durch längeres Halten an den Muskeln kitzeln und den kleinen Pausen zwischendrin, ist gerade Yoga der richtige Sport für heiße Tage.

Bestimmte Asanas gegen die Hitze

So wie es im Winter spezielle Übungen gibt, die dem Körper so richtig einheizen, gibt es auch besondere Asanas, die im Sommer die nötige Abkühlung versprechen.

UTTANASANA – Stehender Vorwärtsbeuger

Uttanasana ist eine der stehenden Yoga Übungen. Dabei hängt der Kopf unterhalb des Herzens, was frisches, sauerstoffreiches Blut in das Gehirn fließen lässt. Das revitalisiert und verjüngt die Zellen und gibt dem Körper einen Sauerstoff Boost. Uttanasana gilt häufig als eine einfachere Yoga Übung, aber die richtige Technik ist sehr wichtig, um diese Asana korrekt auszuüben – und um vor allem ordentlich abzukühlen.

BALASANA – Stellung des Kindes

Balasana ist eine besonders beruhigende und entspannende Yoga Übung und deswegen super für Yoga im Sommer geeignet. Die Asana, die auf Deutsch Stellung des Kindes heißt, entlastet deine Augen und Nerven, dein Hirn, deinen Atem und deinen Geist, deinen Rücken und die Schultern. Diese Yoga Haltung baut Stress ab und hilft gegen Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen.

BADDHA KONASANA – Schustersitz
Anfangs kann diese Yoga-Übung noch recht unbequem sein, da Leisten, Oberschenkel und Knie stark gestreckt werden. Doch mit ein bisschen Übung gewöhnen sich die Muskeln an diese Pose und du wirst merken, wie wunderbar Baddha Konasana die Hüfte öffnet und den tiefen Atem erleichtert.

Wichtige Dinge für Yoga im Sommer

Die beiden wichtigsten Dinge für die Yogapraxis im Sommer und vor allem für den richtigen Effekt, den du mit deiner Praxis erzielen willst, sind: Kleidung & Flüssigkeit.

Niemand möchte bereits völlig verschwitzt auf der Matte liegen und in das Training starten. Daher ist es wichtig, schon von Anfang an die richtige Kleidung zu tragen. Wie beim Joggen sagt man auch beim Yoga, dass es ok ist, wenn man vor dem Training ein bisschen friert. Damit sind keine blauen Lippen und Gänsehaut gemeint, sondern ein luftig-leichtes Gefühl auf der Haut, das normalerweise als perfekt und angenehm beschrieben wird.

Wer im Sommer Sport macht, dem geht automatisch mehr Flüssigkeit verloren. Deswegen ist es jetzt noch wichtiger, viel zu trinken. Am besten ist es sogar, konstant für einen guten Flüssigkeitsgehalt zu sorgen. Das ist zwar in jeder Jahreszeit sehr wichtig, wird aber bei Bewegung und Yoga im Freien noch viel wichtiger.

Höre auf deinen Körper

Wie auch bei anderen Trainingseinheiten, ist es beim Yoga im Sommer ebenfalls wichtig, genau in den Körper zu horchen. Kann ich noch? Jeder Yogi sollte selbst einschätzen können, bis wohin die Praxis gut tut. Gerade im Sommer, in der brütenden Hitze, ist das ein wichtiger Bestandteil.

Also: Lieber nur 30 Minuten Yogapraxis, dafür aber ohne Schwindel und unnötigem Schweiß. Und wenn es doch einmal zu anstrengend wird, dann hilft eben Shavasana – die Totenstellung.

Anne von ASANAYOGA ist Reisejournalistin, Bloggerin und schon seit vier Jahren in Indonesien verliebt. Manchmal teilt sie diese Liebe auch mit anderen Ländern in Südostasien, dann packt sie ihren Schrammel-Backpack und zieht los. Yoga macht sie schon seit 5 Jahren und hat gerade Bikram für sich entdeckt. Nur an das Schwitzen muss sie sich noch gewöhnen.

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